Ein dramatisch schlechtes Ergebnis
Sonntag, 27.September 2009 von Franziska Drohsel

Krise?
Wir Jusos haben alle insbesondere in den letzten Tagen und Wochen hart dafür gekämpft, dass schwarz-gelb verhindert wird. Heute müssen wir in Anbetracht des dramatisch schlechten Ergebnisses der SPD sehen, dass wir unser Ziel deutlich verfehlt haben. Mit aktuell 23% hat die SPD zum letzten Ergebnis 11 Prozentpunkte verloren. Damit haben wir das schlechteste Ergebnis der Nachkriegszeit eingefahren. Dazu kommt das Ergebnis bei den Europawahlen, wo wir mit 21% ebenfalls ein Debakel erlebt haben. Das Bundestagsergebnis ist keine Ausnahme, sondern ist ein neuer Tiefpunkt in einer Reihe schlechter Wahlergebnisse.
Wir sind mit einem guten Programm in den Wahlkampf gestartet. Doch wir haben damit die Leute nicht überzeugen können. Das Glaubwürdigkeitsproblem der SPD ist massiver als bisher angenommen.
Unausweichlich ist es jetzt, dass eine radikale Erneuerung stattfindet. Wir brauchen eine schonungslose Analyse, wie dieses schlechte Ergebnis passieren konnte. Und wir brauchen mit Blick auf den Parteitag im November einen Prozess der Erneuerung in inhaltlicher und strategischer Hinsicht. Schon als Oppositionspartei müssen wir uns neu aufstellen. Zu einem Erneuerungsprozess gehört aber auch, dass damit personelle Konsequenzen verbunden sind. Hier müssen wir einen offenen und demokratischen Prozess einfordern. Ein „Weiter so” darf es einfach nicht geben.
Tags: Bundestagswahl, SPD, SPD erneuern












@Tobias
Die große Koalition wäre ja, im Gegensatz zu schwarz-gelb das kleinere Übel gewesen, aber wie du schon richtig erkannt hast: Wenn der Wähler eine CDU haben will, dann wählt er doch besser das Original und nicht die Kopie.
Insofern verstehe ich allerdings nicht, warum du eine große Koalition befürwortest.
Wenn die SPD sich mal auf ihre Grundsätze besinnen würde, dann haben sie die meisten Gemeinsamkeiten mit den Linken und nicht mit der CDU und auch nicht mit der FDP. Folglich sehe ich da kein so sehr großes Problem darin. In den meisten Dingen sollten sie sich da nicht groß verbiegen müssen, so wie sie es in der großen Koalition ja getan haben.
Das Hauptproblem, was eine Zusammenarbeit mit den Linken verhindert ist, dass etliche Leute ‘ne große Klappe hatten: “Auf keinen Fall mit den Linken” Was es gebracht hat, das hat man nach der Wahl deutlich sehen können.
Wenn diese Leute an den entscheidenden Stellen bei der SPD entfernt werden, dann ist durchaus ein Neuanfang möglich.
Der nächste Punkt ist, dass es durch die Bank weg eine Medienhetze gegen die Linke gab, teilweise von der SPD selbst mit initiert… da sind genug Lügen erzählt worden.
Trotzdem hat ein Großteil der Wähler sich nicht davon beeinflussen lassen und denen ist eine ehrliche Linke lieber als eine verlogene SPD.
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Liebe Franziska Drohsel,
ich kann nur den Kopf schütteln, angesichts der von Dir mit betriebenen Ypsilanti-Diskussion! Da wundert es nicht, wenn vor Ort kein Mensch mehr bereit ist Wahlkämpfe für die SPD zu führen. Während sich die Basis bei Infoständen und im Straßenwahlkampf abrackert, kostet eine unabgestimmte und unüberlegte Verlautbarung in den überregionalen Medien (wie z.B. Deine Aussage bei HR-Online) wieder satte Prozente, Zustimmung und Vertrauen der Wähler. Das kann einfach nicht sein! Beiträge zu dieser unnötigen und überflüssigen Personaldiskussion zu leisten, halte ich für einen fatalen Fehler, den die Genossen an der Basis wieder auszubügeln haben. So kann und darf man als „Profi“ einfach nicht handeln! Diese Debatte schadet unserer Partei massiv, insbesondere in Hessen, und verschreckt Wähler und aktive Mitglieder. Angesichts der von Dir mit betriebenen Debatte reiben sich konservative Medienvertreter die Hände. Diese öffentlich geführte Diskussion schadet auch unserem neuen Partei- und Fraktionsvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel. Man kann sich nur wundern und ärgern über ein solches Verhalten…
Verständnislose Grüße aus Hessen.
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“Alles Politische beginnt damit zu sagen, was ist.” (Ferdinand Lassalle) Franziska Drohsel handelt danach. Es kann so nicht weiter gehen. Inhaltlich (Rente 67, Hartz IV, Privatisierung der Bahn etc), strategisch (Machtfalle “keine Kooperation mit der Linken”), Organisatorisch (Mitglieder zu Statisten und Klaqueuren degradieren, wie zuletzt armseeligerweise am Wahlabend in Parteihaus zu bestaunen) und personell (Die ganze Vierer-Gruppe an der Spitze hat den gegenwärtigen Zustand der Partei zu wesentlich verantworten, da sind Konsequenzen gefordert). Vor allem finde ich jetzt wichtig, dass die Mitgliedschaft in die notwendigen Entscheidungsprozesse zur Neuorientierung einbezogen wird. Ich will und werde mir kein Vorbild an den MdBs nehmen. Die waren zum Teil noch nicht sicher, dass sie Abgeordnete werden und erfuhren vioa TV davon, wenn sie zwei Tage später zum Fraktionsvorsitzenden wählen sollen. An welche Bananen-Partei zahle ich eigentlich seit 38 Jahren meinen Beitrag? Eine Mitgliederbefragung ist jetzt das Gebot der Stunde um dem “Fakten-schaffen” ein Ende zu bereiten. Weshalb fordert das eigentlich keiner der sich dem linken Flügel zurechnenden KandidatInnen und HoffnungsträgerInnen?
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Ich finde es vor allem erschreckend, unter welcher massiver Realitätsverweigerung sowohl der Kanzlerkandidat selbst als auch die beiden von FR Online herausgegriffene Abgeordnete leiden.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/bundestagswahl_2009/bundestagswahl_aktuell/1979215_Interview-mit-Nina-Hauer-Wir-wirken-unsympathisch.html
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1983787_Interview-mit-Joachim-Poss-Die-SPD-hat-nur-noch-einen-Schuss-frei.html
Niemand in der SPD scheint zu begreifen, das der Wähler die Machtoption der Ampelkoalition grundsätzlich nicht ernstnehmen kann, weil die FDP dafür schlicht nicht zur Verfügung steht.
Das Wahlprogramm fand ich persönlich überhaupt nicht so toll, sondern eher viel zu lahm und zahm für die Wirtschaftskrise. Außerdem nutzt das schönste Wahlprogramm nichts, wenn man in dem Ruf steht, nach der Wahl eh wieder etwas anderes zu machen. Hätte Schröder zum Beispiel sein Wahlprogramm 1998 tatsächlich umgesetzt, wäre die PDS wohl auf Nimmerwiedersehen unter der 5% Hürde verschwunden.
Hinzu kommt der wirlich miserable Wahlkampf des Kanzlerkandidaten. Er hat kein einziges Thema finden können, durch das er die CDU aus der Reserve locken und zu einer Position zwingen konnte. Dabei wären solche Themen reichlichst vorhanden gewesen, vor allem auch die derzeitige Wirtschaftskrise und wie man darauf reagieren kann.
Der Kandidat hat aber sogar die CDU gelobt, das sie sich “sozialdemokratisiert” hätte.
Und all dies, nachdem die große Koalition eigentlich mit der Förderalismusreform den Weg freigeräumt hat für eine echte linke Regierung in Deutschland. Nicht wie unter Schröder, der durch den Bundesrat ausgebremst werden konnte.
Ich hoffe zwar auf eine Erneuerung der SPD. Ob sie gelingt, ist aber sehr fraglich. In 11 Jahren hat sich in der SPD ein Schlag Menschen festgesetzt, die eigentlich besser bei der FDP aufgehoben wären. Clement hats ja schon vorgemacht. Die Schritte, die derzeit Matschie in Thüringen vollbringt, stimmen mich ebenfalls nicht optimistisch für die Bundespartei.
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Sehr geehrte Frau Drohsel,
Sie haben recht. Die SPD hat tatsächlich ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Das war aber auch schon sehr lange vor der Wahl bekannt. Um so erstaunlicher die politische Geisterfahrt der SPD-Oligarchen. Mit Vollgas gegen die Wand!
Sie und vielleicht noch Ottmar Schreiner sind die einzigen Menschen innerhalb der SPD, denen ich vielleicht nochmal irgendwas glaube. Sonst glaube ich niemandem von diesem verfilzten, komplett korrumpierten, undemokratischen Wahlverein auch nur ein Wort. Das Einzige was der SPD noch fehlt, um mit der CDU gleichzuziehen, ist ein fetter Parteispendenskandal. Ich bin mir sicher, das lässt sich einrichten.
Hätte ich SPD gewählt, hätte ich Johannes Kahrs wählen müssen. Allein dazu könnte ich einen Aufsatz schreiben.
Sparen wir uns das. Nur so viel, als Politker, speziell als Sozialdemokrat sollte man sich nicht von der Waffenindustrie sponsern lassen, schon gar nicht wenn man im Verteidigungsausschuß sitzt. Und in Eimsbüttel hat sich der zwielichtige Ilkhanipour quasi selbst aufgestellt. Nein Frau Drohsel, so empfiehlt man sich nicht als Partei. Und hör` ich den Namen Steinmeier, fällt mir sofort der Name Kurnaz ein. Wie wir wissen, hat Herr Steinmeier diesen jungen, unschuldigen Mann noch zwei Jahre in Guantanamo schmoren lassen, nachdem die Amis schon gesagt haben, dass sie ihn loswerden wollen.
Und sowas stellt die SPD ernsthaft als Kanzlerkandidaten auf. Unfassbar! Mal abgesehen davon ist der Mann nunmal untrennbar mit dem größten Mist, den die SPD jemals verzapft hat, verbunden. Hartz IV.
Ja, es mag ja sein, dass es noch ein paar Arbeitnehmer gibt, die nichts merken und trotzdem die SPD wählen, intelligente Leute indes wenden sich ab. Wozu bitteschön soll man als Arbeitnehmer eine Partei wählen, die Politik gegen Arbeitnehmer macht und die CDU zuweilen noch rechts überholt? Ich bin doch nicht bekloppt!
Den Spitzensteuersatz senken und die Mehrwertsteuer anheben. Das hätte die FDP auch nicht besser machen können. Noch dazu hat die SPD die Leiharbeit gefördert und für zusätzliches Gemetzel im Kosovo und aktuell in Afghanistan gesorgt. Da wird dann erzählt, dass unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt werden würde, denn ansonsten wäre der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan natürlich verfassungswidrig.
Es tut mit leid Frau Drohsel, sowas kann ich nicht wählen.
Und sehen wir uns an was nach der Wahl passiert. Man fasst sich an den Kopf, Herr Steinmeier wird tatsächlich Vorsitzender der Bundestagsfraktion und der Eisbärmminister soll Vorsitzender werden.
Merkt in der SPD eigentlich niemand, dass das Volk die komplette Schrödergang nicht mehr sehen will? Wieviel Prozente wollt Ihr denn noch verlieren?
Die haben schon genug Mist gebaut, wenn sie abgesägt werden, fallen sie eh weich. Bei Volkswagen, der Allianz, RWE oder Putin gibt es immer einen Job als Frühstückspräsident oder ähnliches. Und in Thüringen macht es die SPD wieder mit der CDU. Ahhhhhhhhhh….!
Will die SPD sich nicht komplett zerlegen, sollten die verblieben Restlinken der Partei beim nächsten Bundesparteitag massiven Rabatz machen und all das unfähige Gelichte zum Teufel jagen.
Mich haben Sie als Wählerin schon verloren. Ich werde die SPD nie wieder wählen und auch 2013 werd ich Hartz IV nicht vergessen haben. So ist das; selber Schuld.
Andererseits, braucht es die SPD als Volkspartei überhaupt noch? Denk ich an so gewisse Kriegskredite, denk ich an Rosa Luxemburg und Noske, mein ich, man hätte es schon lange besser wissen können.
Aber wer weiß, vielleicht macht es die SPD ja noch ein paar Jahre. Das Zentrum gibt es ja schließlich auch noch.
Haha.
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Es passt ins Bild, dass ein schwarzgelbes Kampfmedium der Entscheidung der thüringischen SPD applaudiert und die Partei unerbetenerweise mit guten Ratschlägen versieht http://www.welt.de/politik/deutschla…e_readcomments Solange sich in der SPD als absolutes Minimum noch nicht einmal die schlichte Einsicht durchgesetzt hat, dass, wenn einen der Gegner lobt, man sich Gedanken über einen wahrscheinlich begangenen eigenen Fehler zu machen hat, während man Kritik durch den Gegner im Zweifel als Bestätigung der eigenen Position betrachten darf, solange ist jede ernsthafte Disskussion über eine “Erneuerung der SPD” eigentlich müssig. Aber die SPD möchte ja am liebsten von FAZ, Focus, SPON und BILD gleichzeitig gelobt werden…
Dazu mal wieder eine diktierte Parteispitze. In vier Jahren, wenn wieder paar Mitglieder (Durchschnittsalter 60) und Stammwähler verstorben sind und damit weitere Stimmen, die dem guten Namen zu verdanken sind, abgeschrieben werden können, wird die SPD das bekommen, was, ihre derzeitig offenbar verhinderten Mitglieder, ohne Herz, Kampfeswillen und Verstand verdient haben (Ausnahmen bestätigen wohl nur noch die Regel):
Sie wird noch ein paar mal zucken und dann langsam aussterben.
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Man kann es wirklich kaum fassen! Es gibt keine mir bekannte Partei, die es nach einem solch desaströsen Wahlergebnis schaffen könnte, sich selbst völlig überflüssig zu machen….
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Hallo,
vielleicht hättet ihr nicht gegen SchwarzGelb sondern für die SPD kämpfen sollen. Ausserdem sind viele Dinge nicht thematisiert worden, z.B. der “Verkauf von Tafelsilber (DB)” o.ä.. Die SPD stand allgemein viel zu wenig in der Öffentlichkeit und wenn, dann mit der Emotion eines Hinkelsteins. So läuft das nicht.
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…aus Erfahrung nichts gelernt…so stellt sich die SPD nun dar.Das Wahlergebnis schokkiert, obgleich man es geahnt hat und es auch wissen konnte.Auch nach der Wahl und personellen Veränderungen beschreitet die SPD weiter den Weg der Selbstauflösung.Was will die SPD in der “Schröder”-Mitte?Alle möchten sich in der Mitte tummeln und dann wird nach Luft gerungen.Die SPD sollte anstatt sich weiterhin selbst zu entwurzeln ihre Wurzeln wiederfinden.Die liegen in der Arbeiterbewegung,bei den Gewerkschaften.Solange die SPD dies nicht begreift, solange gewinnt Die Linke weiterhin an Zuspruch.
Auch ich war einst SPD ler… bis Schröder,Steinmeier und Co kamen.
Wenn ich nicht so wütend wäre kämen mir die Tränen!
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das kommt davon, wenn man jahrelang die politische konkurrenz aus dem linken lager leugnet, als protestpartei abstempelt und so tut als wäre diese nicht vorhanden. gilt übrigens für alle anderen demokratischen parteien auch …
ich als fdp wähler habe eigentlich mit euch sozis nicht viel zu tun, aber selbst mir gefällt diese negativ entwicklung der spd und das erstarken der “linken” überhaupt nicht.
meiner meinung solltet ihr euch mal intensiv mit eurer direkten konkurrenz auseinandersetzen und auf keinenfall ein rot-rot-grünes bündnis für 2013 ansteben, denn eine solche konstellation besorgt nicht nur mich, sondern sicher auch einen großteil der nationalen gesellschaft
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Liebe Franziska Drohsel, da hast du dich tapfer und wacker bei Maybritt Illner gegen die alte Garde gehalten, während die SPD weiter an Glaubwürdigkeit einbüßt. Es ist für die Menschen, nicht nur in Thüringen völlig unverständlich, wenn ein Christoph Matschie einer SPD/Links- Regierung eine Absage erteilt, obwohl er als Wahlversprechen einen Politikwechsel angekündigt hatte. In Thüringen wird erneut eine Große Koalition etabliert, wo die SPD erneut die zweite Geige spielt, obwohl die Bundes- SPD zur Einsicht gekommen ist, dass ein Neuanfang nur in Richtung LINKS möglich ist. Ich vermisse die politische Konsequenz der SPD, nicht nur ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass es nur um Personalien und Ämter bei der SPD geht, koste es, was es wolle, auch die eigene Selbstachtung.
Derzeit scheinst du der einzige Lichtblick in einer ziellosen SPD zu sein. Von der Altherrenriege mal abgesehen, verbreitet dein Kollege Björn Böhning auch nur sinnfreie Twitter- Sprüche und die Kampagne “Piraten in der SPD” hat sich ebenfalls als reines Stimmenfänger- Portal ohne wirkliche Substanz herausgestellt. Kommentare auf der Internetpräsenz warten seit Wochen auf Freischaltung und ein echtes Interesse an Bürgerrechten im Netz läßt sich nicht (mehr) erkennen. Das war und ist nur Schau, um dem Hype der Piratenpartei nachzulaufen, weil die SPD es sich bei den Jungwählern wegen der Zustimmung zum Zugangserschwerungsgesetzes verscherzt hatte.
Gruß von http://www.guedesweiler.wordpress.com
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Ja Frau Drohsel,
ich muß sagen, würden alle Spitzenpolitiker der SPD so glaubwürdig und intelligent rüberkommen wie Sie und würden die vor allem nicht immer das genau Gegenteil von Ihnen verkünden, könnte man die SPD schon eher wählen.
Zur Abwechslung war das sogar mal eine ganz spannende Illner-Sendung, in der man die CDU-Lastigkeit der Gastgeberin nicht so gemerkt hat.
Für den Gipfel der Peinlichkeiten hat stattdessen der eitle, klugscheißende von Dohnany gesorgt. Ja, da merkt man wirklich, dass der nichts vom Volk weiß, dass der auch nichts vom Volk wissen will. Her Dohnany und seine Oligarchen-Kaste ist sich selbst genug.In seiner eingebildeten unendlichen Weisheit, meint er halt, das Volk wird regiert, fertig. Dass der neoliberale Müll, den er absondert, schon lange widerlegt ist, hat er noch nicht mal gemerkt, nachdem die SPD die größte Wahlniederlage seit dem 2. Weltkrieg eingefahren hat.
Da muß man echt schon jenseits von Gut und Böse sein.
Man fragt sich echt, warum Sie sich das noch antun.
Wenn man liest, dass Sie keine Berufspolitikerin werden wollen, ist das echt nachvollziehbar. Ob es Sinn macht, in der SPD für Positionen, die die Linke ohnehin besetzt, zu streiten, ist fraglich. Und dass, die Linke beim Thema Afghanistan auch noch recht behält, zeichnet sich auch immer mehr ab, es sei denn, man findet das total in Ordnung, dass auf Befehl der Bundeswehr unschuldige Menschen massakriert werden. Für die FREIHEIT! Oder?
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Hallo Franziska Drohsel,
sehe gerade die Wiederholung von Maybrit Illner.
Du kommst da echt sympatisch und unverkrampft rüber und hast ziemlich kluge Ansichten (wie ich finde)… das Publikum hat viel zu wenig applaudiert! Im Vergleich zu den anderen 4 (alt, männlich) hast du in die ganze Diskussion ein bisschen Pfeffer gebracht und deine Sätze hatten auch ordentlich Inhalt. Ich hoffe, du bleibst so engagiert dabei!!! Weiter so !!!!
Beste Grüße!
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Hallo Frau Drohsel und Blogschreiber,
Auch ich habe die Diskussionen u. die Entwicklung der sog. Neuausrichtung der SPD in den letzten Tagen verfolgt.Die gestrige Sendung(M.Illner) verdeutlichte die Probleme der SPD anschaulich. Danach zeichnet sich eindeutig der Weg der SPD ab, einen anderen scheint es nicht zugeben – ab nach LINKS – hin zur LINKEN – das wäre ehrlich !!! aber verhängnisvoll und tragisch für dieses Land ! Es wäre die 2. Vereinigung nach der Zwangsvereinigung durch die Kommunisten von 1949 zur SED.
Vielleicht hat der viel gescholtene Matschie in Thüringen genau daran gedacht und sich anders entschieden, er kennt seine Pappenheimer (die alte Garde) eventuell besser als die meisten Blogschreiberlinge – nur Naive und Träumer glauben, daß diese Ihre Ziele aufgegeben haben.Wie sagte doch Ulbricht (wer kennt ihn noch?):” ..den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf…” , “..es wird niemals eine Mauer geben…” usw.Hat der Mann recht??? Tragisch ist, daß insbesondere die Menschen, die unter dem verbrecherischen System gelitten haben, nun zusehen müssen, wie sich die SPD – diesmal ohne Zwang – genau in diese Richtung bewegt und das 50 Jahre nach dem Godesberger Programm, 56 Jahre nach dem 17.Juni, 48 Jahre nach dem Mauerbau, 20 Jahre nach der Massenflucht (Prag usw.)u.Mauerfall !!! Waren diese Leute damals alle DOOF, als sie das “gelobte” Land fluchtartig verließen???
Heute ist das natürlich alles anders, wir haben ja die Demokratie, wir wollen “Sozialismus Light”, genau so wie z.B. in China und….Da könnte man ja mal bei Frau Wagenknecht nachfragen.
Nun ist aber Schluß mit der Besserwisserei, als solcher hat sich gestern ja nach Meinung der meisten Blogschreiberlinge auch Herr Dohnay präsentiert – Gott sei Dank! Sie Frau Drohsel haben aufmerksam zugehört (das fand ich richtig gut) und waren zeitweise richtig beeindruckt. Da kann man von so einem Altgenossen richtig lernen.
Zum Schluß noch eine Analyse zum Wahldesaster: Es war die Glaubwürdigkeit insbes. zu obigen Ausführungen. Wahlbetrug durch Ypsilanti? Beabsichtigte Abwahl des Bundespräsidenten durch Frau Schwaan mit den LINKEN (Kommunisten) ? Absage an ROT-ROT-Grün ? Bei heutiger Betrachtung ist der letzte Punkt besonders interessant!
Jetzt ist aber Schluß mit den Provokationen und bitte nicht nur wütende Kommentare!
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Liebe Genossen!
Mit der Agenda 2010 habt ihr einen Rechtsruck vollzogen, der Euch nun logischerweise und vollkommen zu Recht obsolet macht.
Denn wenn ich rechte Politik will, dann wähle ich das Original.
Und wenn ich linke Politik will, dann siehe da – es gibt eine Partei die TATSÄCHLICH links steht…
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Rot-rot-grün wäre gut für die Menschen ….1000x besser als Schwarz-Rot (von Schwarz-Gelb ganz zu schweigen!)… kann nur hoffen, dass sich SPD, Linke und Grüne 2013 zu einer Koalition zusammenfinden (dann wäre eine neue (alte) linke SPD auch wieder für die große Masse wählbar)
….jedenfalls werden die nächsten 4 Jahre Schwarz-gelb echt eklig (auch wenn “Guido” pausenlos in die Gegend brüllt, es werde keinen sozialen Kahlschlag geben)…Schade, dass die Leute sich von FDP und CDU übers Ohr hauen lassen…die SPD muss ihre ehemaligen Wähler (jetzt Nichtwähler) durch das Zurückkehren zu ihren Wurzeln in der Zeit vor Schröder, Schily und Clement wiedergewinnen. Nur so kann Rot-rot-grün an die Macht kommen.
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@ Peter Guesch
Die Linken = Kommunisten? Waren Sie schon mal in Berlin? Da regiert ein linker Wowereit mit einer äußerst gemäßigten Linken. Raus kommt fast schon reine (alte) SPD-Politik !!! Für die paar Superreichen ist das natürlich schlecht, die Arbeitnehmer in Berlin können darüber aber sehr erleichtert sein.
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Habe gerade auf Google eine aktuelle “Bild”-Schlagzeile über dich (Franziska) gesehen… möchte sie hier nicht wiederholen, da hässliche Beleidigung…solche Anfeindungen gerade von BILD würden mich persönlich geradezu dazu anreizen, meine Meinung zu behalten (ich bin sicher, du lässt dich von so etwas nicht beeindrucken). Was BILD hasst, MUSS spitze sein! Für mich wäre eine Beleidugung von BILD eine ehrenwerte Auszeichnung!!
Weiter so, Franziska!!!!
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Hallo Franziska Drohsel,
ich möchte Ihnen ein großes Kompliment für Ihr engagiertes Auftreen bei Maybrit Illner aussprechen.
Es ist ermutigend, festzustellen, dass es noch ein paar Leute (auch weit oben) in der SPD gibt, die den Durchblick haben.
Lassen Sie sich nicht runterbuttern. Bleiben Sie standhaft. Vielleicht gehört dann der Opportunismus in der SPD irgendwann doch wieder mal der Vergangenheit an und die Partei macht wieder Politik für ihr Klientel, die sozial Schwachen in Deutschland.
Mit Linken Grüßen aus dem Vogtland
Friedrich Frenzel
Die Linke (WASG) Vogtland/Plauen
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Ich denke, da kann man BIld ruhig mal zitieren:
Wer zähmt die freche SPD-„Göre“?
Das ist doch tatsächlich ein Ritterschlag!
Und sie hat ja Recht:
„Es gab eine seriöse Skepsis, ob mit einer Person, die so stark mit der Agenda 2010 verbunden ist, ein Neuanfang gelingen kann“, sagte Drohsel.
Ein Parteimitglied, das sie noch aus den Anfängen ihrer politischen Zeit im erweiterten Berliner Juso-Landesvorstand kennt, erinnert sich im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“: „Bereits vor acht, neun Jahren war sie kämpferisch, hat sich immer eingemischt.“ Sie habe nie lange gefackelt, sondern sich ihre Plätze durch gute Arbeit erstritten: „Franziska ist einfach rauf aufs Podium.“ Sie sage ihre Meinung „frei Schnauze“.
http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/02/juso-chefin-mischt-die-spd-auf/wer-zaehmt-die-freche-spd-goere-franziska-drohsel.html
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Wer jetzt Frau drohsel feiert sollte sich ihr geschleime von gestern mal durchlesen…… Da will bestimmt noch jemand Karriere machen!
http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=%22Auch+du+zahlst+drauf!%22&id=66133637&top=SPIEGEL&suchbegriff=franziska+drohsel&quellen=&qcrubrik=geschichte
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Tja, als es um ihre Mitgliedschaft in der Roten Hilfe ging, hat sie direkt nen klassischen Kohl-Umfaller gemacht.
Da heisst es wachsam bleiben.
Aber wenn man sich das traurige Bild, das selbst die Jusos allerorten abgeben, ansieht,ist sie noch eine Ochidee im Sumpf des Grauens. Dieses zarte Pflänzchen müssen wir giessen, hegen und pflegen.
Wenn Katja Kipping irgendwann Bundeskanzlerin wird,
stört Frau Drohsel nichtmal optisch als Ministerin für
Irgendwas, wenn die SPD dann der Juniorpartner für die Linke wird.
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Hallo Franziska Drohsel,
ich lebe in Canada und sehe die Sendungen von Frau Illner.
Es war eine richtige Erfrischung für mich wie locker Sie in der Sendung waren. Ihre Ansichten und Ausagen waren klasse, machen Sie weiter so, es wäre gut wenn Sie in der Politik bleiben würden.Das gibt frischen Wind.
Gruss aus Canada
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Hallo Frau Drohsel u. Blogschreiber,
Hier bin ich noch einmal und etwas deutlicher nach so viel Schwachsinn in diesem Blog.Was soll das Getue und Geeiere um die Erneuerung der SPD. Ab nach links, hin zur LINKEN – die gesellschaftlichen Vorstellungen sind eh deckungsgleich – dann weis man was man hat und das Problem mit der Glaubwürdigkeit ist auch vorbei! Dann fehlt nur noch die erneute Umbenennung, vieleicht esED (ehemalige sozialistische Einheitspartei Deutschlands).Fast perfekt, was?? Die blöde Diskussion um Linksaußen,links, halblinks,nicht ganz links, links von der Mitte usw. wäre dann auch vorbei. Das Ganze auf Hochdeutsch: Rann an die “Fleischtöpfe”,rann an das Privatvermögen, auch wenn es ehrlich ERARBEITET wurde, laßt die DUMMEN für uns arbeiten – das wäre doch gerecht!
Da fällt mir gerade der “ehrenwerte” Sozi Herr Eichel ein (immer noch in der SPD), er streitet weiter vor Gericht für seine 3. Pension als Ministerpräsident v. Hessen, es geht nur um knappe 10.000,00 Eur mtl. aus einer Kasse,wo nichts drin ist, was er aber am besten wissen müßte!
Hallo Frau Drohsel, stellen Sie den Antrag auf Parteiausschluß, da öffnet sich ein weites Betätigungsfeld!
Übrigens heute ist der 3. Oktober – Nationalfeiertag !
In Kürze feiern WIR (wer ist WIR) den 20. Jahrestag des Mauerfalls!Ein denkwürdiges Ereignis! Hoffentlich trifft das nicht im nächsten Jahr mit dem Tag der “Wiedervereinigung” zwischen den LINKEN (Kommunisten darf man nicht mehr sagen, ich habe dazugelernt)und der SPD zusammen!
Einen schönen Feiertag!
Peter
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Ach geh Peterle,
lass dein “hart erarbeitetes Geld” für dich arbeiten. Das bringt heute, nach allen Steuerentlastungen und mit dem derzeit gängigen Lohndumping 40 Prozent mehr als noch vor neun Jahren.
Selbst hart arbeiten bringt Reallohnverlust. Und an dir sieht mans ja: Auch Realitätsverlust.
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Tja Herr Güsch…. Eigentor. Wenn das ja alles soooo schwachsinnig ist, was die Leute hier schreiben, dann frage ich mich, wofür Sie das halten, was so aus Ihrer Tastatur kommt……
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Ich möchte mich als erstes kurz Vorstellen. Ich bin der Thorben und wohne in Bremen. Aufgewachsen bin ich in Lilienthal, einem Nachbarort Bremens. Dort war ich Mitglied der JEZ (Jugend Entwickelt Zukunf) eine komunale Jugendpartei… Ich bin seit der “heimilchen Auflösung” der JEZ kein Mitglied einer Partei, aber meine Hoffnungen beruhen auf der SPD. Das schlechte Abschneiden der SPD betrachte ich mit Sorge. Ich kann hier in Bremen, die eher sozial eingestellt sind, und der Umgebung die leider eher konservativ eingestellt sind, beobachten wie die SPD jetzt auch nach der Wahl immer weiter an Glaubwürdigkeit verliert. So ist es auch für mich nicht ganz nachvollziehbar, dass doch nach der sehr “Crassen” abwahl des Spitzenteams Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeyer nur einer geht und der andere Oppositionführer wird! Hinzu kommt dann noch die Begründung, dass Sie den Scherbenhaufen nicht einfach hinterlassen wollen… . Ich kenne es auch so, dass wenn jemand “Mist” gebaut hat, er dafür die Verantwortung übernimmt und zurück tritt.
Gruß
Thorben
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Schauen wir uns doch mal die geplante “Rundumerneuerung der SPD an, wie sie wahrscheinlich wirklich vonstatten geht:
Neuer Chef wird Sigmar Gabriel: In Niedersachsen als Ministerpräsident abgewählt, humorloser Abmahnexperte und Mitglied des Seeheimer Kreises, also dem neoliberalen U-Boot, aus dem schon Steinbrück, Steinmeier, Clement und weitere Komplizen die Sozialdemokratie zerstört haben.
Stellvertreterin Hannelore Kraft, bekannt geworden über ihren Abmahnwahn gegen das Ruhrbaronen-Blog, welches ihre plötzliche Lücke im Lebenslauf thematisierte. Nämlich das heimliche Löschen ihrer Tätigkeit bei der SPD-nahen “Zenit GmbH”, die dann in einen NRW-Förderskandal verwickelt war.
Im Hintergrund: Frank-Walter Steinmeier, frisch abgewählter Kanzlerkandidat, Rekordabsturz unter seiner Ära und Architekt der Agenda 2010, weswegen die SPD brutal abgestraft wurde. Soll trotzdem weiter die Fäden ziehen, denn “Wenn die Partei Reformen zurückdrehen wolle, die er entwickelt und eingeführt habe, dann sei er nicht der richtige Mann dafür.” Damit ist alles gesagt.
Auch im Programm – natürlich – das Imitat einer linken Politikerin, namentlich Andrea Nahles. Hat frisch ihren Wahlkreis verloren, keinerlei nennenswerte Gegenwehr gegen die Volksverarmungspolitik unter Schröder/Müntefering/Steinmeier gezeigt (im Gegensatz z.B. zu Andrea Ypsilanti) und gerade mit einem Labour-Typen ein Papier zusammengetextet, welches man mit “Zurück zu Ludwig Erhard und alles wird gut” zusammenfassen kann. DAS ist in der SPD inzwischen “links” und wird an den äussersten Flügel gedrückt.
Ex-Arbeitsminister Olaf Scholz, Verteidiger des Schröder-Kurses, verbleibt ebenfalls im oberen Kreisel. Hat Hartz4 immer gelobt und mit seinen zurechtgetricksten Arbeitslosenzahlen als erfolgreiche Gesetzgebung abgefeiert. Unvergessen auch sein Vorstoss, den Terminus “Soziale Gerechtigkeit” aus dem SPD-Parteiprogramm zu streichen.
Realsatire dann in der Süddeutschen Zeitung über Martin Schulz, einem EU-Abgeordneten der SPD, der ebenfalls aufsteigt: Er zählt zum rechten Flügel der SPD, der in der neuen Parteispitze ansonsten nicht stark vertreten sein wird. *LOL*
Und auch ganz frisch reingerutscht: Blondchen Manuela Schwesig, die SPD-Zensursula! Ist während der wütenden Agenda-Proteste in die SPD ein- statt ausgetreten und zeigte Unverständnis dafür, warum denn die leyenhafte Stoppschild-Zensur des Internets nicht schneller vorangeht. Fehlt nur noch der Minderheitenhetzer Thilo Sarrazin und das SPD-Bild wäre perfekt nach unten abgerundet.
Mit dieser SPD ist zu rechnen! Nämlich mit spitzen Bleistift zu rechnen, ob es noch über die Fünf-Prozent-Hürde reichen wird!!
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Mehr ist zu dieser “Erneuerung der SPD” nicht zu sagen, Günther.
Die letzte Chance der SPD ist der Parteitag, wo die Basis entscheidend Einfluss nehmen kann. Wenn die Mehrheit der Partei diesen von Ihnen beschriebenen Kurz einschlagen und beibehalten will ist sie allein aufgrund ihres Namens eine Mogelpackung und schon allein deshalb unwählbar für mich, selbst wenn ich ihr Programm gut fände. Doese Partei ist derzeit weder sozial noch liberal (Bürgerrechte).
Ich hoffe, Frau Drohsel, sie können den Widerstand organisieren, von dem Sie bei Illner sprachen.
Denn: Ohne eine SPD, die den Namen verdient, den sie trägt, ist dieses Land verloren.
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Und noch etwas: Wenn Klaus von Dohnanyi, von der Globalisierung (Freihandel) spricht als wäre das etwas Natürliches oder von Gott gemachtes halten, fragen sie ihn doch einmal was er besser findet: Eine Demokratie oder ein autoritäres Regime?
Zur Ausbeutung der menschlichen Arbeit und der Rohstoffe dieses Planeten für wirtschaftliche Interessen wird sich ein autoritäres Regime immer besser eignen. Gewerkschaften oder Gesetze für den Naturschutz, werden in den kurzen Zeiträumen in denen “diese Wirtschaftsordnung denkt”, immer ein Hindernis und ein Kostenfaktor bleiben. Und deswegen werden autoritäre Systeme in diesem Dumpingwettbewerb der Länder immer die Oberhand behalten.
Die Politik der Organisationen WTO, Weltbank, EU etc hat für diesen Dumpingwettbewerb und für diesen Ausverkauf der Demokratie, der Menschenrechte etc. geführt. Das ist nichts Natürliches. Es ist von Menschenhand gemacht, u.a. von unseren Regierungen der letzten Jahrzehnte.
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Hallo “gehts noch”,
Ich kann’s auch nicht lassen und sehe gerade, daß Du sogar nachtaktiv bist.Ganz erstaunlich für einen “LINKEN”.
Nun mal im Ernst, wenn alles von Menschenhand gemacht ist, u.a. von “unseren” Regierungen der letzten Jahrzehnte(Du meinst sicher Regierungen in Ost u. West)sag doch bitte,bitte einmal WIE es denn in dieser Welt gehen könnte.Dann solltest Du Dich umbenennen in ” SO GEHTS”.
Dein “Peterle”
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Ich mag diese links/rechts Einteilung nicht, Peterle. Und Vorurteile aufgrund meiner “Nachtaktivität” passen zwar bestens zu deinem offenbar sehr starren Weltbild, aber: Für meine Arbeit werde ich sehr gut bezahlt. Ich persönlich habe also eigentlich keinen Grund zur Klage und müsste FDP wählen, wenn es mir nur um die Vermehrung meines “hart erarbeiteten Geldes” ginge.
Ich meine vor allem die sogenannten westlichen Regierungen, die etwa dafür gesorgt haben, dass Länder-Kredite der Weltbank an Privatisierung, Sozialabbau und vollständige Öffnung der Märkte gekoppelt sind.
Zum Thema WIE: Zum Beispiel könnte man die oben genannten Kredite besser an die Einhaltung sozialer Mindeststandards, Umweltschutzstandards, Arbeitsschutzstandards und der Menschenrechte binden. Und auch wenn du jetzt ein bißchen enttäuscht bist: das einzige was ich vollkommen von Grund auf verstaatlichen würde wären Banken. Nicht schlimm m. E., denn eine Wertschöpfung findet da sowieso nicht statt. Ansonsten: Privatbesitz und Leistungsanreize könnten bleiben wie sie sind.
Meine Sicht der Dinge im Zeitalter des Neo-Feudalismus (ja Erben hat wenig mit dem hochgepriesenen individuellen Leistungsprinzip zu tun und das würde ich deshalb auch weitergehend abschaffen) und der technokratischen Plutokratien faßt überraschenderweise einer der erfolgreichste Hedge-Fond-Manager der Kreditkrise zusammen, Andrew Lahde, sehr schön zusammen. Sein Abschiedsbrief ist m.E. ein historisches Dokument, welches den Zeitgeist bestens trifft:
http://chris-b-online.de/blog/761-abschiedsbrief-von-hedge-fond-manager-andrew-lahde.html
(im Original in der FTD veröffentlicht).
Ansonsten verweise ich, was das WIE angeht, auf Jeremy Rifkin (googeln, denn der passt auch nicht in ihre links/rechts-Schublade). Vorsicht: das Interview mit den prophetischen Zügen (in Bezug auf die Kreditblasen) stammt aus dem Jahr 2005:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
Und nun lieber Peter noch meine Gegenfrage: Was denkst du was passiert wenn auf dieser Welt alles so weiterliefe wie gehabt?
Ein bis zwei Generationen plündern die gesamten Rohstoffe des Planeten und führen Kriege um Rohstoffe und das recht pipelines zu bauen, wegen des “internationalen Wettbewerbs” riskieren wir ein zweites Tschernobyl aus Kostengründen und die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander (siehe Gini-Koeffizient), was – geschichtlich belegbar – noch keine menschliche Gesellschaft dauerhaft verkraftet hat.
Wo liege ich falsch, Peterle?
Gut oder schlecht:
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Ich mag diese links/rechts Einteilung nicht, Peterle. Und Vorurteile aufgrund meiner “Nachtaktivität” passen zwar bestens zu deinem offenbar sehr starren Weltbild, aber: Für meine Arbeit werde ich sehr gut bezahlt. Ich persönlich habe also eigentlich keinen Grund zur Klage und müsste FDP wählen, wenn es mir nur um die Vermehrung meines “hart erarbeiteten Geldes” ginge.
Ich meine vor allem die sogenannten westlichen Regierungen, die etwa dafür gesorgt haben, dass Länder-Kredite der Weltbank an Privatisierung, Sozialabbau und vollständige Öffnung der Märkte gekoppelt sind.
Zum Thema WIE: Zum Beispiel könnte man die oben genannten Kredite besser an die Einhaltung sozialer Mindeststandards, Umweltschutzstandards, Arbeitsschutzstandards und der Menschenrechte binden. Und auch wenn du jetzt ein bißchen enttäuscht bist: das einzige was ich vollkommen von Grund auf verstaatlichen würde wären Banken. Nicht schlimm m. E., denn eine Wertschöpfung findet da sowieso nicht statt. Ansonsten: Privatbesitz und Leistungsanreize könnten bleiben wie sie sind.
Meine Sicht der Dinge im Zeitalter des Neo-Feudalismus (ja Erben hat wenig mit dem hochgepriesenen individuellen Leistungsprinzip zu tun und das würde ich deshalb auch weitergehend abschaffen) und der technokratischen Plutokratien faßt überraschenderweise einer der erfolgreichste Hedge-Fond-Manager der Kreditkrise zusammen, Andrew Lahde, sehr schön zusammen. Sein Abschiedsbrief ist m.E. ein historisches Dokument, welches den Zeitgeist bestens trifft:
(links weiter unten sonst wird der comment nicht freigeschaltet)
Ansonsten verweise ich, was das WIE angeht, auf Jeremy Rifkin (googeln, denn der passt auch nicht in ihre links/rechts-Schublade). Vorsicht: das Interview mit den prophetischen Zügen (in Bezug auf die Kreditblasen) stammt aus dem Jahr 2005:
(link ein Beitrag später)
Und nun lieber Peter noch meine Gegenfrage: Was denkst du was passiert wenn auf dieser Welt alles so weiterliefe wie gehabt?
Ein bis zwei Generationen plündern die gesamten Rohstoffe des Planeten und führen Kriege um Rohstoffe und das recht pipelines zu bauen, wegen des “internationalen Wettbewerbs” riskieren wir ein zweites Tschernobyl aus Kostengründen und die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander (siehe Gini-Koeffizient), was – geschichtlich belegbar – noch keine menschliche Gesellschaft dauerhaft verkraftet hat.
Wo liege ich falsch, Peterle?
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Hier die links:
http://chris-b-online.de/blog/761-abschiedsbrief-von-hedge-fond-manager-andrew-lahde.html
(im Original in der FTD veröffentlicht).
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
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Da ich befürchte, dass die Links hier wieder nicht veröffentlicht werden:
Googel zum einen nach “Andrew Lahde Abschiedsbrief”
und “Jeremy Rifkin Stuttgarter Zeitung”
Das Interview heisst: „Langfristig wird die Arbeit verschwinden“
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Hallo Frau Drohsel,
Ich bin CSU-Wähler habe aber einen riesen Respekt vor der SPD. Die SPD hat für mich unser soziales System mit den Harz IV Reformen für die nächsten Jahre gerettet.Der CDU/CSU muß ich hier Untätigkeit vorwerfen.
Sie haben keine Lebenserfahrung. Sie haben noch nie hart gearbeitet. Und Sie wollen die “normalen” Leute vertreten.
Verschonen Sie uns bitte mit Ihren geistigen Ergüssen.
Es wäre für alle besser Sie spielen mit Ihren Puppen.
Oder Sie treten bei den Linken ein. Dort können Sie weiter von einem Weltbild träumen, daß nicht der Wirklichkeit entspricht. Der Mensch ist eben so wie er ist.
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Das Wahlergebnis darf keinen verwundern, wenn es nur ein Ziel gibt, nämlich zu verhindern (schwarz-gelb).
Warum hat die SPD keine Visionen?
Damit meine ich jetzt nicht die 4 Mio. neuen Jobs die man sich wünscht.
Es gibt in diesem Land zwar genügend Arbeit, die wird aber nur jämmerlich entlohnt. Und für dieses Überhandnehmen von Dumpinglöhnen hat die SPD gesorgt.
Der Zusammenhang HartzIV – Zwang jede Arbeit anzunehmen –
1€ Jobs hat dazu geführt.
Und wenn der Erfinder dieses Systems, Steinmeier, sagt, “das sei doch besser als gar keine Arbeit”, dann ist das einfach nur Hohn in Ohren der Betroffenen.
Ich gebe zu, die SPD hat wohl immer wieder Vorschläge formuliert in den vergangen 4 Jahren. Wenn jedoch diese
Vorschläge von den LINKEN in den Bundestag eingebracht wurden, hat die SPD dann quasi gegen ihre eigenen Vorschläge gestimmt.
Was ist das bitte für eine Politik????
Hier für alle ein wunderbares Beispiel zum nachlesen, wie Politik auch gehen kann:
http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4589374/Wie-Politikdebuetantin-Susanne-Wiest-Feuer-fing.html
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Der einzige Weg, die Jobmisere zu beenden ist massive Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden.
An der massiven Produktivitätssteigerung innerhalb der deutschen Wirtschaft haben natürlich auch die Arbeitnehmer
einen gehörigen Anteil. Darum ist es an der Zeit, dass
dadurch nicht nur der Profit weniger steigt, die diesen dann in ihrer maßlosen Dekadenz im weltweiten Finanzcasino verzocken, wofür dann die Allgemeinheit wieder aufkommen kann, sondern dass die Lebensqualität durch mehr Zeit zur Selbstentfaltung für jeden Einzelnen steigt. Der Staat würde dadurch natürlich auch massive Einsparungen haben,
wenn zum Beispiel Eltern wieder mehr Zeit haben, ihre Kinder zu lebensfähigen Menschen ohne Psychoklatsche zu erziehen. Heutzutage werden die einen krank, weil sie bei mieser Bezahlung 60 bis 70 Stunden-Wochen kloppen müssen und die anderen, weil sie keine Arbeit haben und sozial ausgegrenzt werden.
Und dieser ganz Mist wurde politisch von der SPD auf den Weg gebracht.
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Hallo “So gehts” und Blogschreiber der Linken-Fraktion,
Ich habe Deine Folgebeiträge gelesen und finde vieles wirklich auch gut.Das meine ich ehrlich! Auch mich kotzt die Betrachtung LINKS / RECHTS an … aber mit der Betrachtung Schwarz / Weiß, Richtig/Falsch kommt man nicht weiter, so einfach sind die Dinge oft nicht. Super wäre es, wenn mal einer sagen würde(Politiker eingeschlossen),ich weiß es leider auch nicht, ich kenne auch kein Patentrezept! Das wäre der erste Weg zur Besserung. Gier, Geiz, ANSPRUCHSDENKEN wurden in den letzten Jahrzehnten von ALLEN Gesellschaftsgruppen befördert und führten schließlich zu dieser Zerrissenheit u. dem sozialen Gefälle.Gibt es einen Ausweg? – vielleicht- Jeder fange bei sich selber an oder, wie mal jemand sagte: “Frage nicht danach was der Staat für dich tun kann, sondern vielmehr was du für ihn tun kannst….”Ich höre schon den Aufschrei: alles alte Kamellen von vorgestern! Vielleicht aber so aktuell wie damals…Dieses sagt jemand, der in den vergangenen 50/60 Jahren alle Fassetten aus Sicht des Arbeitnehmers, des Arbeitgebers, auch aus der Sicht des “Armen” u. des “Reichen” und jetzt als Rentner kennengelernt hat und noch mit beiden Beinen im Geschehen steht, auch die Sichtweise der nächsten Generation durch eigene Familie u. Freunde in Ost u. West kennt. Noch eins,ich merke es häufig, es gibt 65-Jährige, die sind im Kopf so jung wie 30-jährige, es gibt 30-jährige,die sind im Denken bereits 100 oder von vorvorgestern und es gibt eine engierte, fleißige, außerordentlich verantwortungsvolle junge Generation, die es bestiimmt nicht leicht hat, aber wann war es leicht?
Grüße Peterle
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sehr geehrte frau drohsel,
ich finde ihre worte zur radikalen veränderung mutig gesagt und auch richtig. jedoch ist wieder das passiert wie es immer ist und auch 40 jahre in der ddr so war. die “betonköpfe” halten an ihre macht fest und nichts wird sich ändern, leider!!! aber ich kann sie beruhigen das volk lässt sich vielleicht noch ein paar jahre belügen und betrügen wie in der ddr und das mitspracherecht verweigern. (zum beispiel arbeitslosigkeit bei uns liegt bei knapp 4 millionen laut regierung; wenn wir ehrlich sind und nichts beschönigen was sowieso jeder weiss haben wir ca 10 millionen arbeitslose) mit dem endresultat das auch dieses unrechtssystem friedlich wegdemonstriert wird wie die ddr.
mit freundlichen grüßen
stefan melichar
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Hallo Franziska,
ich halte die Bündnisse mit den Linken nicht für sonderlich förderlich. Zum einen muss doch allen klar sein, dass manche hochgesteckten Ziele der Linken übertrieben unrealistisch sind und zum anderen haben sie keine Leute die wirklich regieren wollen.
In diesem Land kann man anscheinend mit unrealistischen und populistischen Äusserungen einige Wählerstimmen einfangen.
Die SPD muss sich nicht an die Linke oder an die CDU orientieren. Sie muss einfach ihr eigenes Bild finden. Die Frage ist, warum man so viele Wähler nicht erreichen kann. Angefangen hat es mit der Zeit nach Schröder. Ständig wurden die Köpfe der Partei geweschselt. Dann ging es weiter, dass alle uneinheitlich gesprochen haben. Das größte Übel war die Hessenwahl. Denn warum sich Abweichler auch noch öffentlich erklären müssen, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Diese Peronen haben uns mehr geschadet als Frau Ypsilanti. Die Europawahl war ein Graus. Allein die Ideenlosigkeit der Wahlplakate war eine Frechheit.
Herr Steinmeier hat alles versucht, aber alleine gewinnt man solch einen Kampf nicht. Da müssen andere mitziehn und das ist nicht gescheen. Stattdessen hat man zuvor einen Müntefering ins Boot geholt und er war schon nach de letzten Bundestagswahl nicht mehr bei den Menschen erwünscht.
Viele Fehler, die nun mal ALLE angerichtet haben und eine Panne folgte der Nächsten!
Ich wünsche mir mehr Einheit, eine einheitliche Richtung und eine lebendige SPD, die es zum einen der Linken zeigt und sich ganz klar distanziert, weil man als Staat nicht alles verschnken darf. Ich wünsche mir neue frische Gesichter, die Mut machen und NEugierde wecken um etwas in diesem Land zu verändern.
Es gibt einen Leader und der Rest muss mitziehen. Eine EINHEITLICHE SPD mit Glaubwürdigkeit und sozialem Denken.
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Was finsterer als die FDP?
Eine FDP, die so tut als wär` sie sozialdemokratisch.
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Ich muss sagen ich hatte mit einem Absturz gerechnet aber nicht mit dem angebrochenen Genick das die Partei im Moment hat.
Was heißt dieses Ergebnis?
In erster Linie heißt es das die SPD programmatisch so wenig überzeugen konnte und die “Wunden” aus 11 Jahren sozialdemokratischer Regierung/-sbeteiligung nicht vergessen sind und zu tief als das sie mit den Versprechen an die Zukunft geheilt werden könnten. Die Wähler der Partei konnten nicht mobilisiert werden. Die Protestwähler sind zur Linken und den Grünen abgewandert wenn nicht sogar zur sozialdemokratischsten Kanzlerin die die Bundesrepublik je hatte. Wenn es jemals eine schlimmere Niederlage einer Partei gegeben hat könnte man sich ja ansehen was sie daraus gemacht haben. Aber es gibt wohl nichts vergleichbares…
Es gibt mehrere Wege für die Zukunft der Sozialdemokratie in Deutschland.
Ein erster Schritt wäre die Spitze der Partei zu erneuern was auch versucht wird. Die alte Garde um Steinmeier MUSS den Weg frei machen und darf nicht mit dem Egoismus einer dekadenten Vergangenheit der Erneuerung der Partei im Weg stehen. Die zukünftige Parteispitze MUSS beide Flügel und die Mitte der Partei repräsentieren um sich und die Entwicklung aus dem Störfeuer, das in einer Volkspartei üblich ist, weitestgehend zu schützen.
Es muss wieder Vertrauen hergestellt werden.
Die “alten” Gesichter sind dafür verbrannt! Die SPD lies in letzer Zeit die Basis verkommen. Einer der Hauptgründe für fehlende Wählerschaft der nur durch die Nähe zur Basis und dem Willen der Bürger behoben werden kann und einer jeden Volkspartei Maxime sein sollte. Es darf nicht mehr die Politik aus der Führungsetage kommen.
Ein weiteres Anliegen muss sein die Verdienste der Partei in der Legislaturperiode deutlicher hervorzuheben. Das Beispiel Merkel also der Moderatorin macht deutlich das Harmonie gewünscht wird und nicht unnötige Konfrontation. Zurück zur Sicht auf den eigenen Teller! Dann sieht man auch wo es tropft und wo etwas brökelt.
Wichtig ist ähnlich wie die Linken(ob richtig oder nicht) deutliche Botschaften zu verbreiten. Wer will die Katze im Sack? Der “Kunde” will Informationen die verständlich sind wenn dazu der Service gut und der Verkäufer sympatisch ist stimmt das Packet. Ohne diese Zutaten wird nur der interessierte das Angebot finden und auswählen.
Ich könnte noch sehr lange so weiter machen(aber das tue ich eher bei einem Treffen).
Es gibt sehr viele Dinge die in dieser Partei vergessen wurden, nicht beachtet, verdrängt oder nicht für wichtig erachtet. Wichtig ist das die SPD aus diesen Fehlern lernt und nach 4 Jahren Opposition wieder ihre Reputation zurückerlangt denn die Zukunft kann nicht Schwarz-Gelb sein!
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Sehr geehrte Frau Drohsel, sehr geehrte Genossen.
Was ist jener radikale, “schonungslose” Erneuerungsprozess, dem die Sozialdemokratische Partei unterworfen werden soll? Meint schonungslos etwa, dass die urtümlichen Werte und Traditionen auf der Strecke bleiben müssen? Brauchen wir einen weiteren Schritt nach links, brauchen wir unsere Partei als zweite Linkspartei? Steht die SPD nicht für die alte Vernunft und Menschlichkeit, steht sie nicht für die erste deutsche Demokratie, die Rede Scheidemanns von 1918 und jene von Otto Wels gegen das Ermächtigungsgesetz? Brauchen wir eine neue SPD, die diese Grundsätze der Vernunft und der Menschlichkeit vergisst und sich in linkem Chaos verirrt?
Nein, wir brauchen die alte SPD in neuer Kraft; besinnen wir uns auf Tradition und alte Stärke zurück. Gründen wir ein breites Linksbündnis, auf dass die Linken zu Partnern werden, nicht zu Vorbildern. Seien wir ihnen selbst ein Vorbild, indem wir unsere Grundsätze stärken, was denn sollen wir als Sozialdemokraten auch anderes anstreben als die soziale Demokratie?
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Sehr geehrte Frau Drohsel,
Ich habe Ihren Auftritt in der TV-Talkshow “Maybrit Illner” gesehen. Es hat mir sehr gut gefallen, wie selbstbewußt und zielstrebig Sie Ihre Ziele vorgetragen haben, auch wenn ich inhaltlich nicht alle Positionen teile.
Ich glaube, junge Leute tun der SPD und der Politik im Allgemeinen gut. Ich ziehe meinen Hut vor Leuten, die sich so viel politisch engagieren, wie Sie es tun. Da ist viel persönlicher Einsatz (und Zeit) nötig und es ist schade, dass einige dies nicht würdigen.
Ich selbst wähle GRÜN, weil ich glaube, dass soziale und ökologische Verantwortung zusammengehören. Die Krise der SPD (als Volkspartei und möglichem Koalitionspartner der Grünen) beobachte ich mit großer Sorge. Eine klare Richtung ist entscheidend. DIe gab es in der SPD nicht mehr. Ich bin gegen Lohndumping, Ausbeutung von Arbeitskräften und neoliberale Interessen. Als Arzt weiß ich, was Ausbeutung von Arbeitskräften z.B. in Kliniken bedeutet. Ein linker Weg ist an sich gut. Der linke Weg der SPD (und der Grünen) darf aber nicht der Weg der Linkspartei sein! Wer den Menschen trotz leerer Kassen (!) in populistischer Art und Weise das Blaue vom Himmel verspricht und die sozialen Randgruppen als alleinige Zielgruppe gewinnt, macht keine gute Politik. Weder Lafontaine noch Gysi waren in der Regierungsverantwortung überzeugend. Hieße die LINKE noch SED würde sie fast keiner wählen. Aber einige Köpfe (und auch Ideologien) sind noch die Selben wie früher. Eine Partei, die vor 20 Jahren noch die politischen Rechte des Volkes unterdrückte und die Bürger aller Freiheiten beschnitt, wähnt sich heute in der Erlöserrolle… das ist ein Trauerspiel.
Ich stamme aus dem Osten und habe erfahren, wie man in der DDR mit Leuten umging, die nicht “mitschwimmen” wollten. Studieren u.a. war wegen “fehlender Linientreue” dann nicht möglich. Die Freiheit und die Demokratie ist das kostbarste Gut der Bundesbürger. Auch wenn die Freiheit oft von wirtschaftlichen Interessen untergraben wird, ist es doch noch Freiheit.
Ich wähle nicht mehr grün, wenn es in Richtung Rot-Rot-Grün gehen wird! Denn die Linke gehört nicht in die Regierung. Es ist nun Aufgabe der SPD, die Wähler vom Linken Rand mit EIGENEN Konzepten der Linken Partei “wegzufischen”. Vielleicht können Sie dazu beitragen (?)
Ich wünsche Ihnen, Frau Drohsel, weiterhin viel Erfolg. Bleiben Sie unbeirrbr und schlagfertig! Aber bleiben Sie auch auf dem Teppisch und lassen Sie sich weder von roten Ideologien noch von der Machtgier zu sehr beeinflussen.
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Dr. Bob schrieb
“Ich selbst wähle GRÜN, weil ich glaube, dass soziale und ökologische Verantwortung zusammengehören. Die Krise der SPD (als Volkspartei und möglichem Koalitionspartner der Grünen) beobachte ich mit großer Sorge. Eine klare Richtung ist entscheidend. DIe gab es in der SPD nicht mehr. Ich bin gegen Lohndumping, Ausbeutung von Arbeitskräften und neoliberale Interessen.”
Ich gebe Ihnen da völlig recht, aber genau das haben die Grünen in der rot-grünen Koalition mitgetragen!
Dr. Bob schrieb:
“Der linke Weg der SPD (und der Grünen) darf aber nicht der Weg der Linkspartei sein! Wer den Menschen trotz leerer Kassen (!) in populistischer Art und Weise das Blaue vom Himmel verspricht und die sozialen Randgruppen als alleinige Zielgruppe gewinnt, macht keine gute Politik.”
Sie sollten vielleicht mal das Wahlprogramm der Linken lesen und sich weniger Ihre Meinung aus der ganzen Medienhetze vor der Wahl bilden. Da wird schon genau vorgerechnet, womit das was die Linke fordert zu bezahlen wäre.
Die “sozialen Randgruppen” sind immerhin 80% der deutschen Bürger, denn den restlichen 20% gehört 90% des Kapitals in Deutschland. Auch hierzu sei gesagt, dass die Grünen die Deregulierung der Finanzmärkte unter Schröder mitgetragen haben, was die momentane Krise durchaus zum großen Teil ausgelöst hat.
Lafontaine ist genau aus diesem Grund zurückgetreten und dann später auch aus der SPD ausgetreten…
Sorry, aber Ihre Vergleiche der Linkspartei mit der SED, 20 Jahre nach dem Mauerfall, sind reichlich albern! Die paar Mitglieder, die so dermaßen sozialistisch eingestellt sind, dass sie mit der damaligen SED vergleichbar sind, die kann man quasi an einer Hand abzählen!
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Zitat auf heise.de:
“Nach Angaben der Financial Times Deutschland stehen schon vor dem Regierungswechsel Veränderungen bei den Sozialausgaben an. Der Zeitung liegt ein Vorschlag von Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) vor, wonach der Bund seinen Anteil an den Kosten der Unterkunft (KdU) für die Empfänger von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld verringern will. Der Vorstoß, den Bundesanteil an den Kosten nun von 26 % auf 23,6 % zu senken, solle noch auf der letzten Sitzung in dieser Wahlperiode heute beschlossen werden. Warum gerade die SPD dies noch vor dem Regierungswechsel durchziehen will, ist eines ihrer vielen Geheimnisse.”
Ganzer Artikel hier: heise.de/tp/blogs/8/146291
Sorry, aber die SPD macht sich immer unwählbarer für die Zukunft, wenn das die Anfänge der “Erneuerung” innerhalb der Partei sein sollen *kopfschüttel*
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Hallo Frau Drohsel,
es ist ja schön, dass Sie und Ihre Jusos hart dafür gekämpft haben, schwarz-gelb zu verhindern. Ich bin Ihnen als CDU Mitglied sogar dankbar dafür. Sie und vor allem Ihre Partei haben nämlich dafür gesorgt, dass so ein Wahlergebnis zustande kommt. Wenn das einzige Wahlziel daraus besteht, eine Koaliton verhindern zu wollen, dann Gute Nacht deutsche Sozialdemokratie. Ihre Partei ist momentan (leider) absolut nicht ernst zu nehmen. Ich bin der Auffassung, dass unser Land Sozialdemokratie unbedingt braucht. Allerdings nicht, um Verhinderungspolitik zu betreiben, sondern um vernünftige sozialdemokratische Politik zu betreiben. Wenn Ihre Partei sich vernünftig aufstellt brauchen Sie kein rot-rot. Als Claquer von Herrn Lafontaine sind Sie Frau Drohsel viel zu schade.
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Hier ein interessanter Kommentar zu Steinmeier:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4250
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