Mehr Ungerechtigkeit wagen
Sonntag, 5.Juli 2009 von Simone Burger
CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer verspricht Steuersenkungen, vielleicht sogar schon in den ersten 100 Tagen nach der Wahl. Als erstes sollen die entlastet werden, die es nach Ansicht der CSU am notwendigsten haben: reiche Erben und ein weiteres Mal die Unternehmen.
Normale Arbeitnehmer(innen) sollen nach dem Willen der CSU bis 2011 oder 2012 warten. Bis dahin können sie schon mal anfangen die Suppe auszulöffeln, denn irgendjemand muss die Steuergeschenke bezahlen mit weniger Leistungen vom Staat.
Dieser Grad an Ungerechtigkeit ist kaum noch zu überbieten.











Die CSU setzt regelmäßig ihre schlechtesten Leute auf die Position des Landesgruppenvorsitzenden. Peter Ramsauer ist bezogen auf die jüngere Vergangenheit aber so ziemlich die "Krönung" davon – er würde in die FDP viel besser passen als zu einer Partei, die immerhin noch das "S" für "sozial" im Namen trägt. Vielleicht wollte die CSU auf dieser Position einfach nur jemand haben, dessen Name traditionell bayrisch klingt…
Man will sich gar nicht vorstellen, es könnte für Ramsauer irgendwann noch ein Ministeramt auf Bundesebene abfallen. Allerdings hat ja schon Ex-Wirtschaftsminister Glos bewiesen, dass man mit Unfähigkeit Karriere machen kann – besonders, wenn auch nicht nur, bei der CSU!
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