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	<title>Juso Blog &#187; Ninja Schmiedgen</title>
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		<title>Mehr BAföG &#8211; Schavan triumphiert zu Unrecht!</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 11:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninja Schmiedgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Ergebnis der BAföG-Novelle ist da: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden vor einigen Tagen mitteilte, erhielten dank der zum 01. Oktober erfolgten Anhebung der Freibeträge (+8%) und der Fördersätze (+10%) rund 16.000 bzw. 2 Prozent mehr Studierende und SchülerInnen eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Insgesamt wurden rund 822.000 Studierende und SchülerInnen gefördert. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1302" src="http://blog.jusos.de/uploads/bafoeg-150x100.jpg" alt="bafoeg" width="150" height="100" />Das Ergebnis der BAföG-Novelle ist da:</p>
<p class="MsoNormal">Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden vor einigen Tagen mitteilte, erhielten dank der zum 01. Oktober erfolgten Anhebung der Freibeträge (+8%) und der Fördersätze (+10%) rund 16.000 bzw. 2 Prozent mehr Studierende und SchülerInnen eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).</p>
<p class="MsoNormal">Insgesamt wurden rund 822.000 Studierende und SchülerInnen gefördert. Eine Vollförderung erhielten 52% der Geförderten und damit 10% mehr als im Jahr 2007. Auch die Durchschnittsfördersumme erhöhte sich dank der Novellierung bei Studierenden um 23 Euro auf insgesamt 398 Euro und bei SchülerInnen um 20 Euro auf insgesamt 321 Euro.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Und da natürlich Wahlkampf ist, wurden diese Zahlen gleich von BAföG-Chef-Gegenerin Schaven bejubelt. Bejubelt mögen einige nun kritisch fragen?! Wollte nicht gerade sie zu Beginn ihrer Amtszeit die Bildungsförderungszahlen abschaffen? Ja, das war mal. Nur gut, dass die SPD es damals geschafft hat, sich durchzusetzen.</p>
<p class="MsoNormal">Dennoch gelingt es der CDU und ihrem studentischen Anhang nicht ganz mit  ihrer wahren Meinung zum BAföG hinterm Berg zu halten. So kommentierte der RCDS (unionsnaher Studierendenverband) der Veröffentlichung der Zahlen erneut mit der Forderung einer Abschaffung des BAföG.</p>
<p class="MsoNormal">Fest steht, dass die SPD weiterhin für ein strakes BAföG steht. Chancengleichheit in der Bildung ist somit im September wählbar.</p>
<p class="MsoNormal">Aber natürlich zeigen die Zahlen zudem, dass das BAföG weiterentwickelt werden muss: Die Bedarfsätze müssen regelmäßig angepasst werden, es muss mehr Geförderte geben, die Altersgrenze muss abgeschafft werden und wir brauchen endlich wieder ein SchülerInnen-BAföG. Am Ende muss eine bedarfsdeckende, flexible und elternunabhängige Studienfinanzierung stehen. Die einzige Alternative heißt: Reiche Eltern für Alle!</p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Was bleibt übrig vom Bildungsstreik?</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 13:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninja Schmiedgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau einen Monat ist es her als die bundesweite Aktionswoche mit dem Titel „Bildungsstreik 2009“ mit zahlreichen Forderungen wie der Abschaffung der Kopfnoten und des Turboabiturs oder der Kurskorrektur des Bolognaprozesses und der Gebührenfreiheit der Bildung eindrucksvoll Politik und Gesellschaft auf die Missstände im deutschen Bildungssystem aufmerksam machte. Über 250.000 SchülerInnen und Studierende demonstrierten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><img class="alignleft size-full wp-image-1182" src="http://blog.jusos.de/uploads/bildungsstreik.jpg" alt="bildungsstreik" width="251" height="238" />Genau einen Monat ist es her als die bundesweite Aktionswoche mit dem Titel „Bildungsstreik 2009“ mit zahlreichen Forderungen wie der Abschaffung der Kopfnoten und des Turboabiturs oder der Kurskorrektur des Bolognaprozesses und der Gebührenfreiheit der Bildung eindrucksvoll Politik und Gesellschaft auf die Missstände im deutschen Bildungssystem aufmerksam machte. Über 250.000 SchülerInnen und Studierende demonstrierten in vielen deutschen Städten für ihre Anliegen. Doch was ist daraus geworden?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Bündnis arbeitet weiterhin sehr aktiv. So gibt es weiterhin bundesweite Vernetzungstreffen, zudem wird es in Frankfurt vom 29. Juli bis zum 04. August ein Camp zur Organisation weiterer Aktivitäten geben. Auch die politischen Akteure haben, wenn auch zunächst zaghaft, reagieren müssen. Äußerte sich Bundesbildungsministerin Schavan während der Bildungsstreikwoche eher abfällig über die Proteste, lud sie letzte Woche AktivistInnen, SchülerInnen- und Studierendenverbände zu einem „runden Tisch“ ein. Auch die Juso-Hochschulgruppen waren dabei und konnten sich mit ihren Forderungen in die Diskussion einbringen. Wie leider nicht anders zu erwarten war, blieb sie den Anwesenden verbindliche Zusicherungen schuldig. Zentrale Forderungen, wie etwa die Gebührenfreiheit der Bildung oder die demokratische Mitbestimmung wurden von Schavan komplett missachtet. Als Erfolg kann einzig die Zusicherung der Bundesbildungsministerin, der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz, das Masterstudium ohne Quotenregelungen für alle Bachelor-AbsolventInnen zugänglich zu machen, gewertet werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Unerwartete Unterstützung bekamen die Juso-Hochschulgruppen dabei im übrigen von der Vorsitzenden der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Margret Wintermantel. Mit der Forderung nach „Thementagen“ an den Hochschulen, bei denen konkrete Verbesserungen vor Ort diskutiert und Maßnahmen festgelegt werden sollen konnten sich die Juso-Hochschulgruppen Gehör bei Wintermantel verschaffen. So verkündete sie heute in einer Pressemitteilung, dass die Idee bei der gestrigen Sitzung des Senats der HRK bekräftigt wurde und nun alle Hochschulen aufgerufen sind mit Unterstützung der HRK durch Informationsmaterial und Beratung die Thementage umzusetzen. Zugegeben, die Thementage sind nur ein Anfang, um wirklich schnell etwas vor Ort ändern zu können. Die Thementage können nur dann erfolgreich sein, wenn diese an allen Hochschulen mit vereinbarter Mitbestimmungsmöglichkeit der Studierenden stattfinden und dort tatsächlich Kritikpunkte am bisherigen Bologna-Prozess offen angesprochen und Kurskorrektur wirksam eingeleitet werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Hierbei gehören für die Juso-Hochschulgruppen das Recht auf ein Masterstudium für alle Bachelor-AbsolventInnen, die Flexibilisierung und Verlängerung der Studiendauer und die Reduzierung der bisherigen Prüfungslast zu den dringlichsten Maßnahmen.</p>
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