Offener Brief an Jasper von Altenbockum zum Artikel „Ende der Sozialromantik“

Das Problem heißt Rassismus

Das Problem heißt Rassismus

Sehr geehrter Herr von Altenbockum,

fassungslos musste ich am Samstag, den 25. August 2012 Ihren Artikel in der F.A.Z. online-Ausgabe zu den Pogromen in Rostock-Lichtenhagen vor 20 Jahren lesen. Unter dem (später ohne redaktionelle Hinweise geänderten) Titel „Ende der Sozialromantik“ beschreiben Sie den Zusammenhang zwischen dem in Lichtenhagen und Asylrechtsreform wie folgt:

„Ein wütender Mob zündete vor 20 Jahren das Asylantenheim in Lichtenhagen an. Der Terror brachte manchen Sozialromantiker zur Besinnung und machte den Weg für eine gesteuerte Einwanderungspolitik frei.“

Oha! Das Argumentationsmuster, wonach die Politik die Pogromstimmung als Vorwand für die Einschränkung des Grundrechts auf Asyl verwendet habe, bezeichnen Sie anfangs noch als „perfide“, nur um es später munter zu bestätigen. Aber eben nicht als Kritik, sondern als affirmativen Stoßseufzer: endlich hat die Tatkraft des Volkes die Politik belehrt.

Ihrer Argumentation zufolge sei nämlich ein „makabres politisches und soziales Experiment“ im gerade vereinigten Deutschland im Gange gewesen: da wurde doch das grundgesetzlich garantierte Asylrecht für Schutzsuchende (die Sie verächtlich „Asylanten“ nennen) auch tatsächlich einigen gewährt. Noch dazu konnten wir erste zarte Knospen eines nicht-rassistischen, weil auf gegenseitige Verständigung statt einseitigem Assimilationsdiktats beruhendem Umgangs mit Eingewanderten und deren Nachfahren beobachten. An diese „Utopie namens Multikulturalismus“ konnte in Ihren Augen natürlich nur „Sozialromantiker“ glauben, die den Volkszorn ignorierten.

Dass nun ausgerechnet die von der DDR aus reinem nationalen Nutzenkalkül, ohne jede „Romantik“ und ohne jegliche Absicht auf Gewährung dauerhaften Bleiberechts ins Land geholten vietnamesischen VertragsarbeiterInnen Opfer dieser Pogrome wurden, kann Ihrer Argumentation nichts anhaben. Und auch dass die Pogrome nicht in einer der westdeutschen einwanderungs- und „Multikulti“-geprägten Großstädte stattfanden, sondern in Rostock mit seinem verschwindend geringen Anteil von MigrantInnen, ficht Ihre Rede von den „Überfremdungsängsten“ nicht an.

Wenn ich Sie richtig verstehe gilt hier die normative Kraft des Faktischen: da wurde dem naiven Multikulti mal so ne richtige Abreibung verpasst. Denn diese weltfremden Gutmenschen schienen ja widernatürlich zusammenbrauen zu wollen, was nach ethnopluralistischer Weltsicht nun wahrlich nicht zusammengehört: Menschen aus geografisch unterschiedlichen Herkunftsregionen. Deshalb verteidigten diese „Romantiker“ ein humanes Asylrecht und forderten gar noch Reformen am uralten Blutsrecht der deutschen Staatsbürgerschaft. Doch dann kam Lichtenhagen.

„Erst ‚Lichtenhagen‘ brachte manche dieser Sozialalchimisten zur Besinnung.“

Nochmal. Habe ich richtig verstanden? Nach jahrelangem Streit um die Asyl- und Migrationspolitik musste erst ein rassistischer Lynchmob kommen um die Verteidiger des Asylrechts „zur Besinnung“ kommen zu lassen? Steine und Molotowcocktails auf Schutzsuchende sind Ihnen  also ein willkommener Vernunftkatalysator? Vielleicht sind Sie so freundlich und lassen mich noch weitere Anwendungsgebiete dieser von Ihnen offenbar sehr geschätzten Form der Bürgerbeteiligung wissen? Und wen haben eigentlich die NSU-MörderInnen „zur Besinnung gebracht“?

Abgesehen davon, dass die von Ihnen gelobte „gesteuerte Einwanderungspolitik“ inklusive Drittstaatenregelung und Dublin II-Verordnung jährlich für tausende Schutzsuchende mit dem Tod im Mittelmeer endet, ist dies ein atemberaubender Zynismus gegenüber den Opfer der Pogrome. Es ist nicht der erste mir rassistisch erscheinende Kommentar, den ich zu diesem Thema lese, aber der erste außerhalb der einschlägigen Naziszene, der offen mit dem Anliegen der TäterInnen von Lichtenhagen zu sympathisieren scheint.

Sehr geehrter Herr von Altenbockum,

trotz fast 200 von Nazis getöteten Menschen wird in diesem Land rassistische Gewalt immer noch bagatellisiert. Der Alltagsrassismus in Deutschland ist omnipräsent: nicht nur am Stammtisch und auf Sportplätzen, auch in Plenarsälen und Redaktionsstuben. Deutschland hat ein Rassismusproblem. Und mit Artikeln wie diesem tragen Sie dazu bei.

Gute Besserung!

Matthias Ecke

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11 Kommentare

  1. Martin sagt:

    „Ein wütender Mob zündete vor 20 Jahren das Asylantenheim in Lichtenhagen an. Der Terror brachte manchen Sozialromantiker zur Besinnung und machte den Weg für eine gesteuerte Einwanderungspolitik frei.”

    Die Art wie hier gesprochen wird, ist voller Aggressivität:

    es müsse Terror kommen, damit soziale Menschen davon überzeugt würden, dass irgendwelche Feindbilder alle böse wären. Wütende Bürger würden die Häuser von anderen Menschen verbrennen, da es eine illusionäre Notlage geben würde, dass alle Feindbilder böse wären. Daher müsse es einen gewalttätigen Krieg, genauer gesagt einen Bürgerkrieg (ein Krieg zwischen Menschen und Mitmenschen) geben, wo am Ende wohl viel mehr Häuser angezündet würden als ohne diesen Krieg. Gewalttätigen Mobbern müsste mehr Freiraum für ihre Aggressivität gegeben werden und dafür würde durch solche Pogrome gesorgt.

    Wann kapieren manche Leute endlich, dass Krieg und Gewalt nur zu Unglück führen.

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  2. Jasper v. Altenbockum sagt:

    Sehr geehrter Herr Ecke,
    vielen Dank für Ihren Offenen Brief, den ich gerne beantworte.
    Mit meinem Leitartikel wollte ich natürlich nicht sagen, dass erst Terror kommen musste, um unsere Einwanderungspolitik zu reformieren. Mir das zu unterstellen, ist Ihre Sache.
    Die Frage, die ich stelle, ist: Warum musste es erst so weit kommen? Ist diese Frage nicht legitim? Und ist sie nicht erst Voraussetzung dafür, dafür zu sorgen, dass Anschläge wie die in Lichtenhagen, Solingen oder Mölln nicht mehr vorkommen?
    Um die Frage nach der politischen Verantwortung für die Ausschreitungen Anfang der neunziger Jahre beantworten zu können, muss die Frage beantwortet werden: Warum hat die deutsche Innenpolitik jahrelang über eine Änderung der Asylpolitik debattiert und warum war es dann wenige Wochen nach Lichtenhagen möglich, zu einem Kompromiss zu kommen (der immer noch eine lange Zeit blockierte Grundgesetzänderung bedeutete)? Wer hat diese Reform jahrelang blockiert?
    Ich beantworte diese Frage mit dem Hinweis auf die Illusionen einer multikulturellen Gesellschaft, die damals auch in der SPD gepflegt wurden. Wer das nicht sieht, verschließt meiner Ansicht nach die Augen vor der Wirklichkeit. Mancher fühlt sich dabei besser. Er sollte dennoch ab und zu an die Verantwortung erinnert werden, die auch er trägt, nicht immer nur die anderen.
    Mit besten Grüßen,
    Ihr
    Jasper v.Altenbockum
    FAZ

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  3. Matthias Ecke sagt:

    Sehr geehrter Herr von Altenbockum,

    vielen Dank für Ihre Antwort, und dass Sie sich dieser Diskussion stellen.

    Leider kann ich Ihrer Antwort keine große Dialogbereitschaft entnehmen, weil Sie im Großen und Ganzen die Argumente aus Ihrem Artikel wiederholen. Eine Unterstellung, Sie würden einen Zusammenhang zwischen den Pogromen und der von Ihnen grundsätzlich unterstützten Asylrechtsänderung herstellen, musste ich gar nicht vornehmen, denn die Zitate belegen das schwarz auf weiß („Der Terror […] machte den Weg für eine gesteuerte Einwanderungspolitik frei“). Ich wünschte, ich hätte unterstellen müssen.

    Die Frage die Sie stellen ist sehr wohl legitim, nur ist die Antwort falsch und gefährlich. Denn nicht die „Blockade“ der weitgehenden Abschaffung des Grundrechts auf Asyl war politisch unverantwortlich, sondern die Zustimmung zur selbigen. Der „Asylkompromiss“ ist und bleibt ein Fehler. Es bleibt zu hoffen, dass seine schlimmsten Auswirkungen korrigiert werden, etwa durch eine Reform von Dublin II oder eine Anhebung und allgemeine Angleichung der Grundsicherungssätze auch für Asylsuchende, die aus dem Urteil des BVerfGE zum Asylbewerberleistungsgesetz folgen muss.

    Die Antwort auf die Frage nach der politischen Verantwortung für die Pogrome liegt im Umgang dieser Gesellschaft und ihrer politischen und publizistischen Eliten (deren Diskurse nachweislich Einfluss auf breite Einstellungsmuster haben) mit der rassistischen Ausgrenzung von Menschen, die zu Fremden gemacht werden. Richtig wäre es Anfang der 1990er Jahre gewesen, diese Taten und die gesellschaftliche Stimmung die Tausende offen applaudieren lies zu ächten, den Schutzsuchenden die uneingeschränkte Solidarität auszusprechen und die Demagogie des „vollen Bootes“ entschieden zurückzuweisen. Richtig wäre gewesen, die Illusion einer monokulturellen Gesellschaft, einer ethnische definierten deutschen Blutsgemeinschaft schon viel früher und entschiedener abzulehnen. Eine Gesellschaft der Gleichwertigkeit in Verschiedenheit zu fordern und zu leben. Staatdessen wurden die Taten marginalisiert und bagatellisiert und die Opfer bestraft. Dafür trägt die Politik eine großer Verantwortung, und zwar leider auch die SPD (die ich damit in die Verantwortung nehmen will, aber wahrscheinlich nicht in der Weise, wie Sie es tun).

    Wer will, dass sich Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen nicht mehr wiederholen, wer will, dass wir keine Mordopfer von Nazis mehr zu Grabe tragen müssen, der muss den Rassismus in diesem Land bekämpfen. Die Abwertung, Verächtlichmachung und Ausgrenzung von Menschen bekämpfen, die anders aussehen als die Mehrheitsgesellschaft oder als fremd markiert werden. Rassismus bekämpfen: politisch, im Alltag, aber auch in der öffentlichen Meinung.

    In dieser Verantwortung stehen auch Sie.

    Mit freundlichen Grüßen
    Matthias Ecke

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  4. Jasper v. Altenbockum sagt:

    Sehr geehrter Herr Ecke,
    vielen Dank für Ihre Antwort.
    Ich weiß nicht, woher Sie den Satz „Der Terror […] machte den Weg für eine gesteuerte Einwanderungspolitik frei“ haben. In meinem Leitartikel stand er nicht und sollte es sich um einen Teaser im Internet handeln, stammt er nicht von mir.
    Es ist ein Unterschied, zu sagen, dass erst Terror kommen muss, um Politik zu ändern (was natürlich dummes Zeug ist), oder ob man sagt, dass viele Idealisten erst zur Besinnung kommen, wenn sich Gewalt ausbreitet. So stand es in meinem Leitartikel. Gegen diese Gewalt muss man vorgehen, und Versäumnisse der Polizei/Justiz müssen beim Namen genant werden. Das sind Selbstverständlichkeiten, über die wir nicht streiten müssen.

    Aber es ist wohlfeil, sich im Kampf gegen Rassismus zu gefallen, aber nicht zu sehen, dass die Verhinderung gesetzlicher Regelungen dazu führt, dass eine Gesellschaft wenigstens in Teilen überfordert wird. Auch das kann man beklagen und bedauern, aber wenn es erst einmal zu Gewalt kommt, ist es zu spät. Deshalb wiederhole ich meine Frage: Wie konnte es so weit kommen?

    Die „uneingeschränkte Solidarität“ und Ächtung, die Sie fordern, ist schön und gut. Kein Rechtsextremist lässt sich dadurch aber von seinem Treiben abhalten. Das tut er erst dann, wenn er entweder die Härte des Gesetzes spürt oder aber das gesellschaftliche Umfeld, in dem er sich tummelt und in dem er agitieren kann, nicht mehr da ist. Dieses Umfeld müssen Sie aber erst für sich gewinnen – das erreichen Sie nicht, indem sie deren dumpfen Gefühle einfach als Versagertum oder Blödheit hinstellen. Missstände müssen dann offen angesprochen werden, und nicht „solidarisch“ unter den Teppich gekehrt werden.

    Anders als Sie sehe ich im Asylkompromiss – so unvollkommen er im Detail gewesen sein mag – die Grundlage dessen, was schon nach wenigen Monaten möglich wurde: Eine konsensfähige Diskussion über die Grundlagen eines Einwanderungslandes. Das war ein eindeutiger Fortschritt und hat uns eine rechtspopulistische Partei erspart, die noch ganz andere Konsequenzen bedeutet hätte – siehe Dänemark, siehe Norwegen, siehe Frankreich, siehe die Niederlande.

    Deshalb ist es ungerecht, so zu tun, als seien CDU, CSU und FDP die bösen Apologeten monokultureller Xenophobie, dagegen SPD und Grüne die Pächter des Fortschritts. SPD und Grüne haben damals gründlich versagt, weil sie den Asylkompromiss jahrelang verhindert haben. Sie tragen deshalb Verantwortung, der sich andere längst bewusst waren, die sich jetzt, wie ich, vorwerfen lassen müssen, sie leisteten Rassismus Vorschub. Das ist absurd.
    Mit besten Grüßen,
    Ihr
    Jasper v.Altenbockum

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  5. Marius Köstner sagt:

    Das Versagen der SPD liegt in ihrer Akzeptanz des und der Beteiligung am sogenannten Asylkompromisses (gehts noch euphemistischer?) und den daraus resultierenden Zuständen. Denn dieser war die falsche Antwort auf die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen und den anderen Fällen. Und keine Angst, Herr von Altenbockum, dies wird in weiten Teilen der Basis durchaus selbstkritisch reflektiert – hoffentlich auch mal mit entsprechenden Konsequenzen auf Bundeseben. Man tut also nicht so, als sei die Union und die FDP allein daran schuld.

    Doch dies war eben die falsche Antwort, da diese Lösung eine Verdrehung der Täter-Opfer-Perspektive in sich trägt. Es wäre richtig gewesen, auf die Herausforderungen der geflüchteten Menschen zu reagieren, Lagerunterkünfte abzuschaffen, menschenwürdiges Leben ermöglichen usw und nicht das Grundrecht auf Asyl faktisch abzuschaffen!

    Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in Norwegen gefordert wurde MigrantInnen nun des Landes zu verweisen und die „Kulturmarxisten“ gleich hinterher zu schicken. Das würde aber genau dieser Logik entsprechen.

    Vielleicht noch ein kleiner Rückblick:
    http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/20_jahre_rostock_lichtenhagen_ein_akt_politischer_brandstiftung/

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  6. Martin sagt:

    und noch ein Nachtrag:

    Ich finde es schlimm, dass die FAZ solche Artikel in die Welt setzt und deren Redakteure scheinbar lügen. Wenn dieser Umgang mit der Wahrheit bei der FAZ zur Normalität gehört, dann ist es schade.

    Erklärung:
    Auf der Seite von Google wird eine Registerkarte angeboten, die eine Internetseite durchsucht um Artikel aus Zeitungen zu überprüfen. Diese heißt google news. Hier kann man verschiedene Suchkriterien eintragen, darunter den Namen der Quelle des Wortlautes, also von welcher Zeitung er stammt.
    Und es gibt die Option, die nachprüft, ob er sich irgendwo im Text des Artikels befindet. Und der Wortlaut ist dort eindeutig zu finden:

    Ein wütender Mob zündete vor 20 Jahren das Asylantenheim in Lichtenhagen an. Der Terror brachte manchen Sozialromantiker zur Besinnung und machte den Weg für eine gesteuerte Einwanderungspolitik frei.

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  7. Jasper v. Altenbockum sagt:

    Wie gesagt: Der Text ist nicht Bestandteil meines Leitartikels gewesen, sondern offenbar ein Teaser, der von unserer Internetredaktion geschrieben wurde, um den Text auf unserer Homepage FAZ.net „anzureißen“. Er wurde korrigiert, weil er den Inhalt des Leitartikels nicht korrekt wiedergegeben hat.

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  8. Marius Köstner sagt:

    Wenn sich die Kritik ausschließlich auf den Teasertext beziehen würde, wäre das dann wohl gegessen. So wird aus einem katastrophalen Artikel ein schlechter.

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  9. Hannes sagt:

    Der Artikel sieht die Ausschreitungen von damals offenbar als Beleg dafür, dass zu viel Einwanderung zugelassen wurde. Damit wird die Schuld an der Gewalt eindeutig den Opfern der Gewalt zugeschrieben. Dies ist in einem solchen Ausmaß menschenverachtend, das ich selbst der FAZ nicht zugetraut hätte. Wer versucht die CDU und die Medien von ihrer Verantwortung zu befreien, das damalige gesellschaftliche Klima durch populistische Parolen angeheizt zu haben, verschließt Augen und Ohren vor der Realität…

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  10. Martin sagt:

    Sie haben jetzt zugegeben, dass der Text aus Ihrem Hause stammt. Dann ist das geklärt. Ein Steuersünder hat nicht deshalb ein Verbrechen nicht begangen, weil er für sich entschieden hat die Steuern ab sofort zu bezahlen wobei er gleichzeitig noch andere Verbrechen begeht. Genau das folgt Ihrer Logik.

    Sie gehen offensichtlich davon aus, dass es ein Verbrechen wäre, eine andere Hautfarbe zu haben, sonst würden Sie nicht davon ausgehen das es so etwas wie „Illegale“ geben würde (kein Mensch ist illegal), also Menschen die nach ihren Sätzen nicht das Recht haben würden sich an bestimmten Orten aufzuhalten. Es liegt hierbei aber eine verbrecherische Energie ihrerseits zugrunde, da sie trotz der vielen Verbrechen aus der Vergangenheit, die zum Beispiel von Mördern aus Vernichtungslagern zur Zeit des Nationalsozialismus verbrochen wurden, solche Töne wählen.

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