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Fachkonferenz Jugend: Mehr Möglichkeiten für junge Menschen

Mittwoch, 18.Juli 2012 von

Bildung

Das Projekt „Mehr Möglichkeiten“ für junge Menschen bloggt den Sommer über über verschiedene jugendpolitische Themen. Diesmal gibt’s einen Bericht von unserer Fachkonferenz.

Am 7. und 8. Juli fand bei miserablem Wetter in Leipzig die Fachkonferenz „Mehr Möglichkeiten für junge Menschen“ statt. Die Fachkonferenz wurde vom gleichnamigen Projekt des Juso-Bundesverbands organisiert. Das Projekt befasst sich mit verschiedenen jugendpolitischen Themen. Ziel ist es, Vorstellungen einer Politik zu entwickeln, die notwendig ist, damit junge Menschen ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen leben können.

Globalisierung, sinkende Steuereinnahmen, eine schlechte
Infrastruktur, schlechte Betreuung, unsichere Job-Perspektiven,
überharte Arbeit – das alles beeinträchtigt Jugendliche in ihrer
Entwicklung.

Junge Menschen wollen nicht „rumhängen“ und „faul“ sein. Wir wollen, dass Jugendliche ohne Angst, ihren Alltag, ihre Ausbildung und
ihre Freizeit angehen können.

Wir wollen, dass junge Menschen nicht das Gefühl haben, dass sie
ohnehin kaum Einfluss auf ihr Leben haben, denn nichts ist
frustrierender als das Gefühl, nichts ändern zu können. Deshalb müssen
wir uns darum kümmern, dass die Verhältnisse so werden, dass junge
Menschen überhaupt die Chance haben, das aus ihrem Leben zu machen,
was sie wollen. Und zwar egal, ob sie Karriere machen wollen, kreativ
sein wollen, eine Familie gründen wollen oder welchen Lebensentwurf
auch immer sie für sich entdecken wollen.

Den Anfang machte dabei eine Podiumsdiskussion, die vom Juso-Bundesvorsitzenden Sascha Vogt geleitet wurde. TeilnehmerInnen waren: Dagmar Ziegler, MdB; Dr. Esther

Hartwich, von der Deutschen Industrie- und Handelskammer; Stefan Merker, von einem Jugendprojekt in Leipzig sowie Florian Haggenmiller von der DGB-Jugend.

 

Die Diskussion ging sehr schnell um das Thema Ausbildung. Denn alle Beteiligten kamen darin überein, dass eine solide berufliche Ausbildung die besten Perspektiven für junge Menschen bedeutet. Einigkeit herrschte auch darin, dass die Qualitätsstandards in der Ausbildung verbessert werden müssen. Dissens bestand über die Frage einer gesetzlichen Umlage. Hier warnte die DIHK während die DGB-Jugend erwartungsgemäß die Umlage für Betriebe, die sich weigern, selbst auszubilden, vehement einforderte.

 

Weiter ging es schließlich mit der ersten Workshopphase bevor dann abends ein gemeinsamer Filmabend auf dem Programm stand. Über die Workshops selbst möchte ich an dieser Stelle noch nicht so viel erzählen. Die Ergebnisse der Workshops werden nämlich nun in den nächsten Wochen auf diesem Blog vorgestellt: Immer ein Beitrag pro Woche. Also: Blog abbonnieren und mitdiskutieren. Und wenn es Themen gibt, die euch selbst unter den Nägeln brennen: Schreibt ebenfalls gerne hier  oder bei Facebook einen Kommentar oder schreibt mit eine Mail: julian.zado@jusos.de

Viel Spaß!

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