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	<title>Juso Blog &#187; Katharina Oerder</title>
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	<description>Gemeinsam verändern</description>
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		<title>MINT your business &#8211; Girls Day 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 06:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Oerder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch 2012 findet in Deutschland wieder ein Girls Day statt. Und zwar heute. Dieser &#8220;Mädchenzukunftstag&#8221; soll Mädchen und junge Frauen dazu animieren,  technische und naturwissenschaftliche Berufe auszuprobieren, die Angst davor zu verlieren und vielleicht sogar einen solchen Beruf zu ergreifen. In diesen sogenannten MINT-Berufen (Mathematik Informatik Naturwissenschaft Technik) sind Frauen immer noch heillos unterrepräsentiert. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/girlsday.png"><img class="alignleft size-full wp-image-5895" src="http://blog.jusos.de/uploads/girlsday.png" alt="" width="283" height="210" /></a>Auch 2012 findet in Deutschland wieder ein Girls Day statt. Und zwar heute. Dieser &#8220;Mädchenzukunftstag&#8221; soll Mädchen und junge Frauen dazu animieren,  technische und naturwissenschaftliche Berufe auszuprobieren, die Angst davor zu verlieren und vielleicht sogar einen solchen Beruf zu ergreifen.</p>
<p>In diesen sogenannten MINT-Berufen (Mathematik Informatik Naturwissenschaft Technik) sind Frauen immer noch  <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article11778340/Wenige-Frauen-haben-Maennerjobs-und-umgekehrt.html">heillos unterrepräsentiert</a>. Und genau dort entscheiden sich zum Teil bereits früh ganze Armutskarrieren von Frauen. Denn traditionelle Frauenberufe wie Erzieherin oder Altenpflegerin sind stets deutlich schlechter bezahlt als typische Männerberufe wie Kfz-Mechaniker oder Industriemechaniker. Das die eher traditionelle Berufswahl nichts mit generellen Fähigkeiten von Männern oder Frauen zu tun hat zeigen zum Beispiel diese Zahlen: In technischen Fächern, wie Maschinenbau, Konstruktion, Bauingenieurwesen, sind in Deutschland nur 7 % der Studierenden weiblich, doch beispielsweise in Tschechien, Dänemark, Portugal, Türkei, Israel, Korea oder Neuseeland über 30 %, in den arabischen Staaten über 50 %. Es zeigt sich also, dass die Interpretation des Technischen als &#8220;männlich&#8221; vorallem kulturell geprägt und vermittelt wird.</p>
<p>Aber nicht nur in MINT-Berufen gibt es immer noch viel zu wenig Mädchen und Frauen. Auch in der Politik haben immer noch meistens die Männer das sagen. Deshalb bieten auch einige Bundestagsabgeordnete der SPD und die SPD Zentrale im Willy-Brandt-Haus  jungen Mädchen die Möglichkeit, für einen Tag in den Politikbetrieb zu schnuppern. Dabei sind alle &#8220;prominenten Frauen aus der Hausführung&#8221; involviert. Z.B. Andrea Nahles ist dabei und Barbara Hendriks. Die Förderungen von (jungen) Frauen in der Politik war der Sozialdemokratie immer schon ein wichtiges Anliegen. Auch bei uns im Juso-Bundesbüro werden zwei Schülerinnen den Girls Day verbringen. Julia und Judith werden den Mädchen einen Blogeintrag zu Thema &#8220;in welcher Gesellschaft wollen wir Leben&#8221; schreiben (zu lesen in Kürze hier). Am Nachmittag gibts dann einen kleinen Input zu Kampagnen und zum Workers Youth Festival.</p>
<p>Seit einigen Jahren gibt es parallel zum Girls- auch einen Boys-Day. In diesem sollen Jungen typische Frauenberufe wie Pflegeberufe oder Erzieher näher gebracht werden. Ob dies der Geschlechterdekonstruktion weiterhilft oder die Idee des Girls-Day konterkariert, daran scheiden sich die Geister.</p>
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		<title>Danke, Hirn haben wir selber.</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 09:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Oerder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Kristina Schröder]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag den 16. April hat Kristina Schröder ihr erstes politisches Buch herausgebracht. Gott sei dank möchte man sagen, mehr würde ich von ihr auch nicht ertragen. &#8220;Danke, emanzipiert sind wir selber&#8221; heißt es und identifiziert den Feminismus als Ursprung der Frauenunterdrückung. Häh? Ja genau. Feminismus ist angeblich nicht Lösung, sondern Ursache der ganzen Probleme, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/Betreuungsgeld1.png"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/Betreuungsgeld1-203x300.png" alt="" title="Betreuungsgeld" width="203" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-5865" /></a>Am Montag den 16. April hat Kristina Schröder ihr erstes politisches Buch herausgebracht. Gott sei dank möchte man sagen, mehr würde ich von ihr auch nicht ertragen. &#8220;Danke, emanzipiert sind wir selber&#8221; heißt es und identifiziert den Feminismus als Ursprung der Frauenunterdrückung. Häh? Ja genau. Feminismus ist angeblich nicht Lösung, sondern Ursache der ganzen Probleme, die Frauen mit Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Sexismus und Gender Pay Gap haben. Schließlich hat sie es geschafft, dann kann es jede schaffen. Kristina Schröder stilisiert sich damit zur Vertreterin einer &#8220;jungen Rechten&#8221;, die zwar weiß, dass wahre Emanzipation nur für einige wenige Privilegierte zu haben ist, die das aber nicht stört.</p>
<p>&#8220;Die Familienministerin gibt sich als moderne Vorbildministerin. Doch in ihrer Partei erneuert sie elitistische und rechte Ideen&#8221; schreibt der <a href="http://www.freitag.de/politik/1215-emanzipation-ist-wie-kaviar">Freitag</a>. Dazu passt auch das Betreuungsgeld, an dem die BundesFAMILIEN- und -FRAUENministerin nach wie vor eisern festhält. Doch das Betreuungsgeld schickt Frauen aufs Abstellgleis. Ein Betreuungsgeld, das jungen Eltern 100 Euro dafür bezahlt, wenn sie ihr Kind NICHT in eine Krippe schicken. Wer hat denn so einen Unfug schon einmal gehört? Das zementiert Rollenbilder und schreibt die klassische Familienaufteilung ( Papa geht arbeiten, Mama hütet die Kinder) fest. Wer sich in der kleinbürgerlichen Vorstellung von Familie nicht wiederfinden kann oder will, darunter Alleinerziehende und Frauen, die sich nicht ihr Leben lang auf das Alleinverdienermodell verlassen wollen, findet eben keine Verwirklichungsmöglichkeiten in diesem Modell.</p>
<p>Es ist mehr als nur ein Trugschluss zu behaupten, der Staat stelle mit dem Betreuungsgeld nur Rahmenbedingungen zur Verfügung und alle Menschen könnten unter allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten frei wählen. Wer in finanzieller Not steckt hat keine Wahlfreiheit, er oder sie ist auf 100 Euro zusätzlich angewiesen. Wer keinen Krippenplatz findet hat keine Wahlfreiheit. Er oder in den meisten Fällen eben sie, muss zu Hause bleiben um das Kind zu betreuen. Man kann es schließlich schlecht in eine Schublade legen und erst nach Dienstschluss wieder hervorholen. Das ganze Sozialsystem baut auf ein völlig unzeitgemäßes, und nebenbei gesagt völlig unfinanzierbares, Einverdiener-Ehemodell. Das eine Modell wird belohnt, das andere nicht. DAS ist keine Wahlfreiheit.</p>
<p>Im Falle des Betreuungsgeldes haben die Unsinnigkeit mittlerweile auch die meisten Menschen, Gruppen und Institutionen erkannt. Die EU ist gegen das Betreuungsgeld. SPD, Grüne, Linke und Piraten sind gegen das Betreuungsgeld. Die Julis sind gegen das Betreuungsgeld. Die FDP ist eigentlich auch gegen das Betreuungsgeld. 23 Mitglieder des Bundestags von der CDU sind gegen das Betreuungsgeld. Die Presse ist gegen das Betreuungsgeld. Die Arbeitgeber sind gegen das Betreuungsgeld. Die Gewerkschaften sind gegen das Betreuungsgeld. Und was macht Kristina Schröder? Sie hält daran fest.</p>
<p>Ich würde ja Kristina Schröder persönlich 100 Euro dafür zahlen, damit SIE endlich zu Hause bleibt! Danke Kristina, aber Hirn haben wir selber.</p>
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		<title>Wir haben die Kraft!</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2012/03/wir-haben-die-kraft/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 16:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Oerder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[  Das kam ziemlich plötzlich, gestern. Nach knapp zwei Jahren Minderheitsregierung (länger, als viele von uns gedacht haben), wurde gestern Nachmittag unverhofft der Landtag in NRW aufgelöst. Die Oppositionsparteien CDU, FDP und die Linke weigerten sich, dem Haushaltsvorschlag der Regierung zuzustimmen. Ohne Haushalt keine Regierung, das hatte Hannelore Kraft immer deutlich gemacht und somit wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/4375122259_d63c9e299d.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2669" src="http://blog.jusos.de/uploads/4375122259_d63c9e299d-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>  Das kam ziemlich plötzlich, gestern. Nach knapp zwei Jahren Minderheitsregierung (länger, als viele von uns gedacht haben), wurde gestern Nachmittag unverhofft der Landtag in NRW aufgelöst. Die Oppositionsparteien CDU, FDP und die Linke weigerten sich, dem Haushaltsvorschlag der Regierung zuzustimmen. Ohne Haushalt keine Regierung, das hatte Hannelore Kraft immer deutlich gemacht und somit wurde der Antrag auf Auflösung des Landtages gestern um 15h von allen im Düsseldorfer Landtag vertretenen Parteien einstimmig angenommen.</p>
<p>Nur 60 Tage haben wir jetzt Zeit, bis die angestrebten Neuwahlen durchgeführt werden müssen &#8211; Wahltermin wird voraussichtlich der 13. Mai sein &#8211; Muttertag. Na wenn das kein Zeichen ist.</p>
<p>Und plötzlich, finde ich mich mitten im Wahlkampf wieder.Telko reiht sich an Telko, wir schalten auf Wahlkampf-Modus. Nicht, dass ich mich darüber freuen würde. Rot-Grün hat in NRW einen guten Job gemacht. Studiengebühren abgeschafft, die Regionalstellen Frau und Beruf vor dem Ruin gerettet, Kommunen besser ausgestattet, in Bildung und Zukunft investiert. Das hätten die für meinen Geschmack ruhig noch ein paar Jahre so weiter machen können. Aber richtig traurig kann ich auch nicht sein. Die Umfragen sehen richtig gut aus, wir werden jetzt für eine starke SPD in der Herzkammer der Sozialdemokratie kämpfen.</p>
<p>Statt mit wechselnden Mehrheiten und Unsicherheit mit einer starken rot-grünen Regierung NRW rocken zu können &#8211; dafürfreu ich mich auf einen Frühlings-Wahlkampf.</p>
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		<title>Arbeit ist das halbe Leben?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 11:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Oerder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer von euch letztes Jahr im Sommer am Änder Das -Bündniscamp teilgenommen hat, der wird sich erinnern, an unsere Debatten mit der Grünen Jugend. Über Gleichstellung und Gender, über Wachstum und Verzicht. Eine für uns ganz zentrale Frage war dabei immer: die Zentralität der Erwerbsarbeit. Wir Jusos haben uns (in langen Debatten und Diskussionen) immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/Arbeit_Ausbildung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5118" src="http://blog.jusos.de/uploads/Arbeit_Ausbildung.jpg" alt="" width="283" height="210" /></a></p>
<p>Wer von euch letztes Jahr im Sommer am Änder Das -Bündniscamp teilgenommen hat, der wird sich erinnern, an unsere Debatten mit der Grünen Jugend. Über Gleichstellung und Gender, über Wachstum und Verzicht. Eine für uns ganz zentrale Frage war dabei immer: die Zentralität der Erwerbsarbeit. Wir Jusos haben uns (in langen Debatten und Diskussionen) immer wieder für ein Primat der Erwerbsarbeit und gegen zB ein Bedingungsloses Grundeinkommen ausgesprochen (auf dem <a href="http://www.jusos.de/sites/default/files/Beschlussbuch_bund_Buko_2007.pdf">Juso-Bundeskongress beschlossen in Wolfsburg 2007</a>). Warum, dass könnt ihr unter anderem <a href="http://blog.jusos.de/2010/10/bedingungsloses-grundeinkommen-liberal-pauschal-unsozial/">nocheinmal hier nachlesen</a>. Für viele aus der Grünen Jugend ist das Bedingungslose Grundeinkommen weiterhin ein  Ziel.</p>
<p>Die Debatte unter uns linken Jugendverbänden um das Verhältnis von Leben und Arbeit geht jedoch weiter.  Der auf dem Bündniscamp im Sommer begonnene Dialog soll auch zwischen den Veranstaltungen inhaltlich weitergeführt werden. Deshalb freue ich mich, dass als die Grüne Jugend eine Ausgabe ihrer Mitgliederzeitung <a href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/3994">SPUNK zu dem </a><a href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/3994">Thema Arbeit</a> geplant haben, sie auch uns vom Juso-Bundesvorstand für einen Gastbeitrag angefragt haben. In der SPUNK-Ausgabe von März schreibe ich:</p>
<blockquote><p><a title="Permanent-Link zu Gastbeitrag: Arbeit ist das halbe Leben – Zum Primat der Erwerbsarbeit" href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/4067" rel="bookmark">Gastbeitrag: Arbeit ist das halbe Leben – Zum Primat der Erwerbsarbeit </a></p>
<p>Seit 1948 gibt es in der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte das verbriefte „Recht auf Arbeit“. Aber gibt es auch eine „Pflicht zur Arbeit“?<br />
Ein besonderes Augenmerk legen wir Jusos auf die Spaltung innerhalb der Gesellschaft. Diese zu verringern, halten wir für unsere Pflicht und für „soziale Gerechtigkeit“. Dafür ist Arbeit zentral! Sie definiert in unserer Gesellschaft nicht nur Geld für den Lebenserhalt und Status, sie ist auch die Grundlage zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Aus vielen Studien wissen wir: Arbeitslosigkeit macht krank. Menschen, die ihre Arbeit verlieren, leiden oft physisch wie psychisch unter der Situation. Einer Arbeit nachzugehen wird von den meisten Menschen als erstrebenswert erachtet. Sie haben eine Aufgabe und interagieren mit anderen. Erwerbsarbeit für alle hilft also, die Gesellschaft zusammenzuhalten und einer Spaltung entgegenzuwirken. Gute Arbeit heißt auch, dass Menschen sich im Bewusstsein dessen, einen Beitrag geleistet zu haben, als vollwertiger Teil einer Gesellschaft fühlen können. Auch in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter spielen die Erwerbsarbeit und der Arbeitsmarkt die zentrale Rolle.</p>
<p>Einige Menschen meinen, es gäbe gar nicht mehr genug Arbeit für alle. Das Primat der Erwerbsarbeit mag erstrebenswert sein, sei aber nicht durchführbar. Tatsächlich? Wenn ich mich umschaue, gibt es viel, was noch getan werden müsste. Wir könnten mehr KiTa-Plätze schaffen, mehr LehrerInnen einstellen, mehr Pflegekräfte ausbilden. Wir könnten mehr Museen bauen, mehr Schwimmbäder, mehr Jugendzentren, mehr Windräder. Das schafft Arbeit! Geht nicht – aber wieso? In der Krise ging es mit dem Konjunkturpaket doch auch, staatlich organisiert Arbeit zu schaffen. Öffentlicher Dienst, Kommunale Beschäftigung, Energiesektor – das sind riesige Wachstumssektoren. Außerdem wäre es doch toll, wenn nicht manche Menschen viel und andere gar nicht arbeiten würden, sondern wenn alle gemeinsam weniger arbeiten müssten. Jeden Tag nicht mehr als sechs Stunden. Oder nur im Winter. Oder niemals mittwochs. Das befördert Ausgleich in der Gesellschaft. Dann könnte jede/r sowohl am Arbeitsleben als auch am Familienleben partizipieren.</p>
<p>Nein, eine Arbeitspflicht gibt es glücklicherweise nicht. Ein Recht, nicht zu arbeiten aber auch nicht. Und das ist auch gut so.</p></blockquote>
<p>(Den Artikel findet ihr unter: <a href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/4067">http://blog.gruene-jugend.de/archives/4067</a>)</p>
<p>Ich bin gespannt, wie die Debatte weitergeht. Das nächste Bündnis-Camp ist schon in Planung.</p>
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		<title>Mach hinne, Kristina!</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 08:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Oerder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag, den 8. März feiern wir Jusos den 101. Weltfrauentag. Von der Sozialistin Clara Zetkin ins Leben gerufen, ist es uns an diesem Tag stets ein besonderes Anliegen, unsere Gleichstellungspolitischen Forderungen nochmal prominent in den Fordergrund zu stellen. Stets machen wir Foto- oder auch Straßenaktionen (die aktuelle Fotoaktion der Jusos findet ihr hier), um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/4AktionFrauentag1.jpg"><img class="size-medium wp-image-5677 alignleft" src="http://blog.jusos.de/uploads/4AktionFrauentag1-300x184.jpg" alt="Jusos demonstrieren für die Quote" width="300" height="184" /></a></p>
<p>Am Donnerstag, den 8. März feiern wir Jusos den 101. Weltfrauentag. Von der Sozialistin Clara Zetkin ins Leben gerufen, ist es uns an diesem Tag stets ein besonderes Anliegen, unsere Gleichstellungspolitischen Forderungen nochmal prominent in den Fordergrund zu stellen. Stets machen wir Foto- oder auch Straßenaktionen (die aktuelle Fotoaktion der Jusos findet ihr <a href="http://www.jusos.de/aktuell/nachrichten/2012/03/01/internationaler-frauentag-2012-heute-fuer-morgen-zeichen-setzen" title="Aktion der Jusos zum internationalen Frauentag" target="_blank">hier</a>), um auf die weiterhin bestehende Ungleichbehandlung von Männern und Frauen aufmerksam zu machen.</p>
<p>Seit dem 30. November 2009  geht es aber nicht mehr nur immer noch viel zu langsam voran, nein, unsere aktuelle Frauenministerin, Kristina Schröder, legt der Gleichstellung von Frauen und Männern immer wieder massiv Steine in den Weg. Verweigerung einer ernsthaften Auseinandersetzung mit Einführung einer Quote in Vorständen und Aufsichtsräten, das Propagieren der Herdprämie. Diese Ministerin wirft die Gleichstellung der Geschlechter um Jahre zurück!</p>
<p>Wir Juso-Frauen im Bundesvorstand wollen uns dieses Trauerspiel nicht länger unkommentiert Anschauen. Deshalb haben Bettina, Johanna und ich unserer Ministerin einen offenen Brief geschrieben. Darin heißt es unter anderem:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nichts ist schädlicher, als wenn eine Frau behauptet, ein Aufbrechen der Strukturen wäre nicht notwendig. Die Zeit oder auch die Unternehmen würden schon freiwillig das ändern, was sie seit Jahren und Jahrzehnten nicht verändert haben.</p>
<p>Nichts ist schädlicher, als wenn eine Bundesregierung zusätzlich eine „Herdprämie“ einführt, die es begünstigt, dass Frauen ihrem Beruf nicht nachgehen, sondern sich in die Abhängigkeit ihres Partners bringen. Mit allen Konsequenzen, die dies für die soziale Absicherung dieser Frauen und ihre Bezüge vor allem im Alter hat.</p>
<p>Nichts ist schädlicher, als wenn die Frauen- und Familienministerin Deutschlands es komplett ignoriert, dass Frauen auch im 21. Jahrhundert noch 23% weniger verdienen als Männer.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Schröder,</p>
<p>wir fordern sie auf, in dieser Frage eine Kehrtwende zu vollziehen. Wir möchten sie davon überzeugen, sich für Gleichstellung in Deutschland einzusetzen. Wir möchten, dass Sie als Frauenministerin sich auch endlich für uns Frauen einsetzen.</p>
<p>Wir möchten, dass sie verstehen, dass sie mit Ihrer Haltung die Gleichstellung von Männern und Frauen in diesem Land um Jahre zurück werfen.</p>
<p>Wir fordern Sie auf:</p>
<p>-         Führen Sie die gesetzliche Quote für Aufsichtsräte ein. Leugnen Sie nicht länger, dass nur gesetzliche Vorgaben eine Veränderung bewirken werden!</p>
<p>-         Schaffen Sie die Herdprämie ab. Sorgen Sie nicht länger dafür, dass Frauen in Deutschland Ihre berufliche Zukunft aufgeben!</p>
<p>-         Führen Sie ein Entgeltgleichheitsgesetz ein, damit Frauen und Männer endlich für gleichwertige Arbeit auch gleich bezahlt werden!&#8221;</p></blockquote>
<p>Den ganzen Brief könnt ihr euch <a href="http://www.jusos.de/aktuell/nachrichten/2012/03/07/offener-brief-junge-frauen-brauchen-vorbilder-frau-schroeder" title="Offener Brief an Kristina Schröder" target="_blank">hier</a> anschauen.</p>
<p>Wir wollen, dass das Frauenministerium seinem Namen endlich wieder Ehre macht. Dass es endlich weitergeht mit der Gleichstellung in Deutschland. Dass sich Ministerin Schröder nicht mehr allen konstruktiven Debatten zur Gleichstellung der Geschlechter verweigert. Es wird allerhöchste Zeit, den bisherigen Verweigerungskurs abzulegen. Mach hinne, Kristina!</p>
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		</item>
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		<title>Happy Birthday, Emma!</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2012/01/happy-birthday-emma/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Oerder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Emma]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das feministische Leitmedium wird 35 Jahre – eine kritische Würdigung Deutschland in den 70ern: die Hosen hatten Schlag, Männer wie Frauen lange Wuschel-Mähnen, Frauen gehörten der allgemeinen Meinung nach an den Herd, der Paragraph 218 stellte Abtreibung unter Strafe, Frauen in Führungspositionen waren so selten wie Elektroautos und Gewalt gegen Frauen galt für die meisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das feministische Leitmedium wird 35 Jahre – eine kritische Würdigung</em></p>
<div id="attachment_2337" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_4416943_xs.jpg"><img class="size-medium wp-image-2337" src="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_4416943_xs-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Inkkensix - Fotolia.com</p></div>
<p>Deutschland in den 70ern: die Hosen hatten Schlag, Männer wie Frauen lange Wuschel-Mähnen, Frauen gehörten der allgemeinen Meinung nach an den Herd, der Paragraph 218 stellte Abtreibung unter Strafe, Frauen in Führungspositionen waren so selten wie Elektroautos und Gewalt gegen Frauen galt für die meisten höchstens als Kavaliersdelikt.  Es gab also einiges zu tun, für eine laute, aufmüpfige Frauenbewegung. Wenn Alice Schwarzer das Gesicht des deutschen Feminismus darstellt, dann ist Emma die Zeitschrift des deutschen Feminismus. Am 26. Januar 1977 erschien die erste Ausgabe von <a href="http://www.emma.de/">Emma</a>, herausgegeben von: Alice Schwarzer, natürlich.</p>
<p>Seitdem hat die Emma mit verschiedenen Kampagnen und frech bis bitterbösen Artikeln die deutsche Männerwirtschaft auf den Kopf gestellt. Mit großen Stories ging sie gegen die Diskriminierung von Frauen in allen Lebensbereichen vor, prangerte Gewalt gegen Frauen und Kinder an, berichtete über die Lebensbedingungen von Frauen in allen Ländern, forderte  gleichen Lohn für gleiche Arbeit, berichtete über Prostitution, Schönheit und Diätwahn. Aber auch weniger offensichtliche gleichstellungspolitische Themen machte Emma zum Thema. Atompolitik, Menschenrechte, Fußball und Kunst fanden Erwähnung. Die Kampagne gegen Pornographie   „PorNo“ die gegen die Erniedrigung von Frauen in Pornos vorging, wurde gleich mehrfach und in mehreren Jahrzehnten aufgelegt.<span id="more-5428"></span></p>
<p>Noch immer legt Emma den Finger in die Wunde, bringt kritische und aufrüttelnde Artikel zu Gesellschaft und Politik. Neben gut recherchierten Themen und interessanten Artikeln, die einen neuen Blick auf bekannte Themen werfen, kommen immer wieder Artikel vor, die vor allem jüngere Feministinnen Stutzen lassen. Seien es Lob-Lieder auf  Angela Merkel, ein höchst intoleranter Umgang mit dem muslimischen Kopftuch, altbackene Porno- und Sexualvorstellungen oder Abgesänge auf den „neuen Feminismus“, sprich: alles was nach Emma kam. Es schleicht sich immer wieder das Gefühl ein, die Emma sei vor allem eines: eine One-Women-Show. Auf Seite vier, den freundlichen Begrüßungsworten, unter denen noch „Eure Emmas“ steht, finden sich stets Veranstaltungs-Tipps zu den nächsten Terminen mit Alice Schwarzer. Gefolgt natürlich von einem Editorial von Alice Schwarzer. Intensiv werden dort ihre verschiedenen (und unterschiedlich guten) Bücher beworben. Unvergessen bleibt auch: das kurzer Intermezzo von Lisa Orthgies als Nachfolgerin von Alice Schwarzer als Chef-Redakteurin. Nach nur zwei Ausgaben wurde sie von der immer noch als Verlegerin, Herausgeberin und Autorin  fungierenden Alice Schwarzer wieder abgesetzt, Alice Schwarzer kehrte als Chef-Redakteurin zurück – niemand kann&#8217;s halt so gut wie sie.</p>
<p>Die Feministin von heute kann  längst auch auf andere Zeitschriften zurückgreifen. Das <a href="http://missy-magazine.de/">Missy-Magazin</a> berichtet beispielsweise nach eigenen Aussagen über „ Popkultur, Politik und Style. Mit dem gegebenen Humor und einer feministischen Einstellung. Ohne Diäten und anderen Quatsch.“ Gerade das Internet bietet viele Möglichkeiten um über feministische und gleichstellungspolitisch relevante Themen zu informieren. Auf feministischen Homepages und Blogs werden feministische Theorien, Alltagssexismus, Gleichstellung international und systemimmanente Diskriminierung diskutiert. Das Blog <a href="http://maedchenmannschaft.net/">Mädchenmannschaft</a> stellt verschiedene dieser Seiten und Blogs vor. Allein auf Emma angewiesen sind wir also nicht mehr. Und auch das haben wir zum Teil Emma zu verdanken.</p>
<p>Trotz allem: Kein anderes Medium hat den deutschen Feminismus so sehr geprägt und vorangebracht wie diese Zeitschrift. Herzlichen Glückwunsch, Emma. Auf die nächsten 35 Jahre!</p>
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		<title>Mehr Zeit für Väter!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 15:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Oerder</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPD sträubt sich gegen die gesetzliche paritätische Aufteilung der Elternzeit Die SPD ist die Partei der Gleichstellung, die Partei des Frauenwahlrechts, die Partei von Rosa Luxemburg und Clara Zetkin. Auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin hatten wir Frauen jedoch nicht viel zu lachen. Gleichstellung und Feminismus wurde unter dem Gesamtpaket &#8220;Familie&#8221; abgehandelt. Vor allem um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/Ilovefeminism.jpg"><img class="size-medium wp-image-4375 alignleft" src="http://blog.jusos.de/uploads/Ilovefeminism-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><em>Die SPD sträubt sich gegen die gesetzliche paritätische Aufteilung der Elternzeit</em></p>
<p>Die SPD ist die Partei der Gleichstellung, die Partei des Frauenwahlrechts, die Partei von Rosa Luxemburg und Clara Zetkin. Auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin hatten wir Frauen jedoch nicht viel zu lachen. Gleichstellung und Feminismus wurde unter dem Gesamtpaket &#8220;Familie&#8221; abgehandelt. Vor allem um Vereinbarkeit von Familie und Beruf  sollte es dort gehen, Feminismus könnte ja nächstes Jahr wieder in einem eigenen Antrag behandelt werden, schlug AsF-Vorsitzende und Mitglied des SPD-Bundesvorstands Elke Ferner vor.</p>
<p>Auch das Elterngeld &#8211; wenn auch nicht von uns eingeführt, ist ja im Prinzip eine ur-sozialdemokratische Idee und stellt einen wichtigen Baustein zu der gerechten Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit dar. Soweit die Theorie. Die Umsetzung jedoch hakt weiterhin. Auch wenn Zeitungen und Pressestellen euphorisch vermelden, dass fast jeder vierte Vater Elternzeit beantragt, heißt dies doch gleichzeitig auch, dass es drei von vier noch nicht tun. Das sind drei Viertel! Von denen, die überhaupt auf die Idee kommen, Elternzeit zu beantragen nimmt die übergroße Merheit nicht mehr als zwei Monate (<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/ein-viertel-der-vaeter-geht-in-elternzeit/4196474.html">http://www.tagesspiegel.de/politik/ein-viertel-der-vaeter-geht-in-elternzeit/4196474.html</a>). Also genau die Zeit, die von dem anderen Geschlecht genommen werden muss, um nicht zu verfallen. Das ist, 100 Jahre nach dem ersten Weltfrauentag, einfach viel zu wenig!<span id="more-5326"></span></p>
<p>Wir Jusos wollen uns damit nicht zufrieden geben. Schon seit Jahren fordern wir die gesetzliche hälftige Aufteilung der Elternzeit. Für jedes Geschlecht sieben Monate. Ein Thema der Vereinbarkeit par excellence. Wir brauchen diese klaren Regelungen, damit aus lauwarmen Absichtserklärungen auch endlich handfeste Tatsachen werden.</p>
<p>Auf dem Bundesparteitag konnten wir uns mit diesen Bestregungen nicht durchsetzten. Manuela Schwesig, die den Antrag einbrachte und gegen die von uns vorgeschlagene Änderung sprach macht sich Sorgen um die vielen Männer, die alle gern länger als 7 Monate zu Hause bleiben wollen (was Null der Realität entspricht), fehlende Krippenplätze (was nichts mit unserer Forderung zu tun hat) und die Tatsache, dass Männer ja immer noch mehr verdienen als Frauen, und deshalb nicht zu Hause bleiben wollen (was wir mit dieser Forderung ja beheben wollen).</p>
<p>Dabei wissen wir natürlich auch um die besonderen Probleme und Schwierigkeiten von Alleinerziehenden. Diese sollen unter dieser geforderten Regelung natürlich nicht zusätzlich Leiden. Die entsprechende Berücksichtigung haben wir in unserem Vorschlag natürlich vorgesehen.</p>
<p>Die SPD scheint 2011 immer noch nicht bei echter Gleichstellung und Partnerschaftlichkeit der Geschlechter angekommen zu sein. Wir Jusos werden als feministischer Richtungsverband dafür weiter kämpfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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