Zeit, dass sich was ändert!
Donnerstag, 30.April 2009 von Simone Burger
Morgen ist der Tag der Arbeit. Doch heute gaben die Agentur für Arbeit und eurostat die offiziellen Zahlen zum Arbeitsmarkt heraus, die wenig Anlass zum Feiern vielmehr zum Kämpfen bieten.
In Deutschland blieb der Frühjahrsaufschwung aus, auch in Europa ist die Wirtschaftskrise auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Die Arbeitslosenquote in der Europäischen Union lag im März 2009 bei 8,3% – im März 2008 lag sie noch bei 6,7%.
Besonders betroffen von Arbeitslosigkeit sind junge Beschäftigte unter 25 Jahren. Hier liegt die Arbeitslosenquote in der EU bei 18,3%. In allen europäischen Ländern liegt die Arbeitslosenquote der jungen Beschäftigten weit über der durchschnittlichen Arbeitslosigkeit.
Hier einige Zahlen:
Belgien 19,9%
Estland 26,8%
Irland 22,8%
Spanien 35,4%
Frankreich 21,4%
Lettland: 29.3%
Litauen: 27,7%
Luxemburg 20,1%
Ungarn 23,0%
Polen 20,7%
Portugal: 18,4%
Slowakei 22,1%
Schweden 25,2%
Eines machen die Zahlen deutlich: Zeit, dass sich was ändert!
Zeit, dass sich die Europäische Union endlich für den Abbau der Jugendarbeitslosigkeit stark macht. Zeit, dass die EU ein gemeinsames Konzept zur Bekämpfung der Finanz- und Wirtschaftskrise vorlegt, in dem nicht nur kosmetische Korrekturen vorgenommen werden. Zeit, dass soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt steht.
Zeit zu kämpfen!
Tags: Arbeit, Arbeitslosigkeit













Ich hab da mal ne Frage:
Immer und ständig lese und höre ich von den Linken von sozialer Gerechtigkeit. Tut mir den Gefallen und erklährt mir den Begriff. Heißt das noch mehr Geld ohne Leistung oder noch weniger Geld für die die was Leisten??
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