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ErzieherInnen verdienen mehr

Dienstag, 19.Mai 2009 von

Arbeit & Soziales

Auf der HängematteSeit letzten Freitag werden in zahlreichen Bundesländern kommunale Kindergärten und -tagesstätten bestreikt. Ziel des von den Gewerkschaften verdi und GEW organisierten Streiks sind bessere Arbeitsbedingungen für die Erzieherinnen und Erzieher. Zum einen fordern die Gewerkschaften eine neue Entgeltordnung, bei der eine bessere Eingruppierung im TVöD erreicht werden soll. Und zum anderen soll der Gesundheitsschutz verbessert werden.

Die Anforderungen an die Erzieherinnen und Erzieher sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen, ihre Leistungen werden aber noch immer nicht angemessen anerkannt und gewürdigt. Es geht heute nicht mehr nur darum, die Kinder zu beaufsichtigen und zu betreuen, die Kitas sind inzwischen Teil des (frühkindlichen) Bildungssystems. Die Beschäftigten gehen einer verantwortungsvollen Tätigkeit nach – bei niedriger Bezahlung und unter schlechten Arbeitsbedingungen. Die Belastung in großen Gruppen mit wenig Personal, hohem Lärmpegel und ungesunden Arbeitshaltungen sind oft enorm. Nach wie vor sind vor allem Frauen von diesen schlechten Bedingungen betroffen.

Eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung macht erfordert bessere Arbeitsbedingungen. Es wird Zeit, dass die Leistungen der ErzieherInnen angemessen gewürdigt werden – auch bei der Entlohnung und den Arbeitsbedingungen.

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