Jusos und der Sozialismus
Mittwoch, 13.Januar 2010 von Franziska Drohsel
Das Ziel jungsozialistischer Politik ist der demokratische Sozialismus. Im Kapitalismus kann es ein Leben in Freiheit und Gleichheit nicht geben, da der Kapitalismus immer wieder soziale Ungleichheit produziert. Es ist ein System, das auf Konkurrenz angelegt ist. Konkurrenz kennt nur Gewinner oder Verlierer.
Stattdessen wollen wir ein Leben in Selbstbestimmung für alle. Für sozialen und ökonomischen Fortschritt ist die persönliche Entfaltung eines jeden Menschen Voraussetzung. Wir wollen die Freiheit von Zwang, Ausbeutung und Unterdrückung. Dies ist nur in einer solidarischen Gesellschaft denkbar, die weltweit für Frieden und Solidarität eintritt und die den nationalen Tellerrand überwindet. Unsere Vision einer besseren Gesellschaft ist der demokratische Sozialismus. Als Teil der gesellschaftlichen Linken kämpfen wir dafür in und außerhalb der SPD.
Der demokratische Sozialismus ist eine Vision, die unser tägliches politisches Handeln bestimmt. Wir können aus den heutigen Verhältnissen nicht im Detail beschreiben, wie eine Gesellschaftsordnung jenseits des Kapitalismus auszusehen hat. Die herrschenden Verhältnisse formen nicht nur die Bedingungen, unter denen wir leben, sondern auch Vorstellungswelten. Im Übrigen wäre es auch politisch nicht wünschenswert, eine Vision bis ins Kleinste zu definieren. Die Geschichte zeigt, dass immer dort, wo selbsternannte Arbeiterführer, eine linke Elite oder eine vermeintlich progressive Avantgarde der Meinung waren, der “Masse” ihre Ideen aufzwingen zu wollen, es im Desaster geendet hat.
Als Jusos sehen wir es als unsere Aufgabe, Kritik am bestehenden System zu formulieren. Die Diskussion darüber, wie eine andere Gesellschaft aussehen kann, sehen wir als Teil unseres politischen Kampfes. Es geht um eine demokratische Verständigung darüber, wie gesellschaftliches Zusammenleben anders organisiert werden kann, wie auch die Wirtschaft demokratischer Kontrolle unterworfen werden kann und wie alle in dieser Gesellschaft frei und gleich leben können.
Gleichzeitig wollen wir zeigen, dass Solidarität möglich ist. Wir wissen, dass der Kapitalismus gegenwärtig ein freies und selbstbestimmtes Leben für alle nicht möglich macht. Konkurrenz von Menschen und Staaten, eine zunehmende soziale Polarisierung, das Patriarchat, Diskriminierung, Rechtsextremismus: viele gesellschaftliche Realitäten, gegen die es jeden Tag wieder lohnt aufzustehen und dafür zu kämpfen, dass es irgendwann anders wird.
Politik ist nie alternativlos. Viele Alternativen kennen wir, andere wollen wir noch entwickeln, um unserer Vision, dem demokratischen Sozialismus, näher zu kommen. Hätte die Menschheit immer nur im begrenzten Rahmen ihrer jeweiligen Zeiten gedacht, wäre Fortschritt nie möglich gewesen. Lasst uns deshalb gemeinsam Visionen entwickeln, die über die vermeintlichen Grenzen unserer Zeit hinausweisen.
Tags: Gerechtigkeit, Kapitalismus, Sozialismus














Ach, ihr Jusos…
Dass ihr grade gar nix gerafft habt zeigt dieser Satz:
“Konkurrenz kennt nur Gewinner oder Verlierer.”
Konkurrenz ist der Motor der menschlichen Entwicklung, und temporär gibt es Gewinner und Verlierer, nämlich diejenigen, die sich anpassen und diejenigen, die so bleiben wie sie sind. Auf lange Sicht gibt es nur Gewinner, weil sich das bessere durchsetzen wird. Aber von Langfristigkeit zu reden hat bei euch Sozen wohl eh keinen Sinn.
Und alleine, dass ihr hier schreibt, im Kapitalismus wäre ein freies und selbstbestimmtes Leben unmöglich, macht mir Angst. Davor, dass Knallerbsen wie ihr bestimmt was frei und selbstbestimmt ist. Redet nicht von Freiheit, wenn ihr den Leuten vorschreiben wollt was Freiheit ist, denn genau das macht ihr mit eurer Vision des “demokratischen Sozialismus” (aka vegetarischer Schlachthof).
Mann Mann Mann…
Sehr schade, dass manche immernoch der linken Ideologie erliegen. Es wurde ja noch nicht genug Schaden damit angerichtet…
Nur ein freier Markt kann die Bedürfnisse der Menschen befriedigen. Gleichmacherei wird immer die Mensche benachteiligen, die nicht in euer Normenkonzept passen.
Es gilt diesen Angriff auf die Individualität zu stoppen!
Grüße und Erkenntnis wünsch ich euch
@Benjamin
“Konkurrenz ist der Motor der menschlichen Entwicklung, und temporär gibt es Gewinner und Verlierer, nämlich diejenigen, die sich anpassen und diejenigen, die so bleiben wie sie sind. Auf lange Sicht gibt es nur Gewinner, weil sich das bessere durchsetzen wird. Aber von Langfristigkeit zu reden hat bei euch Sozen wohl eh keinen Sinn.”
Wenn man nach deinem Maßstab geht, könnte man auch in die Urzeit zurückkehren.
Wenn sich immer der stärkere durchsetzt, leben wir nach dieser Theorie irgendtwann im Paradis…
“Sehr schade, dass manche immernoch der linken Ideologie erliegen. Es wurde ja noch nicht genug Schaden damit angerichtet…
Nur ein freier Markt kann die Bedürfnisse der Menschen befriedigen. Gleichmacherei wird immer die Mensche benachteiligen, die nicht in euer Normenkonzept passen.”
Wenn du dich mit den Unterschieden zwischen Marxismus und Marxismus-Leninismus beschäftigst, müsstest du erkennen was linke ideologie ist.
Die unterstellung das wir Menschen mit anderen Normvorstellung außgrenzen wollen, ist einfach haltlos und passt nicht in unser Weltbild, diese Argumentation ist in der Zeit in die der Marktradikalismus gescheitert ist einfach nur peinlich.
Die Gleichung Eigenutzen=Allgemeinwohl gilt nicht.
Ein einfaches Beispiel ich hinterziehe Steuern oder GEZ-gebühren, erwarte aber vernünftige und im Winter getreute Straßen und eine gute Gesundheitsversorgung.
Uns Tolitarismus vorzuwerfen ist einfach nur haltlos, wir wollen den Angridd auf individualität nicht stoppen, wir werden uns aber der Egomanie die Leute wie Sie predigen widersetzen.
@Benjamin und Michael:
Wie gut euer liberaler Markt sowie eure bedingungslose Konkurrenz funktioniert, hat man bei der Bankenkrise ja wunderbar gesehen. Sinnloses Wetteifern für immer höhere Renditen und Gehaltsvorstellungen und Boni die nicht an den Bedürfnissen der Menschen gerichtet sind sondern an ihrer Gier. Dabei wurde das eigentlich Ziel von Banken einfach mal vergessen. Zuletzt bettelten die armen Banken den Staat an. Euer freier Markt hätte nun verlangt, dass wir diese nun pleite gehen lassen, aber ihr wärt dann sicher die ersten gewesen die ihrem verloren gegangenem Geld auf eurer Bank nach getrauert hätten. Also denkt noch mal.
Und wenn ihr noch mehr Beispiele für „Wo versagt die reine Konkurrenz“ wollt, schreibt! Ich erweitere euren Horizont gerne
Das Gute am Sozialismus, Franziska, ist, dass es kein Modell ist, sondern nur ein Konzept, das konkret ausgestaltet werden muss. Zentral ist in der Tat die institutionalisierte Solidarität. Die ohnehin nur rudimentäre Solidarität der “sozialen Marktwirtschaft” hat mit Hartz IV von der SPD den Todesstoß versetzt bekommen. Wenn IHR die SPD nicht revitalisiert als solidarische Arbeiterpartei (lies: Erwerbspersonenpartei), dann wird sie – und dann zurecht – aussterben. Realistisch betrachtet hätte die SPD bei der Bundestagswahl keine einzige Stimme verdient. Dass sie immer noch 23 Prozent erhielt zeigt, dass die Menschen in Deutschland (noch immer, leider) eine reformistische sozialistische Kraft WOLLEN – also erhaltet sie ihnen! Wenn DIE LINKE, angetreten als revolutionäre sozialistische Partei, die sterbende SPD ersetzen muss und selbst reformistisch wird und keine revolutionäre sozialistische Partei mehr übrig bleibt, ist niemandem gedient!
Leute wie Benjamin haben offensichtlich nicht genug Grips, um zwischen produktivem Wettbewerb im Aufbau von etwas Neuem und destruktivem Verdrängungswettbewerb in gesättigten Märkten zu differenzieren. Benjamin, Du tust mir leid!
Und der neoliberale Michael tönt: “Nur ein freier Markt kann die Bedürfnisse der Menschen befriedigen”. Komisch! Wann befriedigt er denn meine Bedürfnisse?? Dein ach so toller freier Markt spuckt ja nicht mal die (systemimmanent) für den Einkommenserwerb notwendige Arbeit aus! Deinen freien Markt steckt Du Dir bitte sonstwohin!
“Nur ein freier Markt kann die Bedürfnisse der Menschen befriedigen.”
Sag das mal einer Friseuse/ einem Frisör, der/die für 3€ die Stunde arbeiten muss. Ich würde mal behaupten, dass bei denen viele Bedürfnisse nicht befriedigt werden.
Menschen brauchen regeln nach denen sie miteinander Leben. Die Freiheit weniger darf nicht der Schaden vieler sein.
Man kann sein Leben nur dann frei Leben, wenn man die Chance hat an dem gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Im Kapitalismus wird diese Chance den Armen verwehrt, oder sie wird zumindest stark eingeschränkt.
Liebe Genossen!
ehrlich gesagt bin ich Mitglied er SPD geworden und nicht der Linkspartei! Diese pseudo-linke Rumgedöhns von Seiten aller Funktionärs-Jsuos die jeh die heimatlichen Ortsvereine verlassen haben und ein paar Ebenen weiter oben rumsüzlen dürfen wird mir langsam peinlich. Ich halte es für falsch, wenn wir auf einmal Rosa Luxemburg und Karl liebknecht gedenken müssen, schließlich war die damalige SPD einer der Drathzieher hinter ihrer Ermordung! Wozu brauchen wir einen demokratischen Sozialismus, wenn wir unser eosziale Marktwirtschaft haben? Als Jusos und als SPD sollten wir für eine realistische soziale Politk stehen, und nicht für marxisitsch-ideologisches Rumgemache und populistische Phrasen wie die Volksverdümmer der Linkspartei.
Mit roten Grüßen
Marius
naja, wenn es sozialer marktwirtschaftt entspricht umzuverteilen?
Wir leben nicht mehr in einer sozialen marktwirtschaft.
Soziale Marktwirtschaft ist ein handlungsziel, nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, gesundes Wirtschaftswachstum,Vollbeschäftigung,und geringe angemessene Inflation und ein ausgeglichenes Außenhandel zu haben.
Die jetzige Politik unternimmt nicht mal im Ansatz dem Versuch dieses Ziel zu verwirklichen, s. Außenhandelsgleichgewicht. Soziale Marktwirtschaft aber ist eine Verwirklichung aller.
@Marius Du betreibst Volksverdummung in dem du Sozialismus als marxistisches reumgemache verurteilst.
selbst, wenn du marxismus ablehnst solltest du ihn nicht so reduzieren…. TINA
@ Marius:
Es verschlägt mir ernsthaft die Sprache, dass du deine Ablehnung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg damit rechtfertigst, dass die beiden ja von der SPD ermordet wurden. Verstehe ich das falsch, oder implizierst du damit, dass wenn die SPD die ja schon als Todfeinde sah, die ja nur scheiße sein können?
Die beiden haben sich damals gegen den Kurs der SPD gestellt, einen nicht zu rechtfertigenden Krieg zu unterstützen. Die USPD wurde nicht nur aus dem Wunsch gegründet, den revolutionären Weg zu gehen (sonst wäre wohl nicht Eduard Bernstein – der Begründer des Revisionismus und der Sozialdemokrat, der wohl den Weg der SPD bis heute am meisten geprägt hat – Mitglied gewesen), sondern eben um gegen diese Politik der SPD zu protestieren.
Insofern, als dass ich diese Ablehnung voll und ganz nachvollziehen kann, sehe ich Rosa Luxemburg (besonders in ihrer Ablehnung von Krieg und Militarismus) und Karl Liebknecht als zwei Vorbilder und finde ein Gedenken an sie vollkommen legitim.
Wir stehen für eine reale soziale Politik, sollten dabei aber nie nur auf die kurzfristigen Ergebnisse schauen, sondern das Endziel einer besseren und gerechteren Gesellschaft in einem demokratisch-sozialistischen System dabei immer im Blick behalten.
Selten habe ich eine so inhaltslosen Beitrag gesehen. Die selben Phrasen ohne Inhalt, die man sonst auch immer hören darf, wenn man der Juso-Chefin lauscht.
Wir habens langsam kapiert: Im demokratischen Sozialismus wird alles toller. So fahren unsere Bundes-Jusos. Kritik am bestehenden System. Aha. Interessant. Kritik am bestehenden System äußert ihr leider aber auch sehr selten, alles was getan wird ist zu sagen: “Es gibt ein besser System.” Und dann wirds interessant. Wie sieht das eigentlich aus dieses bessere System? Ja klar da geht es allen besser und es ist sowieso das aller tollste, aber wie zur Hölle kommen wir denn zu diesem System? Diese Frage wehrt der Beitrag schön ab, immerhin ist das ja viel zu konkret. Unwichtige Details.
Um es mit aktuellen Worten zu sagen: Nichts ist gut in Deutschland. Ich schäme mich, in einem Land zu leben, in dem Menschen so ausgebeutet werden.Voneinander und vom Staat. Dass wir Menschen mit Armut, sozialer Isolation, Hunger und Obdachlosigkeit erpressen, Leben zu führen, die sie unglücklich machen. Ehrlich gesagt gehen mir linkspopuläre Sprechweisen irgendwie gegen den Strich, aber dennoch hat unsere Gemeinschaft für die Schwachen da zu sein, ein würdiges Leben für alle zu gewährleisten. Und wenn die Zahl der Armen (und gerade der Kinder in Armut) wächst, während die Vermögensschere auseinander geht, dann sehe ich dies nicht erfüllt. Ich sehne mich nach politischen Kräften, denen ich vertrauen kann und die unser Land in diese richtige Richtung steuern.
Ich möchte, dass jeder, egal was er tut, genug zum Essen hat, ein Dach über dem Kopf, Zugang zu Bildung und am sozialen Leben teilhaben kann. Aus meiner Sicht spricht das für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Ich möchte, dass jeder, der Vollzeit arbeitet, davon auch leben kann. Aus meiner Sicht spricht das für einen Mindestlohn.
Ich möchte, dass wir niedrigere soziale Standards anderer Länder nicht fördern. Aus meiner Sicht spricht das für eine Umstrukturierung unseres Steuersystems weiter in Richtung Mehrwertsteuer.
Andere Lösungen sind mir auch recht, wenn sie praktikabler sind und unsere Probleme lösen. Kannst Du Dich da vielleicht mal drum kümmern, Droslerin? Wäre Dir sehr zu Dank verpflichtet
Jan-Hendrik
@Dominic: das mit Luxemburg und Liebknecht tut mir leid, meine Formulierung war falsch. Ich wollte nie ihre Ermordung verharmlosen. Ich achte die Beiden, jedoch finde ich es für uns als Jusos mehr als scheinheilig die beiden als Vorbilde zu betrachten ,so wie es bestimmte Mitglieder der Bundesspitze bisweilen tun…).
Mein Problem bei den Jusos ist halt echt, dass wir viel zu viele Labbersäcke dabei haben die sich einfach nur zu gern beim reden zu hörn. Ich hab selber ne Ausbildung gemacht und bin evtl. nicht der wortgewandteste, und immer wenn du bei den Jusos eine Ebene höher kommst als deinen ortsverein kommen größtenteils irgendwelche eloquenten Studenten die nur über Sozialismus diskutieren wollen…ich bin Mitglied der SPD geworden weil ich mich für gerechte Ordnung einsetzen will und weil ich Sozialdemokrat werden wollte. Mit sozialistischem Ideologiegedöhns kommen wir nicht weiter Genossen, wir sollten endlich mal Taten sehen lassen und reden und Handeln in Einklang bringen! Deshalb kann ich auch mit der Formel vom demokratischen Sozialismus nix anfangen, ich halte unsere soziale Marktwirtschaft für ein gutes(wenn nicht perfektes System).
@marius
mit etwas nicht anfagen können und mit etwas nicht anfangen wollen sind zwei verschiedene paar Schuhe.
ich bezweifle das Sie wissen was soziale Marktwirtschaft ist aber wenn INSM sagt was es ist werden sie schon recht haben
Ich kann nicht verstehen aus welchen grund du meinen Posts gepflegt ignorierst
@Wilhelm: Deshalb kann ich auch mit der Formel vom demokratischen Sozialismus nix anfangen, ich halte unsere soziale Marktwirtschaft für ein gutes(wenn nicht perfektes) System. Habe ich in meinem post am Ende schon beantwortet. Ich definiere soziale marktwirtschaft genauso wie du.
Ich lehne Marxismus nicht ab, aber die geschichte belehert uns nun mal der Undurchführbarkeit des Kommunismus. Ich finde es nur krass wie heftig hier gleich die ideologischen Kämpfe ausbrechen, ich warte nur rauf bis mich jemand einen “Seeheimer” schimpft…
@marius die Grundwerte sind numal Freiheit-Gleichheit-Solidarität.
Wir versuchen sie zu verwirklichen und sehen sie als Einheit.
Das man sich unter demokratischem Sozialismus nichts vortstellen klar ist logisch, weil es ja das Ziel einer Gesellschaft… usw.
Das ist Sozialdemokratie, dass ist das Ziel eine Vision man muss sie sich nicht denken können im Gegensatz zur soz. marktwirtschaft die ja ebend existent zu sein scheint.
Was nützt ein Ziel, unter das man sich ncihts vorstellen kann, bei dem man nicht weiß wie es erreicht werden soll und was es ausmacht?
Freiheit-Gleichheit-Solidarität kann auch ohne Marxismus/Sozialismus erreicht und gelebt werden – alle bisherigen Versuche, egal ob in der Sowjetunion, im fernen Asien oder aktuell in Südamerika – alle Vertreter des Sozialismus enteignen, machen mundtot, propagieren “sozialistische” Menschen.
Und nur weil man das wörtchen “demokratisch” davor setzt, ist das auch nicht besser. Dann hört es sich auch nur nach der Tyrannei der Mehrheit an, statt der Tyrannei einer Kaderpartei.
Ich bin überzeugtes SPD-Mitglied, aber Menschen die Erfahrung haben (egal ob direkt oder indirekt) mit dem realen Sozialismus, können einem theoretischen “demokratischen” Sozialismus nichts abgewinnen.
@Kristian
du setzt also marxismus mit Marxismus-Leninismus gleich.
Und das mit Südamerika, ich hoffe du meinst Venezuela ist schlicht falsch.
1.Nennt sich das in Südameriak Bolivarismus und ist ein zu unterstüzendes Umverteilungsprogramm und dort gibt es keine Zensur, jedeglixch ein fersehsender wurde aus nachvollziehbaren Gründen geschloßen. Dieser Fernsehsender berichtete über leere Autobahnen und einen Generalstreik der so gar nicht stattfand. Ich wäre gespannt, was man in Deutschland mit diesem Sender täte.
Was ist mit Chile? War das nicht ein versuch demokratischen Sozialismus umzusetzen? das sind poltiitische Vorbilder und denen kann mensch eine Mengeabgewinnen. Und die Diktaturen in Asien sind Diktaturen und grenzen sih auch von den Werten der Freiheit etc. China ist nicht kommunistisch, sondern eine kapitalistische Diktatur mit planwirtschaftlichen Argumenten.
“Und nur weil man das wörtchen “demokratisch” davor setzt, ist das auch nicht besser. Dann hört es sich auch nur nach der Tyrannei der Mehrheit an, statt der Tyrannei einer Kaderpartei.”
Ist unsere jetzige von dir hochgelobte parlamentarische Demokratie nicht auch indirekt eine Diktatur der Mehrheit?
Naja, wohl eher ein Diktat der Mehrheit. die demokrtischen Sozialisten haben oft genug und beweisen immer wieder, dass sie keine intoleranten Arschlöcher sind. Eine nicht haltbare Unterstellung ist das.
“Ich bin überzeugtes SPD-Mitglied, aber Menschen die Erfahrung haben (egal ob direkt oder indirekt) mit dem realen Sozialismus, können einem theoretischen “demokratischen” Sozialismus nichts abgewinnen.”
Das kann ich nachvollziehen, allerdings ist es nicht in ordnung, wenn man einen wichtigen Teil, eine wichtige Strömung der Neuzeit, dem Sozialismus aufgrund persönlicher Gründe nichts abgewinnen kann.
Was ist mit Genossen wie: Karl liebknecht, Rosa Luxemburg, Otto Wels, August Bebel, Willy Brandt,
Demokratische Sozialisten haben in ihrer geschichte immer gezeigt, dass ihnen Freiheit wichtiger ist und dass Freiheit und Gleichheit keine Gegensätze sind.
Diese Unterstellung von Ihnen sind einfach nur lächerlich, obwohl sie nachvollziehbar sind.
Wir haben in unsere Geschichte oft genug bewiesen wie wichtig uns Demokratie ist, uns nur aufgrund des Wortes Sozialismus zu unterstellen wir wollten die Barbarrei ist eine Frechheit.
Wie soll sich die Gesellschaft entwickeln, wenn sofort das Wort Sozialismus fällt, einen Stasi-Knast,DDR,Sowjetunion,China an den Kopf geworfen wird.
Das ist einfach nur bewusste Intoleranz oder unbewusste und dass unterstelle ich Ihnen.
Ich find den Text nicht schlecht. Schön von der Linken abgeschrieben. Nur leider, wenn man mal Jusos trifft, wissen die entweder gar nix oder sind karrieregeile, schmierige Schmalspur-Sozen, die auf Privatschulen Jura studieren und im getunten Golf (von Papi zum Abi geschenkt gekriegt) zum Infostand fahren.
Ergo ist die Juso-Organisation auch nicht glaubwürdiger als ihre dreckige, blutbeschmierte, imperialistische Kriegstreiber-Hartz IV-Verräter-Mutterpartei, bei der man weder vom Sozialismus geschweige denn von der Demokratie einen Plan hat.
Benjamin, da muss ich dir Recht geben. Wenn es keine Konkurrenz gibt würde viele sich nicht mehr anstrengen. Weil man halt durch die Konkurrenz gezwungen ist seine eigenen Fehler zu verbessern um Konkurrenzfähig zu bleiben. Das man in eine Gesellschaft aber irgendwann ans Limit kommt das muss aber auch bedacht werden. Konkurrenz ist dann gut, wenn gutes damit bewirkt wird, und wenn man dabei fair bleibt!!!! Ohne Konkurrenz kein Ergeiz zu Anstrengung, dadurch kann die eigene Motivation leiden. Aber alt zu oft geht der Konkurrenzkampf soweit das, dass wohl des Menschen einfach ignoriert wird. Und das ist nicht in Ordnung!! Soziale Markwirtschaft ja, aber halt nur wenn man seine sozialen Grundwerte nicht vergisst. Der Mensch muss sich so entfalten können, dass er immer wenn möglich ist freier und gebildeter werden kann. Ich glaube dass viele Menschen viel mehr aus sich machen könnten! Aber es gibt auch genug die es einfach alleine nicht schaffen. Da muss man halt unterscheiden. Eigenleistung +sozialer Gesellschaft +freiheitliches Denken= Weiterentwicklung, Ideen, entstehendes Wissen, Fortschritt, Bildung des einzelnen. Gruß André
Schon witzig, dass der JuLi-Troll Benjamin mit seinem ersten Comment die ganze Debatte durcheinander gebracht hat
@Michael irrt sicht, wenn er schreibt: “Nur ein freier Markt kann die Bedürfnisse der Menschen befriedigen.” Der Satz ist implizit falsch: Der kapitalistische Markt strebt unter minimalem Mitteleinsatz zu maximalem Gewinn. Bedürfnisse werden dabei zwar befriedigt, allerdings nur solange sie marktkonform sind.
Realitätsfern ist der Vorwurf, der Text gehöre in die Linkspartei, nicht in die SPD. Die Linkspartei steht für viele Positionen, für die SPD vor wenigen Jahren selbst noch stand, bevor sie den inzwischen als gescheitert geltenden Dritten Weg beschritten hat. (Dies gilt nicht für alle Politikfelder! Außenpolitk bspw. gehört nicht dazu.) Die Jusos, die seit den 60er Jahren immer links von der SPD standen, sind seit dieser Zeit ein sozialistischer und feministischer Jugendrichtungsverband, der für internationale Solidarität einsteht. Dann wundert euch mal nicht, wsenn ihr hier sozialistische und feministische Thesen lest, sondern fragt euch mal lieber, warum euch das wundert.
@Franziska: Inhaltlich kann ich dein Posting unterschreiben. Unter der Überschrift hätte ich mir allerdings ein bisschen mehr Tiefenschärfe gewünscht! Vielleicht kannst du/ihr als Bundesvorstand das ja mal als Auftakt nehmen, um das ein bisschen auszuarbeiten? Die Debatte kann uns nicht schaden, sondern nur voranbringen! Allla riscossa!
Wie kann man SPD-Mitglied werden und den demokratischen Sozialismus verdammen? Der demokratische Sozialismus ist in ALLEN Parteiprogrammen der SPD das zentrale Ziel. Ob im Godesberger Programm, dass wie es so schön heißt die SPD zur Volkspartei gemacht hat, oder im aktuellen Hamburger Programm. Wer das nicht einsieht ist schlicht in der falschen Partei.
Sozialismus ist nicht gleich DDR oder SU. Denn Sozialismus ist nur erreicht, wenn Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit verwirklicht sind. Deshalb kann eine Diktatur nie wirklich sozialistisch sein!
Die Freiheit ist zentraler Bestandteil des Sozialismus, deshalb können autoritäre Systeme wie die DDR von ernsthaft denkenden Menschen eigentlich nicht als sozialistische Systeme anerkannt werden. Wir meinen allerdings die Freiheit des Menschen und nicht die Freiheit des Marktes, der fast schon sozialdarwinistisch auf das Recht des Stärkeren pocht und alle in wirtschaftliche Abhängigkeit ergo Unfreiheit drängt, die nicht mithalten können. Die Freiheit, von der die (Neo)Liberalen sprechen, meint nicht die Freiheit aller, sondern derjenigen, die es sich leiten können!
Sozialismus will die größtmöglichen Freiheit des Individuums für alle, also in Solidarität zur Gemeinschaft. Sozialismus will neben der politischen Gleichberechtigung in der Demokratie auch die wirtschaftliche Gleichberechtigung.
Simon dann hängt es aber auch davon ab wie man den Demokratischen Sozialismus definiert. Und die Wähler/in sind schon so klug keine Parteien zu Wählen die den Verlust des Konkurrenzkampfes fordern, oder solche Sätze loslassen: Wen du keine Lust zum arbeiten hast, dann gehst du halt nicht arbeiten(aus der Sendung mit Uwe Wöllner ein Satz von Franziska Drohsel). Ich hoffe das war nicht ernst gemeint, wenn ja kann ich das nicht vertreten. Was aber auch nicht sein kann, ist das man auf der Arbeit seine Arbeiter mit Schimpfworten oder mit Ausländerhass entgegen tritt. Wenn es in der Arbeitswelt solche Fälle wie diese beiden gibt, wird das schlimme Auswirkungen auf die Gesellschaft haben(Hat es bereits schon)!!! Die soziale Markwirtschaf, muss Freiheit für Unternehmen garantieren die Verantwortungsbewusst ist d.h. das man so Wirtschaftet das man seine Arbeiter gut bezahlen kann, und der Respekt beider Seiten zueinander vorhanden ist. Das finde ich oft sehr schlimm in Deutschland, dass die eine Seite die andere immer nur fertig machen will. Ich will eine freie, soziale und verantwortungsvolle Marktwirtschaft. Leider wurde das in jetzter Zeit nicht viel beachtet. Nur ich setze mich dafür ein, ein Land zu bekommen das freier, gebildeter und wieder sozialer wird. Und dazu stehe ich auch. Gruß André
Eine Drohsel macht keinen Sommer. Auch ihr traue ich den nötigen Opportunismus zu, dann eben doch mit ein paar kosmetischen Korrekturen an der Programmatik, die im Kern nichts ändern, weiterzumachen.
Jetzt hören wir, “Oh, das Schonvermögen für Hartz IV – Empfänger” muß angehoben werden. Oh Oh!”
Tja, warum habt ihr schwarzen Socken das nicht gleich richtig gemacht, wenn ihr schon die Weisheit mit dem Löffel gefressen habt?” Besser unter Beweis stellen, dass man für dieses Land genauso beschissen ist wie CDU und FDP, als die SPD das in 11 Jahren Regierungsverantwortung getan hat, kann man es nicht.” Mal abgesehen davon dass von der bereits vollzogenen Anhebung des Schonvermögens gerade mal so ca. 2% der Hartz IV – Empfänger profitiert haben. Daran merkt man eben ,dass ihr gestopften Besserverdiener überhaupt keinen Plan habt, was in diesem Land überhaupt los ist. Wer in diesem Land am Arsch ist, hat kein Schonvermögen oder braucht sein Vermögen auf, um den Zeitpunkt, an dem er sich bei Eurer Faschisten-ARGE vorstellen muss, möglichst weit herauszuzögern!
“Es war nicht alles schlecht.”
Sehr wohl war das Meiste schlecht. Gegurke bei der Gesetzgebung, asoziale Politik für die oberen Zehntausend und dazu noch mit Lügen begründete völkerrechtswidrige Metzelkriege, für die man sich als deutscher Staatsbürger mit Hirn und Gewissen in Grund und Boden schämen kann.
Das ist die Bilanz von 11 Jahren Regierungspolitik der Sozialscheindemokraten.
UN-WÄHL-BAR!!!
@André Hücker: Also ich stelle mir den Sozialismus tatsächlich als eine Gesellschaft vor, in der ich so frei bin zu entscheiden, ob ich arbeiten gehe oder nicht. Allerdings sei hier angemerkt, dass ich es vermutlich tun würde, da ein verwirklichter Sozialismus ja auch bedeutet, dass die Lohnsklaverei überwunden worden ist.
Arbeit in einer befreiten Gesellschaft kann nur der Selbstverrwirklichung aller Individuen dienen. Einen Arbeitszwang wie im Kapitalismus, ob durch Gesetze oder durch Hunger hervorgebracht, darf es aber nicht geben.
Als Jungsozialistinnen und -sozialisten haben wir außerdem auch ein sehr positives Menschenbild: Wir glauben an die Vernunft der Menschen und daran, dass sie bereit sind, in einer befreiten, klassenlosen Gesellschaft die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Dazu wird sicherlich auch ein bisschen Arbeit gehören. Das macht aber auch nichts: Sie wird fairer verteilt sein als jetzt und sie wird selbstorganisiert sein. Allerdings sei hier nochmal auf Franziskas Posting verwiesen: “Die herrschenden Verhältnisse formen (…) Vorstellungswelten.” Machen wir uns also nichts vor….
“Also ich stelle mir den Sozialismus tatsächlich als eine Gesellschaft vor, in der ich so frei bin zu entscheiden, ob ich arbeiten gehe oder nicht. Allerdings sei hier angemerkt, dass ich es vermutlich tun würde, da ein verwirklichter Sozialismus ja auch bedeutet, dass die Lohnsklaverei überwunden worden ist.
Arbeit in einer befreiten Gesellschaft kann nur der Selbstverrwirklichung aller Individuen dienen. Einen Arbeitszwang wie im Kapitalismus, ob durch Gesetze oder durch Hunger hervorgebracht, darf es aber nicht geben.
Als Jungsozialistinnen und -sozialisten haben wir außerdem auch ein sehr positives Menschenbild: Wir glauben an die Vernunft der Menschen und daran, dass sie bereit sind, in einer befreiten, klassenlosen Gesellschaft die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Dazu wird sicherlich auch ein bisschen Arbeit gehören. Das macht aber auch nichts: Sie wird fairer verteilt sein als jetzt und sie wird selbstorganisiert sein. Allerdings sei hier nochmal auf Franziskas Posting verwiesen: “Die herrschenden Verhältnisse formen (…) Vorstellungswelten.” Machen wir uns also nichts vor….”
Das klingt eher nach einem bedingungslosen Grundeinkomkmen als nach Sozialismus.
http://www.grundeinkommen.de/die-idee
… eine Idee, welche Armut beseitigt, Menschen neue Freiheit gibt, zur Gesundung unserer Gesellschaft beitragen kann und vor allem eine Idee, die heute umsetzbar ist.
Die meisten, meisten mit denen ich bisher darüber gesprochen habe, sind aber aus einer tief sitzenden Skepsis dagegen. Sie selber würden natürlich auch arbeiten, wenn für ihr Einkommen gesorgt wäre. Nur die anderen…
Das Misstrauen kenne ich auch von mir. Demokratie ist schon ne tolle Idee. Nur wenn ich mir diese Knalltüten um mich herum so anschaue, ob die auch das richtige wählen?
Erwerbsarbeit ist längst nicht mehr die vorherrschende Arbeit. Und sie wird es auch nie wieder werden. Es wird Zeit, dass unsere Gesellschaft sich darauf einstellt und sich die dazu passenden Strukturen gibt.
Wer hier möchte noch Armut in unserer Gesellschaft überwinden?
Lasst uns eine AG innerhalb der Jussos zum thema Grundeinkommen gründen.
@jan-Hendrik
Bei mir ist es ähnlich, die meisten können diese Idee nicht nachvollziehen und wenn man dann noch anfängt mit Mehrwersteuer könnte, wenn es ein BGE gibt gerecht sein, dann ist man nur noch billiger Polemik ausgesetzt
Liebe Freunde der freien Marktwirtschaft,
der Markt ist in der Tat die beste Wirtschaftsform, soweit er ideal ist und die notwendige Grenznutzen-Grenzkosten-Gleichheit für die Wohlfahrtsmaximierung erfüllt. Im Übrigen ist deshalb auch die Vergesellschaftung von allen Gütern zu fordern, deren Konsum mit keinen variablen Kosten verbunden ist. Der reale Markt ist aber keineswegs ideal. Hier sind viele Marktteilnehmer (z.B. große Konzerne) nicht Preisnehmer sondern Preissetzer. Das ist keine marxistische Erkenntnis, sondern in jedem Makro-Lehrbuch unter der mittleren Frist nachzulesen. Auch ist bekannt, dass Ideen solche grenzkostenlose Güter darstellen und trotzdem höchstbietend gemäß der Preisabsatzfunktion des Monopolisten verkauft werden. Ein Monopol, welches durch das Urheberrecht sogar geschützt wird, anstatt solche Dinge solidarisch zu finanzieren! Theorien wie die Spieltheorie (siehe Gefangenendilemma) zeigen, dass Einzelrationalitäten keine gesamtwirtschaftliche Rationalität implizieren. “Linke” Ideen sind deshalb sehr viel relevanter als allgemein suggeriert wird. Es muss aber auch von der demokratischen Linken erkannt werden, dass sie nicht länger Krieg gegen die Marktwirtschaft zu führen braucht. Vielmehr muss sie sich als “Prophet” einer neuen Wirtschaftspolitik verstehen, die den Markt endlich ideal macht.
Genossen und Genossinnen, jetzt bleibt doch mal bitte sachlich. Zuerst einmal finde ich es ja gut, dass hier ein (kleiner) Disput stattfindet. Super, hat’s lange nicht gegeben. Aber dennoch muss ich einigen jedoch laut zurufen: “Erst analysieren, dann kritisieren!”
1. Man muss ganz klar und deutlich die Theorie von Marx & Engels etc. von der Praxis a lá Sowjetunion und DDR unterscheiden. Die Regierungen dieser Länder haben die Begründer der Kritik des Kapitalismus nur benutzt. D.h. Mittel zum Zweck. Doch der Mensch sollte immer nur selber der Zweck sein. (Immanuel Kant).
2. Diese Staaten waren real-sozialistische Staaten. Die Theorie hieß Marxismus-Leninismus. Das ist komplett was anderes als demokratischer Sozialismus. Wenn ihr schon so (Entschuldigung) hohl seid, das zu verwechseln, könnt ihr ja gleich den Nationalsozialismus mit reinziehen. Also, mal ehrlich…
3. Man muss sich genauestens mit dem Kapitalismus auseinandersetzen um ihn zu kritisieren. Allein in diesem System zu leben (und ja freie oder soziale Marktwirtschaft spielt nach den gleichen Regeln) reicht nicht aus. Und bitte betrachtet Menschen, welche die Lösungen in Büchern suchen, nicht als “dumme Studenten”.
4. Warum habt ihr die Hoffnung aufgegeben? Die Hoffnung, dass es eine Welt geben kann, die keinen Hunger mehr kennt und keine Kriege mehr hat? Warum denn?
5. Die Partei Die Linke (nicht Linkspartei, bitte immer schön korrekt bleiben) hat, wie schon vorher von jemand anderem geschrieben, exakt die gleichen Forderungen, welche die SPD vor Jahren hatte. Jetzt könnten wieder einige meinen, dass diese doch sozialistisch-konservativ, wenn nicht sogar reaktionär wären, aber dies ist falsch. Gerade jetzt in Zeiten der Missstände im Land (Umwelt, Schere zwischen Arm und Reich, Arbeitslosigkeit, Bildung) braucht es eine soziale Stimme. Und wenn es die SPD-Führung nicht hinbekommt, tja…dann machen es halt andere Genossen. Das sind doch nicht unsere Feinde!!! Nicht mal die Konservativen. Das sind Menschen, welche man achten und respektieren muss. Beachtet doch immer die Würde jeden einzelnen!
Also, bitte…haltet zusammen! Wir haben doch ein großes Ziel! Die Verbesserung der Lebensumstände! Der Sozialismus (welcher übrigens auch ohne den Zusatz “demokratischer” zutiefst demokratisch ist) definiert dieses große Ziel. Lasst uns zusammen dafür kämpfen! Und macht euch nicht zu Sklaven des Materiellen, des Geldes!
Seid frei. Frei in Gedanken!
Meine lieben Mitgenossen,
die Lage,
in der sich die Bundesrepublik zurzeit befindet,
ist fatal.
Es ist doch schwachsinnig,
sich jetzt über die Verwirklichung von irgendwelchen sozialistischen Staatsideen zu streiten.
Wir, als Jusos,
müssen uns endlich von dieser
radikalen „linken“ Einstellung befreien.
Wir brauchen keinen Marx oder Engels,
wir brauchen realpolitische Ideen,
welche an der Gegenwart orientiert sind.
Unser Ziel sollte es sein, mit den Mitteln,
die das System uns bereitstellt, die Lage der BRD zu verbessern.
Ich denke, wenn wir es endlich schaffen würden, uns vom Lobbyismus zu befreien (der nichts anderes als Korruption darstellt) und anderen Liberalen und Konservativen Auswüchse (Privatisierung), haben wir den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Erst nachdem die Wirtschaft
nicht mehr die Politik diktiert,
wird es uns möglich sein,
ein „gerechteres“ System zu etablieren.
Dies können wir aber nur erreichen, indem wir eine Partei für die gesamte Bevölkerung sind,
eine Volkspartei.
Nebenbei sollten wir für die nächste Bundestagswahl,
die Arbeiter wieder auf unsere Seite kriegen,
denn es kann nicht sein,
dass die Gewerkschaften sich gegen eine Wahlempfehlung zur Gunsten der SPD entscheiden.
PS: Ob die Linke,
Linkspartei
oder die Partei die Linke,
ist doch absolut egal.
Das sind nur irgendwelche populistischen Spinner,
die auch mal ein paar Wahlerfolge einfahren durften, aber nur weil die Wähler nicht wussten,
auf welche Dummheit sie sich einlassen.
Es ist für uns genauso, wie für die CSU (rechts):
Es darf keine andere Partei in der BRD geben, welche weiter links steht, als die SPD!
Es ist unsere historische Pflicht,
solche Parteien zu bekämpfen und zu verdrängen,
so wie es schon unsere (M)SPD Vorgänger (in Weimar) gemacht haben!
@Fredi,
Teile Deiner Argumentation kann ich unterstützen und auch verstehen. Natürlich mangelt es uns an realpolitischen Themen, wo auch Marx (bewusst) keine Lösung bereitstellte. Aber Marx gebührt ein großer Verdienst. Die schonungslose Analyse des Kapitalismus und der Akkumulation. In seinem Buch “Das Kapital” beschreibt er von A bis Z die Auswüchse des Kapitalismus. Und das sehr wissenschaftlich. Seine Erkenntnisse sind heute, wie vor 150 Jahren noch genauso aktuell. Darum betrachte die Vergangenheit nicht als Laster. Lerne von ihr. Und verdamme unsere Vorkämpfer nicht!!!
Mit dem Lobbyismus kann ich dir vollkommen zustimmen. Genauso wie eine bessere Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. Doch nur eine linke Politik innerhalb der SPD kann dies machen. Und kein neoliberaler Flügel!!!
Und bitte beleidige nicht unsere Mitgenossen und Mitgenossinnen innerhalb der Partei Die Linken. Dort sind viele gute und tapfere SPD’ler drin, welche einfach diesen Kurs von Schröder, Münte etc. satt hatten. Wenn du diese als populistische Spinner beleidigst, so beleidigst du dich selber und unsere Vorkämpfer a lá Willy Brandt. Möchtest du das???
Überleg dir doch mal wirklich was Sozialdemokratie ist. Was deren Wurzeln sind!!! Und ich sage dir, dass es garantiert nicht die Politik der vergangenen Jahre waren.
Versteh doch bitte, ich möchte nicht für Partei Die Linke werben, nein, ich möchte einfach nur, dass Vorurteile (welche nicht begründet werden, oder was sind für dich populistische Spinner) abglegt werden. Indem DU andere, welche eine soziale Politik wollen, brüskierst, unterscheidest DU dich in keinem Wesen von irgendwelchen, die eine Zeitung mit 4 Buchstaben lesen, und welche mit B anfängt.
Also bitte, Genosse…nicht übel nehmen.
Freundschaft!
Ich erzähl euch mal kurz ne Geschichte.
Meine Eltern gehören zu jener Gruppe der Selbstständigen. Sie beschäftigen zusammen etwa 11 Arbeitnehmer und bezahlen diese ziemlich weit über dem durchschnittlichen Lohnniveau und mit allem drum und dran (Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld).
Ich finde eure Weltsicht der Unterteilung in die “unterdrückten Arbeitnehmer” und die “unterdrückenden Arbeitgeber” mehr als unfair.
Meine Eltern verdienen zwar sehr gut, aber das kommt ja auch nicht von ungefähr. Sie haben sich mit Mühe und Not (aber ausgezeichneten Zensuren) durch das repressive DDR-Schulsystem gekämpft, 6 Jahre studiert ohne einen Pfennig zu verdienen und 5 Jahre Facharztausbildung bei geringstem Gehalt gemacht. Sie haben danach unter enormem Druck ihre Praxen eröffnet und sich selbstständig gemacht. Sie arbeiten von 8 Uhr morgens bis 18 Uhr abends + Büroarbeit bis spät in die Nacht. Sie übernehmen jeden Tag Verantwortung für ihre Angestellten u. Patienten. Sie zahlen Hunderttausende € an Steuern an den Staat, nur um riesige bürokratische Hürden in den Weg gelegt zu bekommen.
Und dann kommen ein paar neunmalkluge, junge JuSos und bezeichnen sie als kapitalistische Ausbeuter, die sich auf den Werten der Arbeit ihrer Angestellten ausruhen und nichts als Golf spielen im Sinn haben..
Diese Menschen, an die denkt ihr überhaupt nicht. An die, die ihr Leben lang was geleistet haben und tagtäglich leisten.
“Also ich stelle mir den Sozialismus tatsächlich als eine Gesellschaft vor, in der ich so frei bin zu entscheiden, ob ich arbeiten gehe oder nicht.”
Das ist aber nicht dein Ernst?! Jeder muss versuchen aktiv etwas zum Wohle der Gesellschaft beizutragen. Wenn nicht, hat er auch keinen Anspruch auf den Schutz derselbigen.
“Wir glauben an die Vernunft der Menschen und daran, dass sie bereit sind, in einer befreiten, klassenlosen Gesellschaft die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.”
Das ist, mit Verlaub, totaler Unsinn. In der Politik und Staatstheorie muss der Mensch als hinterhältigstes, gemeinstes und rücksichtslosestes Wesen angenommen werden. Nur so können Systeme/Gesetze geschaffen werden, die ein friedliches und gerechtes Zusammenleben sicherstellen. An das Gute im Menschen zu glauben, hat in der Politik nichts zu suchen. Menschen in der Masse sind keine aktiv handelnden, wirklich denkenden Wesen. Sie streben nicht nach dem Wohl für alle und haben erst recht keine Solidarität. Davon musste und muss man ausgehen, alles andere ist utopisch.
Du gehst hingegen von dieser utopischen Ordnung aus. “Jeder kann frei entscheiden ober arbeiten gehen will oder nicht” – so wie Wasser immer den Weg des geringsten Widerstandes wählt, wählt der Mensch immer den Weg der größten Bequemlichkeit. Also werden sich in einer solchen Ordnung zwangsläufig viele Menschen einfach auf die faule Haut legen, da sie ja von den wenigen Arbeitenden durchgefüttert werden. Das ist für mich alles andere als solidarisch.
Ihr redet immer von Freiheit, Gleichheit und so weiter. Ja sind wir denn nicht alle gleich, wir sind doch alle Staatsbürger mit gleichen Rechten und Pflichten. Darüber besteht selbst in konservativsten Kreisen Konsens. Und frei.. wir sind doch auch frei. Ich habe jede nur erdenkliche Freiheit, außer die, die der Gesellschaft und anderen Menschen schaden würden.
In der Theorie sind in der BRD auch alle Menschen in ihrem Bildungsweg frei. Jeder, egal welcher Herkunft kann theoretisch alles werden. Das dieses System oft (aufgrund unseres selektiven Bildungssystems und Studiengebühren) versagt, weiß ich selber.
Was ich damit sagen will – die soziale Marktwirtschaft hat 40 Jahre lang erfolgreich funktioniert. Sie hat quasi Wohlstand für alle geschaffen. Das war aber nicht zu letzt einer gesunden Arbeitsmoral und Leistungsbereitschaft zu verdanken. Wer diese Eigenschaften nicht hat, der wünscht sich logischerweise ein System, in dem die Arbeit keinen hohen Stellenwert hat. Wir brauchen lediglich eine Rückbesinnung auf die Werte, die die Sozialdemokratie und Deutschland groß gemacht haben. Arbeit, Solidarität der Starken mit den Schwachen (und auch umgekehrt!) und Freiheit.
P.S: Was mich ebenso, nicht unbedingt an der JuSo, aber allgemein an den Linken stört: Die Intoleranz gegenüber anderen Meinungen, die Diffamierung von Menschen mit anderen Ansichten. Ich sage nur Sarrazin und Buschowsky. (Beide paradoxerweise in der SPD)
Ein gerechter kapitalist, ist ein vegetarischer Schlachter.
Was ist DAS denn bitte für ein Schwachsinn? Sozialismus soll gut sein?
Nein mal ehrlich. Ich denke JEDER der im Geschichtsunterricht in der Schule aufgepasst hat wird wissen, dass der Sozialismus/Kommunismus in der DDR geherrscht hat und diesen Staat total bankrott gemacht hat.
So und das man JETZT meint “OH Sozialismus ist so viel besser als Kapitalismus!” ist total dumm. Nur weil der Kapitalismus jetzt endlich seine Schattenseiten zeigt und der Beweiss da ist, dass er auch nicht ewig währt ohne probleme, heisst noch lange nicht, dass der Wechsel zum Sozialismus gut ist. Denn dieser lebt auch nicht ewig.
Wenn ich euch mal eine Anregung geben darf, dann würde ich euch sagen:”Denkt innovativ!” Mal ein kleiner Anstoß:
-Sozialismus scheisse
-Kapitalismus auch nicht perfekt
->Neue Form muss her!!
Und nun sind Junge Leute mit neuen Ideen gefragt. Vielleicht finden sich ja ein paar, die mal darüber nachdenken und nicht nur stur sagen:”Du kannst nur zwischen Sozialismus und Kapitalismus wählen.”
Also ich hoffe mal, dass ich euch zum Nachdenken gebracht habe.
“Nein mal ehrlich. Ich denke JEDER der im Geschichtsunterricht in der Schule aufgepasst hat wird wissen, dass der Sozialismus/Kommunismus in der DDR geherrscht hat und diesen Staat total bankrott gemacht hat.”
Naja, wenn man so voreingenommen an die Sache geht ist klar, dass man innovative Lösungen findet. Vorallem da Sozialismus auch als Verkörperung bzw. als Ideologie und nicht als Staatsform sehen kann.
Aber deine Analyse hat einen richtigen Ansatzpunkt.
Das Bildungssystem als Achillisferse des Kapitalismus.
Wir sehen doch, dass wir in eine toleranten guten Demokratie mit FDGO leben und andereseite in einem totalitären Wirtschaftssystem, ein interessantes gemisch.
Aber btp. Schule.
Schule sollte doch da sein um uns zu bilden, oder?
Schule bildet uns aber aus d.h. sie verzweckt dem Menschen!
Jaspers hat aber schon gesagt, dass Bildung zwecklos, wohlgemerkt nicht sinnlos. Ich will nicht in einer Gesellschaft leben in der Menschen verzweckt werden.
Du solltest lieber über deine Situation reflektieren um dich angemessen revolutionär zu Verhalten!!!
@ Patrick,
ich möchte Dich doch bitte darauf hinweisen, dass in diesem Blog schon ein paar (u.a. auch ich), geschrieben haben, dass man Sozialismus a lá DDR nicht gleichsetzen kann mit der Theorie des Sozialismus, so wie wir sie verstehen. Mal ganz grob gesagt, gibt es annährend 200 Definitionen vom Sozialismus. Beschränke dich nicht nur auf eine. Und glaube nicht immer alles, was in der Schule verklickert wird. Schalte mal dein Gehirn ein!
Zu deinem Argument, dass man gefälligst eine andere Form außer Sozialismus oder Kapitalismus beschreiten sollte. Dieser 3. Weg existiert bereits! Tony Blair hatte diesen Weg in England eingeschlagen (Misserfolg), die SPD wollte diesen Weg auch (Misserfolg). Woran liegt`s? Nun ganz einfach, denn wenn du ein neues System machen möchtest, so müsste dieses schon weltweit erfolgen.
Beispiel: Dein dritter Weg ist die soziale Marktwirtschaft. Schön und gut, wenn Deutschland und ein paar andere Länder dieses Wirtschaftssystem haben, dennoch gibts immer turbokapitalistische Länder wie die USA, welche immer Krisen auslösen werden. Und diese wirken sich dann auch auf Deutschland aus. Warum? Nun, weil die Marktwirtschaft nach den gleichen Grundsätzen funktioniert.
Daher: Es gibt (leider) nur 2 reale Möglichkeiten. Kapitalismus (beeinhaltet auch abgeschwächte Varianten, Probleme werden aber NICHT gelöst), und es gibt sozialistische Varianten. Befasse dich doch mal mit dem Wirtschaftssystem. Und damit meine ich NICHT die Planwirtschaft.
Sei doch ein bisschen offener, und ich lege dir gerne einen guten Rat zur Seite: Erst analysieren, dann kritisieren!
Don’t fight the players, fight the game!
@Chris
Um das mal klarzustellen mein Gehirn ist eingeschaltet und wenn DAS was ich oben geschireben habe meiner meinung entspircht, dann ist das wohl doch wohl richtig in einer diskussion. Dann tut es mir ja Leid aber ehm… alle (ich glaube 38 beiträge) durchzulesen dauerte mir einfach zu lange (und nunja bin ja nicht der erste der sich hier wiederholt). Um auf das Thema zurückzukommen: Ich finde es gut das du mir eine andere sichtweise der dinge darlegst aber ich denke man kann sehrwohl was machen. Diese Länder und Staatschefs die du hier vorstellst sind meiner meinung nach zu alt für den Job und sollten durch jüngere Leute ersetzt werden, welche dann frischen wind ind die politikwüste bringen sollten. und vll findet sich ja mal eine globale lösung. doch wenn man so denkt wie du dann ist ja alles was die politiker bisher versucht haben gescheiteret also ist es unmöglich. und es ist ja auch unmöglich das man irgendwann mal eine globale lösung hinbekommt. tut mir leid aber ich denke das man das schaffen kann -wie gesagt es ist MEINE meinung-.
und zum abschluss noch etwas was ich dir mitgeben möchte: Die hoffnung stirbt zuletzt.
und nun noch schnell zu Karl:
tut mir ja leid aber du kannst mir nicht erzählen dass die schule die leute umerzieht damit sie dem staatswesen blinden gehorsam leisten ich glaube du schust zu viel idiotische verschwörungstheoriesachen an. klar das was man zu begin mitbekommt prägt die eigene meinung aber wenn das so wäre wi du es darstellst hätte ich jar den kapitalismus als wunderbar hervorgehoben.
wenn ich alles was mir in der schule erzählt würde blind glauben würde, dann wäre ich ja dumm.
und wenn ich dir blind glauben würde wäre ich genauso dumm. denk mal darüber nach.
mfg
P.S.: ich weiss ich habe die rechtschreibung gegen ende total aussen vorgelassen aber ich musste mich beeilen das zu schreiben. Also bitte keinen kommentare zur Rechtschreibung. Danke
@Chris
nein, es hat nichts mit einer Verschwörungstheorie zu tun.
Natürlich wäre es dumm, wenn du meine Meinung dogmatische übernimmst. Dies sollte dich aber nicht davon abhalten argumente zu vergleichen.
Zur Verschwörungstheorie:
Es ist doch klar wozu Schule da ist. Um uns Auszubilden nicht um uns bilden.
Schule ist also ein staatliches Instrument um möglichst viel Humankapital zu erzeugen.
das selbst dies nicht opitmal läuft, ist einfach nur peinlich!
Es ist nicht die Absicht uns umzuerziehen, es ist eine Folge dessen wozu Schule da ist, ein Nebeneffekt also.
Es ist auch nicht also utopisch starke soziale Reformen durch zuführen!
Es ist nur eine Frage des Wollens.
Aber mir hier Dogmatismus vorzuwerfen ist falsch, er scheinst du dogmatisch zu sein:
“Was ist DAS denn bitte für ein Schwachsinn? Sozialismus soll gut sein?
Nein mal ehrlich. Ich denke JEDER der im Geschichtsunterricht in der Schule aufgepasst hat wird wissen, dass der Sozialismus/Kommunismus in der DDR geherrscht hat und diesen Staat total bankrott gemacht hat.
So und das man JETZT meint “OH Sozialismus ist so viel besser als Kapitalismus!” ist total dumm. Nur weil der Kapitalismus jetzt endlich seine Schattenseiten zeigt und der Beweiss da ist, dass er auch nicht ewig währt ohne probleme, heisst noch lange nicht, dass der Wechsel zum Sozialismus gut ist. Denn dieser lebt auch nicht ewig. ”
Oder ist dies nicht der alles-mit-ismus-ist-schlecht Dogmatismus?
@Karl
Ok ich hätte es besser formulieren sollen.
Die Message in meinem Text ist nicht das ich will, dass jeder DAS denkt was ich denke sondern eigendlich meine Meinung kundzutun und anderen einen Denkanstoß zu geben. Dieser Denkanstoß soll dazu führen, dass man sich nicht nur auf die 2 gegebenen Systeme stützt sondern auch mal weiter denkt.
Meine Einleitung revidiere ich nun hier!
Naja ich würde mal sagen, dass ich falsch interpretiert habe was du mir sagen wolltest und dass ich falsch vormuliert habe was ich will.
Ich bin kein Verfechter des Kapitalismus. Aber auch keiner des Sozialismus. Beides hat seine vor und Nachteile und ist nicht beständig genug. Die soziale Marktwirtschaft die es in Deutschland und anderen Ländern dagegen gibt, ist im Prinzip die beste Lösung zwischen beiden (also Kapitalismus und Sozialismus). Jedoch verliert das Wort “sozial” in Zusammenhang mit der Marktwirtschaft immer mehr an Bedeutung und ich denke, dass es falsch wäre jetzt die soziale Marktwirtschaft durch Kapitalismus oder Sozialismus zu ersetzen, denn das würde langfristig keine gute Lösung sein. Man sollte eher das “soziale” wieder aufleben lassen. Die Marktwirtschaft wieder sozial gestalten. Am besten noch etwas sozialer als zuvor, denn je mehr ven den Prinzipien der sozialen Marktwirschaft durchgesetzt werden, desto besser wird es uns gehen. Und naja wir sollten dazu auch noch versuchen soviele Länder auf der Welt davon zu überzeugen das soziale Marktwirtschaft besser ist als der Urkapitalismus und der Sozialismus. Denn -wie ich in diesem Blog schon gelesen habe- nur Global ist etwas am besten zu erreichen.
Wenn nun jemand eine andere Meinung hat, toleriere ich diese natührlich und bitte gleichzeitig auch meine Meinung zu Tolerieren (Nochmal: Ich habe hier nur meine Meinung dargelegt und begründet wie ich zu dieser Meinung komme!!!!)
Und wenn einer meint, dass dies totaler “Schwachsin” sei, dann sollte er mir das bitte mit logischen, nachvollziehbaren Argumenten nachweissen. Dann ändert sich vielleicht meine Meinung.
Naja, es ist ja so, dass wir Jusos, der Überzeugung sind, dass alle Menschen frei und gleich sein sollen, deswegen sind wir ja für Freiheit, Gleichheit Solidarität, logisch
Beim Versuch dieses Schrittwiese und vernünftig umzusetzen, ist das enstehen einer Sozialen Marktwirtschaft eine logische Folge oder?
Deswegen verstehe ich Menschen nicht, die Sozialismus, schlecht finden, dieses einfach mit dem Verweis auf DDR und China begründen. Diese einfache Entwertung, entwertet aber nicht das Gerechtigkeitsempfinden derer die Freiheit-Gleicheit-Solidariät als Ziel haben und vorallen versuchen, die Sozialdemokratie versucht es seit über 100 Jahren, demokratisch umzusetzen.
“Und naja wir sollten dazu auch noch versuchen soviele Länder auf der Welt davon zu überzeugen das soziale Marktwirtschaft besser ist als der Urkapitalismus und der Sozialismus. Denn -wie ich in diesem Blog schon gelesen habe- nur Global ist etwas am besten zu erreichen.”
Das staatlich,demokratische Eingriffe, deren Folge soz. Marktwirtschaft sein kann gut sind, und zum Wohle aller sein können erscheint doch auch logisch, oder?
Dies entwertet doch, das Argument derer die den Sozialismus immer noch durch eine Revolution herbeiführen wohlen, oder?
Du hast ebend vom Urkapitalismus geschrieben. Ich deute diesen Urkapitalismus als einen Kapitalismus ohne Schranken und ein Überangebot von Arbeitskräften. Den Kapitalismus, den Marxs beschrieben hat, oder?
Diese Form hat sich überlebt durch staatlichen Intervesionismus. Man sollte sich also fragen, wie man sein Gerechtigkeitsideal umsetzten kann, ohne jemanden zu schädigen. Aber es ist leider ein Widerspruch der Freiheit etwas umzusetzten, weil man meistens die Freiheit andere beschädigt z.B. es werden Regeln geschaffen für die globalen Finanzmärkte d.h. man nimmt einigen Menschen die Freiheit mit ihrem Geld zu tun, was sie tun wollen, gibt aber anderen Menschen in Form von sozialer Sicherheit mehr Freiheit.
“Wenn nun jemand eine andere Meinung hat, toleriere ich diese natührlich und bitte gleichzeitig auch meine Meinung zu Tolerieren (Nochmal: Ich habe hier nur meine Meinung dargelegt und begründet wie ich zu dieser Meinung komme!!!!)
Und wenn einer meint, dass dies totaler “Schwachsin” sei, dann sollte er mir das bitte mit logischen, nachvollziehbaren Argumenten nachweissen. Dann ändert sich vielleicht meine Meinung.”
Ich hoffe du konntest meine Meinung nachvollziehen und verstehen, warum ich deine Meinung nur bedingt nachvollziehen konnte.
@Fredl:
“Es darf keine andere Partei in der BRD geben, welche weiter links steht, als die SPD!”
Vielleicht solltest Du doch zur Partei Die PARTEI (Titanic) wechseln. Mit “Es kann links und rechts von der PARTEI nichts geben.” scheinst Du ja ehrlich zu denken, was Sonneborn und Co. scherzen.
@Patrick:
“alle (ich glaube 38 beiträge) durchzulesen dauerte mir einfach zu lange (und nunja bin ja nicht der erste der sich hier wiederholt).”
Und doch würde jeder einzelne gut daran tun, die Beiträge zu lesen, bevor er Etwas schreibt. Wenn Du Dich zum Gemeinwohl in die Diskussion einbringen willst, wovon ich ausgehe und nicht bloß kundtun möchtest, dass auch Du eine Meinung hast. An Meinungen fehlt es weder dem Land noch dem Internet.
Wenn Du die Zeit nicht hast, komm später wieder, wenn Du sie Dir nehmen kannst. Aber nichts für Ungut.
Demokratischen Sozialismus gab es bereits in der DDR, ich habe diesen so genannten Sozialismus erleben müssen und habe gesehen was daraus geworden ist. Ihr westdeutschen Jusos die ihr behütet aufgewachsen seid, mit der Freiheit eure Meinung zu sagen, frei in euren Entscheidungen zu sein. Hättet ihr den von euch verherrlichten Sozialismus einmal in der Praxis kennen gelernt, ihr würdet sicherlich anders darüber reden. Wie wollt ihr dies eigentlich in der Praxis umsetzen, wer nicht für euch ist, ist gegen euch ???
dann freu dich doch über deine freiheitlich demokratische Plutokratie.
sry wegen Doppepost
@Marco gucke unter wikipedia mal unter 2.Internationale und dann unter 3.International. Dann wirst du sehen, wie viel der demokratische Sozialismus mit der DDR zu tuen hat…
Die Sozialdemokratie hat sich immer für die Demokratie eingesetzte. Und die Sozialdemokratie hat sich vom Marxismus teilweise emanzipiert!, denn sonste würde sie sich ja nich pralamentarisch organisieren und demokratische Reformen versuchen.
Viele schreiben hier das man Sozialismus nicht mit DDR usw gleichsetzen kann. Fällt euch aber nicht auf das eben genau dies viele machen? Und die machen das eben auch nicht ganz zu unrecht.
Die meisten Leute lesen sich nicht erst mal alle Werke von Marx und Engels durch und nehmen sich daraus die “guten” Sachen raus und lassen die schlechten Sachen und die Praxisversuche der Vergangenheit weg. Die Leute blicken zurück, und schauen was die damaligen Vertreter des Sozialismus so gemacht haben.
Wenn man die Leute (nicht Jusos) fragt, was sie denn mit dem Wort Sozialismus verbinden, wird so gut wie niemand sagen “ah, das ist die Zukunft, toll”. Die Leute verbinden das nunmal mit Mauer, DDR, Sowjetsystem usw. Da kann man noch so viel Aufklärungsarbeit machen.
Ich finde die Jusos wären besser dran, eine neue “Vision” zu definieren. Man muss aus der Vergangenheit lernen – Marx war vor 150 Jahren aktuell. Es gibt viele neuzeitliche Ökonomen und Sozialwissenschaftler, die die Globalisierung besser darstellen als Marx vor 150 Jahren!! (Marx hatte zwar einige interessante Punkte zum Thema Kapitalismus, aber die heutige Globalisierung ist wesentlich komplexer, als Marx’ Bild!)
Mit der Vision eines Demokratischen Sozialismus, schreckt man mehr Leute ab, als das man verbindet. Und wenn man etwas verwircklichen will, benötigt man nunmal Mehrheiten.
Und die SPD wählt so gut wie niemand weil Sie im Programm “Demokratischer Sozialismus” stehen hat…
@Kristian,
Marx war also deiner Meinung nach nur vor 150 Jahren aktuell, ja? Lies es doch mal, und damit meine ich wirklich aktives lesen. Marx beschrieb bis ins Detail die Globalisierung der heutigen Zeit. Die Monopolisierung, das Streben nach Materiellem. So, das war eine großartige Voraussicht. Nur weil z.B. Aristoteles oder Sokrates vor Jahrtausenden gelebt haben, sollte man also ihre Meinung auch nicht mehr als aktuell einstufen? Vergangenheit hinter sich lassen? Natürlich nicht!!!
Marx hat zweifellos gewollt, dass unsere Gesellschaft schonungslos immer und immer wieder aktuell kritisiert wird. Von dem her, stimme ich dir zu, auch (und vor allem) aktuelle Kritiker zu lesen. Marx’ Kapital ist aber eine unausweichliche Grundlage.
Du kannst auch nicht in Mathe mit Analysis anfangen, wenn du nicht mal weißt die das 1×1 funktioniert.
Sozialistisch zu sein bedeutet für mich, für eine gerechte Gesellschaft zu kämpfen und dafür zu sorgen, dass alle Menschen ein freies und selbstbestimmtes Leben führen können. Freiheit natürlich auch vom Materiellen!
Sorry, ich meinte natürlich “wie das 1×1 funktioniert! Vertippt
Ach lieber Banjamin wie schön das ich gleich im ersten Kommentar was über den “demokratrischen Sozialismus” als “vetarischen Schlachthof” lesen durfte…Westerwelle läßt Grüßen…
Die Erklärung das wahre Demokratie sozialistisch sein muss, weil nur dieser WIRKLICHE Teilhabe am gesellschaftlichen (wirtschaftlichen) Geschehen ermöglicht, spare ich mir, würde jetzt auch zu lange Dauern.
Schon allein die Frage wie FREI jemand ist, der kein Geld hat, in einer materialistischen Gesellschaft…
Aber ich denke, dass es auch nicht ganz einfach ist, mit jemandem über sowas zu diskutiere. Jemandem dem ich jetzt einfach mal unterstelle, dass er bei dem Satz “Das Gemeinwohl Privatisieren” keine semantischen Probleme bekommt.
Hmm ihr “FDP-Leute” schreibt immer (hab ich auch schon in andren Foren bemerkt) mit so einem latent aggressiven Unterton… was ist denn los? Es tut mir ja leid das die meisten nicht so denken wie ihr… Aber so ist das nun mal leider… Das kommt daher, das der Kapitalismus nun mal VIIIIIEEEEEEEEELLLLL mehr Verlierer als Gewinner produziert…
Aber ich würde euch trotzdem mal in den Arm nehmen, wenn ihr das möchtet!
Also Kopf hoch!