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	<title>Juso Blog &#187; Nils Hindersmann</title>
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	<description>Gemeinsam verändern</description>
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		<title>More and better Jobs – Neue Beschäftigungsstrategie für die EU ist nötig</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 13:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Hindersmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarktpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Lissabon Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im kommenden Jahr läuft die ambitionierte Lissabon Strategie aus. Mit der Strategie sollte ursprünglich erreicht werden Europa bis Jahr 2010 zur wettbewerbsfähigsten Region der Welt zu machen. Dieses Ziel wird wohl verfehlt werden. Die schwedische Ratspräsidentschaft spricht nun erstmals von einem Ende der Lissabon Strategie. Auch die Spanische Regierung, die am 1. Januar die Ratspräsidentschaft übernimmt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="mceTemp">
<div id="attachment_111" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-111" src="http://blog.jusos.de/uploads/juso_image_final_44-150x150.png" alt="Soziales Europa" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Soziales Europa</p></div>
<p>Im kommenden Jahr läuft die ambitionierte Lissabon Strategie aus. Mit der Strategie sollte ursprünglich erreicht werden Europa bis Jahr 2010 zur wettbewerbsfähigsten Region der Welt zu machen. Dieses Ziel wird wohl verfehlt werden. Die schwedische Ratspräsidentschaft spricht nun erstmals von einem Ende der Lissabon Strategie. Auch die Spanische Regierung, die am 1. Januar die Ratspräsidentschaft übernimmt, hat angekündigt die Lissabon Strategie nicht weiter verfolgen zu wollen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="color: black; font-family: Arial;">Bevor die Lissabon Strategie nun komplett beerdigt wird, sollte sich die EU noch mal stärker mit den Gründen des Scheiterns auseinandersetzen. Denn ein wichtiges Element der Strategie ist die europäische Beschäftigungspolitik. Etwas Vergleichbares braucht die EU mehr denn je. Frank Walter Steinmeier hat für Deutschland eine Beschäftigungsinitiative angekündigt. Diese ist im Kern richtig, muss aber auch in eine europäische Strategie passen. Nur irgendwelche neuen Jobs zu schaffen reicht nicht aus. Tatsächlich sind in der EU seit 2005 bis zum Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise viele neue Jobs geschaffen worden. Dies waren aber eher prekäre Beschäftigungsverhältnisse (Leiharbeit, befristete Verträge, unbezahlte Praktika, etc.). So schnell wie diese Jobs entstanden sind, sind sie wieder weggefallen. Dies hängt unmittelbar mit der zunehmenden Flexibilisierung und Deregulierung der europäischen Arbeitsmärkte zusammen. Es hat sich nun gezeigt, dass eine solche Beschäftigungsstrategie eben nicht nachhaltig ist, wie es eigentlich in den Lissabon Zielen gefordert war. Es wird also künftig darauf ankommen verstärkt auf die Qualität der Jobs zu achten, die geschaffen werden. An dieser Stelle muss eine neue europäische Beschäftigungsstrategie ab 2010 ansetzen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="color: black; font-family: Arial;">Es hat sich gezeigt, dass die Lissabon Strategie auch wenig verbindlich für die EU Mitgliedsstaaten war. Zwar sind Zielvereinbarungen zuletzt im Zweijahresrhythmus getroffen worden, daran gehalten hat sich jedoch kaum ein Mitgliedsstaat. Das trifft auch auf Deutschland zu. So muss eine neue europäische Beschäftigungsstrategie mehr verbindliche Elemente und vor allem Sanktionsmechanismen bei Nichteinhaltung der Ziele vorsehen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="color: black; font-family: Arial;">Die Lissabon Strategie hat darüber hinaus eher angebotsorientierte Ziele gehabt. So sollte vor allem durch Bildungsinvestitionen und Maßnahmen, wie z.B. mehr Kinderbetreuung, ein größeres und besseres Arbeitskräftepotential geschaffen werden. Damit sollte schließlich ein höheres Wachstumsniveau erzielt werden. Die Maßnahmen sind grundsätzlich grundsätzlich richtig, sie reichen aber nicht aus. Die derzeitige Wirtschaftskrise zeigt, dass auch eine Stärkung der Nachfrageseite nicht vernachlässigt werden darf. So brauchen wir auf der einen Seite eine institutionelle Stärkung von Gewerkschaften und Tarifverträgen in ganz Europa, um mit höheren Löhnen mehr gesamtgesellschaftliche Nachfrage zu schaffen. Auf der anderen Seite muss der zunehmende Rückgang von Tarifbindung aber auch durch gesetzliche Mindestlöhne flankiert werden, was ebenfalls die Nachfrage erhöht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="color: black; font-family: Arial;">Darüber hinaus brauchen wir eine stärkere gesamtwirtschaftliche Stabilität. So ist eine stärkere Abstimmung der nationalen Wirtschaftspolitiken auf europäischer Ebene dringend geboten. Hinzu kommt die Geldpolitik, die noch stärker dem gesamtwirtschaftlichen Ziel der Vollbeschäftigung verpflichtet werden muss. Eine Beschäftigungsstrategie, die diese Punkte beinhaltet führt zu mehr gesamtwirtschaftlicher Stabilität und einem höheren nachhaltigen Wachstum. Unterm Strich schaffen wir damit nicht nur mehr, sondern mehr bessere Jobs in Europa.</span></p>
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		<title>EU Arbeitszeit Richtlinie &#8211; Chance vertan</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 18:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Hindersmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Europäische Parlament hat diese Woche nochmals über die Erneuerung der EU Arbeitszeit Richtlinie beraten. Bisher gab es einen Vorschlag der EU Mitgliedsstaaten und der EU KOmmission die Höchstarbeitszeit in Ausnahmefällen auf bis 65 Stunden pro Woche zu begrenzen. Das Parlament hat diesen Vorschlag erneut zurückgewiesen und versucht die Mitgliedsstaaten darauf zu verpflichten Höchstarbeitszeiten von maximal 48 Stunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_618" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img class="size-medium wp-image-618" src="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_6505448_xs-300x200.jpg" alt="Überstunden" width="180" height="120" /><p class="wp-caption-text">Überstunden</p></div>
<p>Das Europäische Parlament hat diese Woche nochmals über die Erneuerung der EU Arbeitszeit Richtlinie beraten. Bisher gab es einen Vorschlag der EU Mitgliedsstaaten und der EU KOmmission die Höchstarbeitszeit in Ausnahmefällen auf bis 65 Stunden pro Woche zu begrenzen. Das Parlament hat diesen Vorschlag erneut zurückgewiesen und versucht die Mitgliedsstaaten darauf zu verpflichten Höchstarbeitszeiten von maximal 48 Stunden pro Woche zuzulassen. Bereits Ende April gab es in dieser Frage jedoch keine Einigung zwischen Mitgliedsstaaten und Parlament. Damit wurde eine große Chance vertan Arbeitszeitverkürzung in ganz Europa zu erzielen.<span id="more-616"></span></p>
<p>Eine 48 Stundenwoche ist mit Sicherheit angesichts von Tarifverträgen, die eine 35 Stundenwoche vorsehen, nicht der große Wurf aber als absolute Haltelinie wäre es ein Fortschritt. Angesichts von Massenarbeitslosigkeit in Europa macht es Sinn die vorhandene Arbeit besser zu verteilen. Arbeitszeitverkürzung bei vollen Lohnausgleich schafft Beschäftigung und ein solches Signal wäre derzeit wichtig.</p>
<p>Es gibt aber noch einen anderen Aspekt. Wir Jusos setzen uns für gute Arbeitsbedingungen ein. Die Situation in den Betrieben hat sich in den letzten Jahren verschlechtert. Angehäufte Überstunden haben in den letzten Jahren Rekordstände erreicht. Der massive Personalabbau in vielen Unternehmen hat zueiner Arbeitsverdichtung bei den verbliebenen Beschäftigten geführt. Damit nimmt der Stress des Einzelnen am Arbeitsplatz zu, was sich irgendwann schlecht auf die Gesundheit auswirkt.</p>
<p>Eine Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich schafft nicht nur bessere Arbeitsbedingungen und mehr Beschäftigung, es schafft auch mehr Zeit für Familie oder ehrenamtliche Tätigkeiten. In der kommenden Europawahl setzen sich die Jusos für eine Verkürzung derArbeitszeit europaweit ein. Für uns <span style="text-decoration: line-through;">ist</span>dies ein wichtiger Bestandteil eines sozialen Europas.</p>
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		<title>Change for Europe &#8211; ECOSY berät über Wirtschaftskrise in Brüssel</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2009/04/change-for-europe-ecosy-berat-uber-wirtschaftskrise-in-brussel/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 09:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Hindersmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[ECOSY]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[300 Jungsozialistinnen und Jungsozialisten aus ganz Europa kommen heute zum viertägigen Kongress der „ECOSY – Young European Socialists“ in Brüssel zusammen. Der Kongress, an dem sechs Delegierte der Jusos teilnehmen, steht unter dem Motto „Change for Europe“ Veränderung für Europa. Im Vordergrund der Beratungen steht der Weg aus der Wirtschafts- und Finanzkrise, von der ganz Europa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<div id="attachment_304" class="wp-caption alignleft" style="width: 293px"><a href="http://blog.jusos.de/uploads/cfes_uk_cmyk2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-318" title="cfes_uk_cmyk2" src="http://blog.jusos.de/uploads/cfes_uk_cmyk2.jpg" alt="cfes_uk_cmyk2" width="283" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">Change For Europe</p></div>
<p>300 Jungsozialistinnen und Jungsozialisten aus ganz Europa kommen heute zum viertägigen Kongress der „ECOSY – Young European Socialists“ in Brüssel zusammen. Der Kongress, an dem sechs Delegierte der Jusos teilnehmen, steht unter dem Motto „Change for Europe“ Veränderung für Europa. Im Vordergrund der Beratungen steht der Weg aus der Wirtschafts- und Finanzkrise, von der ganz Europa betroffen ist. Wir als Jusos fordern in einer Resolution eine stärkere Koordinierung der europäischen Konjunkturprogramme und eine bessere Regulierung der internationalen Finanzmärkte.<span id="more-285"></span></div>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Unter den zahlreichen Gästen, die zu den Delegierten sprechen werden, sind auch der Spitzenkandidat der SPD zur Europawahl Martin Schulz und der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Europas SPE Poul Nyrup Rasmussen. Daneben werden die Delegierten mit Vertreterinnen und Vertretern von Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen das ECOSY Wahlprogramm zur Europawahl diskutieren. In dem Programm haben wir neun konkrete Wahlaufträge formuliert. So wollen wir uns für 15 Millionen neue und bessere Jobs in Europa bis 2014 einsetzen und europaweit für die Einführung eines Mindestlohns kämpfen. Dieser Mindestlohn soll allen Menschen ein Leben in Würde ermöglichen. Alle neuen Forderungen &#8220;9 deliverables for change&#8221; finden sich auch auf der <a title="http://www.ecosy.org/page/9/campaign/" href="http://" target="_blank">Kampagnenseite der ECOSY</a>.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Wir kämpfen für ein sozialeres Europa!</p>
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