Klimaschutz – aber richtig
Donnerstag, 9.Juli 2009 von Sascha Vogt
Die G8 haben sich auf ihrem Gipfeltreffen geeinigt: Der globale Temperaturanstieg soll auf maximal zwei Grad Celsius begrenzt werden. Das ist sicherlich erfreulich, denn zum einen haben sich damit auch die USA zu diesem Ziel verpflichtet, zum anderen handelt es sich um ein sehr ambitioniertes Ziel, was nur unter großen Anstrengungen zu erreichen sein dürfte. Aber genau hier schweigen die G8 bislang. Denn absolut unklar ist, wie dieses Ziel konkret erreicht werden soll, denn hierfür wäre es etwa erforderlich, dass sich die Staaten auf eine konkrete Reduktion des CO2-Ausstoßes einigen. Damit kann der Beschluss der G8 vielleicht als wichtiger Schritt aufgefasst werden, bis zum UNO-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen, bei dem ein neues weltweites Klimaabkommen entstehen soll, ist es aber noch ein weiter Weg.
Schon gar nicht darf dieser internationale Erfolg bedeuten, dass sich die Kanzlerin darin sonnt und den WählerInnen in Deutschland eine Mogelpackung verkauft. Denn dass für den Klimaschutz die Nutzung der Kernenergie der falsche Weg ist, steht spätestens seit dem letzten ‚Zwischenfall‘ in Krümmel fest. Allein, CDU und CSU halten weiter am Ausstieg aus dem Ausstieg fest und gefährden damit nicht nur die Sicherheit, sondern lassen auch immer noch unbeantwortet, wo der entstehende Atommüll gelagert werden soll. Deshalb geht Klimaschutz anders: Wir brauchen einen massiven Ausbau regenerativer Energien, eine Modernisierung der Kohle- und Gaskraftwerke und eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz. Am 27. September geht es deshalb auch um die Frage, ob wir es mit dem Klimaschutz ernst meinen.
Tags: Atomausstieg, G8, Klimawandel











Hinzu gefügt werden sollte, dass leider G8 nicht mehr nur alleine Ziele für sich verabschieden sollten, sondern dass es schon längst überfällig ist, Schwellenländer mit ins “Boot” zu holen.
China wird die USA nächstes Jahr im CO2-Ausstoß überholen und somit der größte Emittent sein!
Die G8 können dem Klimawandel nicht mehr alleine begegnen sondern sie benötigen ein integratives Konzept, welches möglichst viele Akteure mit einbindet!
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Wir brauchen natürlich auch den Neubau von Kohlekraftwerken. Dies betrifft die Stein- und Braunkohle.
Die Errichtung des Kraftwerkes Neurath in Grevenbroich beispielsweise führt dazu, dass das Kraftwerk Frimmersdorf – Europas siebtgrößter CO2 Emmitent – geschlossen wird, spätestens 2015. Die gesteigerte Effizienz von Neurath führt im Übrigen dazu, dass der planfestgestellte Tagebaubetrieb Garzweiler 15 Jahre länger reicht, um die gleiche Menge KW-Stunden zu erzeugen.
Garzweiler drei wird deshalb erst 2060 diskutiert…
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Na ja, mal hören, was Vollspacko Genscher dazusagt. Der sitzt doch zur Zeit in allen Talkshows herum und spielt sich als Retter der Erde, vielleicht sogar des Sonnensystems, nein, des ganzen Universums auf.
Und er spricht immer vom neuen Denken. Dieser ergraute alte muffliger Sack.
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Nun ja, neues Denken kommt schon klasse, nicht wahr uns “Pharma” Ulla…
Den Dienstwagen leer über 5000 Kilometer anrollen lassen, aber mir mit Klimaschutz kommen – der Dieb hätte Ulla gleich mitklauen können, aber er war ja schlau.
Mit der Flugbereitschaft war/ist das ja auch so eine Geschichte, nur darüber darf/wird ja nicht berichtet.
Mir ist übrigens der Klimawandel schei*egal, hoffentlich trifts auch mal so einige Politiker, oder deren Angehörige.
“Denn dass für den Klimaschutz die Nutzung der Kernenergie der falsche Weg ist, steht spätestens seit dem letzten ‚Zwischenfall‘ in Krümmel fest.”
Komisch, der Zwischenfall, für den es sogar Augenzeugen gibt, von ’86 bei Hamburg, der wurde bisher immer runtergespielt, maßgeblich von dieser einen Frau in der Atombehörde, oder wie der Verein da heißt, übrigens, SPD.
Bei jeder anderen Geschichte, wo innerhalb eines kurzen Zeitraumes, deutlich mehr Leukämiefälle auftreten, nachweislich, wird sofort TamTam gemacht von den Sozis.
Solange der Zwischenfall von ’86 nicht Aufgeklärt worden ist, glaube ich niemanden in Sachen Atomenergie, ganz besonders nicht der SPD. Unter Rot-Grün war doch genug Zeit, sich um die Endlager zu kümmern, und heute haben wir da eine radioaktive Soße, von der da keiner so genau weiss – große Klasse. Es gab wohl wichtigeres zu tun, wenn das nicht einige Wähler bald sagen werden, und die SPD wieder noch weniger Stimmen bekommt. Wundern würde es micht nicht, und solange ein Herr Scholz, der vor einiger Zeit noch bewußt falsche Arbeitslosenzahlen verbreitete, manche sagen ja zu sowas lügen, in der Partei ist, kann die SPD auf meine Stimme nicht zählen !
Basta !
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