Wir trauern mit Norwegen – Gemeinsame Solidaritätserklärung der Jusos und der Falken

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir alle sind geschockt von den Ereignissen in Norwegen. Unsere Gedanken sind bei allen Norwegern, bei den Opfern und ihren Angehörigen.
Die feigen Anschläge in Norwegen sprengen unsere Vorstellungskraft. Niemals hätten wir eine solche Tat für möglich gehalten. Unsere Genossinnen und Genossen von der AUF in Norwegen sind offenbar direktes Ziel eines Attentats geworden, weil sie für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft gekämpft haben. Die norwegische Sozialdemokratie weiß uns und unsere Solidarität in dieser schwierigen Zeit an ihrer Seite.

Mit der AUF verbindet uns eine starke gemeinsame Geschichte. Lasst uns den norwegischen Genossinnen und Genossen gerade jetzt zeigen, dass wir bei ihnen sind. Nutzt dieses Blog als virtuelles Kondolenzbuch, um eurer Trauer Ausdruck zu verleihen.

Dieser Anschlag traf uns in der Woche vor dem IUSY-Festival am Attersee in Österreich. Dort wollten wir mit rund 3000 Genossinnen und Genossen aus der ganzen Welt ein deutliches Zeichen für internationale Solidarität und gegen Hass setzen. Das Festival wird nun überschattet sein von den schrecklichen Ereignissen in Norwegen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass wir nächste Woche zusammen kommen. Lasst uns beim IUSY-Festival ein deutliches Zeichen für Toleranz, für Demokratie und gegen den Terrorismus setzen. Unser Ziel ist die friedliche, demokratische und sozialistische Welt. Niemand, auch keine Terroristen, werden uns so einschüchtern können, dass wir von diesem Ziel ablassen. Lasst uns gemeinsam zeigen: Unsere Idee ist stärker als ihre Gewalt!

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351 Kommentare

  1. Thomas Jakob sagt:

    Ich trauere um unsere ermordeten norwegischen Genossinnen und Genossen, ich trauere mit ihren Angehörigen und Freunden.
    Unsere Genossinnen und Genossen sind Opfer eines Massakers eines christlich-fundamentalistischen Rechtsextremisten geworden.
    Das Ziel dieses Anschlages war nicht irgendeine Partei, sondern, wie der Mörder selbst erklärte, war sein Ziel unsere norwegische Schwesterpartei, die sozialdemo-kratische Arbeiterpartei. Dies ist ein Angriff auf die gesamte Sozialdemokratie, die sich immer für die Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzt.
    Dies ist ein Angriff auf Freiheit, dies ist ein Angriff auf die Menschenwürde, dies ist ein Angriff auf die Menschenrechte.
    Leider sind viele Menschen in Politik und Justiz immer noch blind auf dem rechten Auge.
    Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten müssen uns gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus wenden, denn sie sind mit einer toleranten und offenen Gesellschaft, wie wir sie anstreben, nicht vereinbar.

    Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

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