Ich räume hier erst auf…
Donnerstag, 10.September 2009 von Simone Burger
Die Wirtschaftskrise trifft vor allem die Jugendlichen hart. Seit Jahresbeginn ist in Bayern die Jugendarbeitslosigkeit um 44% gestiegen. Fast 50.000 Menschen unter 25 Jahre sind in Bayern arbeitslos.
Und die Junge Union Bayern erklärt: Ihr könnt uns mal! Auf Plakaten wirbt die Jugendorganisation mit einem Kind in schwarz-rot-gold und dem Slogan „Die Krise kann uns mal“. Das ist ein Schlag ins Gesicht von allen Jugendlichen, die ihren Job verloren haben, nach der Ausbildung nicht übernommen wurden oder um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen.
Statt sich mit den Ursachen der Krise und dem Scheitern des Neoliberalismus ernsthaft auseinanderzusetzen, wird die Krise ignoriert. Die Realität der Jugendlichen in dieser Gesellschaft scheint ihnen vollkommen egal zu sein. Die Verursacher der Krise zur Verantwortung zu ziehen ist mit ihnen nicht zu machen. Einfach aussitzen lautet die Parole.
Wir brauchen in diesem Land definitiv andere Politiker und eine andere Politik. Die Parole lautet: Ich räume hier erst auf, wenn ihr die Finanzmärkte aufgeräumt habt!
Wer mehr über die aktuelle Kampagne der Jusos München erfahren will, findet hier den Link dazu:
http://www.jusos-muenchen.de/index.php?id=381
Tags: Ausbildung, Krise












Super Kampagne! Hoffe, die Jusos München haben damit Erfolg. Aber wer wundert sich denn noch über solche JU-Aktionen? Nachdem die Schüler Union vor dem Bildungsstreik die Polizei aufgerufen hat konsequent gegen alle Protestanten (also Schüler und Studenten) vorzugehen, wundert mich keine Entgleisung von denen mehr. Und wie war das noch mal mit Hartz 4 und der Tabakindustrie, Herr Mißfelder?
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