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	<title>Juso Blog &#187; Sina Tiedtke</title>
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		<title>Wie weiter im Klimaschutz? Updates zur Vorbereitungskonferenz in Bonn</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Tiedtke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Post-Kopenhagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31. Mai hat die nächste Arbeitskonferenz zur Vorbereitung der diesjährigen Weltklimakonferenz in Cancun, Mexiko, im Dezember begonnen. In Bonn treffen sich gegenwärtig Vertreter von 182 Regierungen. Am Ende der Konferenz am 11. Juni soll ein konsensualer Verhandlungstext für das Kyoto-Nachfolgeabkommen stehen. Unsere Erwartung an die Arbeitskonferenz und die Verhandlungen in Bonn ist klar: Nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/Fotolia_2614679_XS12.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/Fotolia_2614679_XS12.jpg" alt="" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-3146" /></a>Am 31. Mai hat die nächste Arbeitskonferenz zur Vorbereitung der diesjährigen Weltklimakonferenz in Cancun, Mexiko, im Dezember begonnen. In Bonn treffen sich gegenwärtig Vertreter von 182 Regierungen. Am Ende der Konferenz am 11. Juni soll ein konsensualer Verhandlungstext für das Kyoto-Nachfolgeabkommen stehen.</p>
<p>Unsere Erwartung an die Arbeitskonferenz und die Verhandlungen in Bonn ist klar: Nach dem Desaster in Kopenhagen im letzten Jahr brauchen wir noch in diesem Jahr ein rechtlich verbindliches Abkommen mit verbindlichen Treibhausgasreduktionszielen. Die Verständigung auf das „Zwei-Grad-Ziel“ in Kopenhagen muss Richtschnur des neuen Abkommens werden. Außerdem muss ein Ausgleich bezüglich der Kosten gefunden werden zwischen den Industriestaaten und den Entwicklungsländern. Die Finanzierungsversprechungen der reichen Industrienationen an die Entwicklungsländer müssen eingehalten werden. Um den Klimawandel effektiv bekämpfen zu können, müssen neue Finanzierungsmöglichkeiten eingeführt werden. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer wäre auch ein geeignetes Instrument, um Finanzmittel zur Bekämpfung des Klimawandels bereitzustellen.  Die Staats- und Regierungschefs müssen endlich einen Plan erarbeiten, der aufzeigt, wie wir zu einem rechtlich- verbindlichen Klimaschutzabkommen kommen. </p>
<p>Wir, Sina und Michael, werden Euch in den nächsten Tagen auf dem Laufenden halten, über das was in Bonn verhandelt wird und welche Fort- oder Rückschritte zu beobachten sind. Bleibt also nur zu hoffen, dass diese Konferenz die dringend nötigen substanziellen Fortschritte auch bringen wird und wir auch dementsprechend genug Material haben werden für Euch!</p>
<p>Hier findet ihr unsere erste <a href="http://www.jusos.de/aktuell/pressemitteilung/2010/06/01/endlich-das-klima-schuetzen">Pressemitteilung</a> zum Beginn der Vorbereitungskonferenz. </p>
<p>Bleibt dran Sina und Michael</p>
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		<title>Erschreckendes Wahlergebnis in Ungarn: Europa rückt weiter nach rechts.</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2010/04/erschreckendes-wahlergebnis-in-ungarn-europa-ruckt-weiter-nach-rechts/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 09:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Tiedtke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Ungarns WählerInnen haben bei den Parlamentswahlen klar für die Wende nach Rechts gestimmt. Ungarns Rechte fuhr bei der Wahl einen Erdrutschsieg ein. Der FIDESZ gewann 52,8 Prozent der Stimmen. Die rechtsextreme Jobbik (Die Besseren) zog mit 16,7 Prozent erstmals ins Parlament ein. Auch die links-ökologische Partei „Politik kann anders sein“ (LMP) schaffte mit 7,4 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/Fotolia_1376292_XS1.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/Fotolia_1376292_XS1.jpg" alt="" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-2905" /></a>Ungarns WählerInnen haben bei den Parlamentswahlen klar für die Wende nach Rechts gestimmt. Ungarns Rechte fuhr bei der Wahl einen Erdrutschsieg ein. Der FIDESZ gewann 52,8 Prozent der Stimmen. Die rechtsextreme Jobbik (Die Besseren) zog mit 16,7 Prozent erstmals ins Parlament ein. Auch die links-ökologische Partei „Politik kann anders sein“ (LMP) schaffte mit 7,4 Prozent erstmals den Sprung in die Volksvertretung. Ein Wahldebakel erlebten leider dagegen die ungarischen Sozialisten (MSZP), die nach acht Jahren an der Macht mit nur 19,3 Prozent abgestraft wurden. Die Wahlbeteiligung betrug 64,3 Prozent und war damit fast so hoch wie vor vier Jahren. </p>
<p>Warnschuss vor allem für die konservativen und christdemokratischen Kräfte in Europa endlich zu handeln: Viktor Orbáns nationalkonservativer Bund Junger Demokraten (Fidesz) und die rechtsextreme Partei Jobbik bekamen zusammen fast 70 Prozent der Stimmen. Das ist ein alarmierendes Ergebnis. Denn erstmals in der Geschichte der EU haben rechte bis rechtsextreme Parteien mehr als zwei Drittel der Stimmen bei einer demokratischen Wahl erreicht. Ab jetzt darf dieses Thema nicht mehr verschleiert werden und muss endlich in der EU öffentlich thematisiert werden. Die Zeit der Ignoranz, vor allem durch die europäische Christdemokratie (EVP), muss nach diesem Warnsignal vorbei sein.</p>
<p>Mit Jobbik ist eine neue Kraft auf den Plan getreten, die einen systemfeindlichen Radikalismus vertritt. Die Partei unter Führung des 31-jährigen Gabor Vona verhehlt nicht im geringsten ihre rassistischen Neigungen und ihre engen Verbindungen zu paramilitärischen Organisationen wie der Neuen Ungarischen Garde. Der seit der einigen Jahren in Europa vorherrschende Trend bei den christdemokratischen und konservativen Parteien in Europa (EVP)  nach rechts außen auszufransen muss endlich auch von der Bundeskanzlerin thematisiert und mit aller Macht verhindert werden. Aber auch hier bisher nur Schweigen im Walde.  </p>
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		<title>Startschuss für die KettenreAktion: Jusos laufen sich bei den Mini-Menschenketten warm.</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 20:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Tiedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz/ Gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz Gelb]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10. April zeigten tausende von Menschen in über 50 Städten in Deutschland, dass es einen Ausstieg aus dem Ausstieg nicht geben darf. Wir Jusos waren zusammen mit vielen Bündnispartnern mit dabei. Allein in Berlin nahmen 2000 Menschen an der Probekette zwischen Vattenfall und RWE teil. Wir Jusos waren zusammen mit vielen GenossInnen und Bündnispartnern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/4514228558_d27199cb61.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/4514228558_d27199cb61.jpg" alt="" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-2889" /></a>Am 10. April zeigten tausende von Menschen in über 50 Städten in Deutschland, dass es einen Ausstieg aus dem Ausstieg nicht geben darf. Wir Jusos waren zusammen mit vielen Bündnispartnern mit dabei. Allein in Berlin nahmen 2000 Menschen an der Probekette zwischen Vattenfall und RWE teil. Wir Jusos waren zusammen mit vielen GenossInnen und <a href="http://www.anti-atom-kette.de">Bündnispartnern </a>bei der Probekette mit dabei. Wir haben vor RWE und Vattenfall demonstriert und werden gemeinsam weiter gegen Atomkraft und für Erneuerbare Energie kämpfen. Mit einem Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Atomenergie maschiert Deutschland geradewegs in eine gefährliche atomenergiepolitische Vergangenheit zurück. </p>
<p>Der Kampf gegen die energiepolitischen Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung hat jetzt erst begonnen.<br />
Die Mini-Menschenkette war nur der Startschuss für die eigentliche Großaktion. Zeigt am 24. April bei der großen Menschenkette zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel Flagge gegen Atomkraft. Wir Jusos sind natürlich auch vor Ort mit dabei. Macht mit bei unserem Wettbewerb zur Anti-Atom-Kette. Mobilisiert Leute für die Menschenkette und überlegt Euch kreative Aktionen, die ihr an der Strecke durchführen könnt. Wir stellen die eingereichen Beiträge auf unserer <a href="www.jusos.de ">Homepage </a>online. </p>
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		<title>Innenpolitische Profilierung auf Kosten der europäischen Solidarität</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 11:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Tiedtke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Griechenland muss gerettet werden. Ein Ausschluss aus der Währungsunion ist ein Irrweg. Hilfen für das Land durch andere EU-Staaten sind nicht verboten. Bundeskanzlerin Merkel hingegen hat für notorische Stabilitätssünder, einfach mal nach wochenlangem Schweigen, die Exit-Lösung ins Spiel gebracht, den Rausschmiss aus der Währungsunion, wenn ein Land nicht der vereinbarten Disziplin folgen will. Ich möchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/Fotolia_21160961_XS12.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/Fotolia_21160961_XS12.jpg" alt="" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-2825" /></a><a href="http://blog.jusos.de/uploads/Fotolia_21160961_XS11.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/Fotolia_21160961_XS11.jpg" alt="" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-2816" /></a>Griechenland muss gerettet werden. Ein Ausschluss aus der Währungsunion ist ein Irrweg. Hilfen für das Land durch andere EU-Staaten sind nicht verboten. Bundeskanzlerin Merkel hingegen hat für notorische Stabilitätssünder, einfach mal nach wochenlangem Schweigen, die Exit-Lösung ins Spiel gebracht, den Rausschmiss aus der Währungsunion, wenn ein Land nicht der vereinbarten Disziplin folgen will. Ich möchte an die Solidarität von der nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Unionsrecht häufiger die Rede ist erinnern. </p>
<p>Die eindeutigen Vertragsziele der Währungsunion sehen weder den Austritt noch den Ausschluss aus der Eurozone vor. Deutschland und Frankreich haben ihrerseits kein gutes Beispiel gegeben in Sachen Haushaltsdisziplin, wie die Unionsverträge und der von den Deutschen selbst forcierte Stabilitätspakt sie fordern. Auch die jüngsten deutschen Haushaltsbeschlüsse sind weit davon entfernt, die Konvergenzkriterien zu erfüllen. Der „Stabilitäts- und Wachstumspakt“ als solcher ist mehr als streng genug, ebenso wie das europäische Primärrecht. </p>
<p>Die Euro-Staaten sind in der Union zu einer ganz besonders engen Solidargemeinschaft verbunden, selbst wenn die Wirtschaftspolitik der Mitgliedstaaten bisher nationale Kompetenz bleibt und nur „koordiniert“ wird, verbunden mit einer „multilateralen Überwachung“. Die Pleite selbst eines kleinen Mitgliedstaats wie Griechenland droht alle Partner in den Strudel zu ziehen. Am Zusammenbruch kann niemand interessiert sein. So ist die Exit-Drohung nur eine verzweifelte Drohgebärde. Sie ist rechtlich nicht realisierbar und ein politischer Irrweg.</p>
<p>Nötig ist ein koordiniertes Hilfskonzept der Europäer. Die „no bail-out“-Regel des Artikel 125 des <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2008:115:0047:0199:DE:PDF">Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union </a>entbindet zwar von der Haftung der Union sowie der jeweils anderen Mitgliedstaaten für Verbindlichkeiten des einen. Und keiner tritt für die Verbindlichkeiten des anderen ein. Niemand, nicht der Schuldner und schon gar nicht die Gläubiger können also mit einem Eintreten der anderen rechnen, noch gar die Solidarität einfordern. Anders als nach Art. 123 und 124  ist nach Art. 125 Abs. 1 des oben genannten Vertrages aber nichts ausdrücklich „verboten“. </p>
<p>Jetzt wurde auf dem gestrigen Frühjahrsgipfel beschlossen, dass Griechenland geholfen wird. Wenn Griechenland vor der Pleite steht, soll jetzt der IWF zur Hilfe eilen. Das war die Bedingung der „Madame Non“ überhaupt Hilfen für Griechenland zu gewähren. Die Idee der Franzosen eine europäischen Wirtschaftsregierung konnte nicht durchgesetzt werden. Merkel hat versucht sich auf Kosten Europas und vor allem Griechenland innenpolitisch zu profilieren. Angela Merkel hat die europäische Solidarität in den letzten Wochen für ihre persönlichen Profilierung über Bord geworfen. Eine egoistische Verzweiflungstag so kurz vor der entscheidenden Landtagswahl in NRW. </p>
<p>Der jetzt vereinbarte Rückgriff auf den IWF ist nämlich kein wünschenswerter Weg, denn damit geben wir unser europäisches Problem zum Teil aus der Hand. Ein <a href="http://www.ceps.eu/book/towards-european-monetary-fund">Europäischer Währungsfonds</a>, der wie der IWF arbeitet, wäre mittelfristig der bessere Weg gewesen.  Jeder hätte natürlich trotzdem seinen Beitrag leisten müssen, damit das System nicht zusammenbricht, denn das hätte verheerende Folgen für alle. Und die Erfahrungen aus dieser gemeinsamen Aktion &#8211; statt des Rückgriffs auf IWF und bilaterale Einzelhilfen &#8211; wären dann die Grundlage für die Entwicklung einer künftigen institutionellen Lösung für die EU gewesen.</p>
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		<title>Was wir von der spanischen Ratspräsidentschaft erwarten können</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2010/02/was-wir-von-der-spanischen-ratsprasidentschaft-erwarten-konnen/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 16:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Tiedtke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist das vierte Mal, dass Spanien den Ratsvorsitz der EU übernommen hat. Doch dieses Mal gibt es einen entscheidenden Unterschied: Jetzt gilt der Lissabon-Reformvertrag, und der hat die rotierende Ratspräsidentschaft abgewertet zu Gunsten des neuen, ständigen Ratspräsidenten. Der erste Mann auf diesem Posten, der Belgier Herman van Rompuy, steht formal über dem spanischen Regierungschef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/logo-of-spanish-presidency-of-european-council_medium.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/logo-of-spanish-presidency-of-european-council_medium.jpg" alt="logo-of-spanish-presidency-of-european-council_medium" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-2660" /></a>Es ist das vierte Mal, dass <a href="http://www.eu2010.es/es/index.html">Spanien </a>den Ratsvorsitz der EU übernommen hat. Doch dieses Mal gibt es einen entscheidenden Unterschied: Jetzt gilt der Lissabon-Reformvertrag, und der hat die rotierende Ratspräsidentschaft abgewertet zu Gunsten des neuen, ständigen Ratspräsidenten. Der erste Mann auf diesem Posten, der Belgier Herman van Rompuy, steht formal über dem spanischen Regierungschef José Luis Zapatero. Er hätte die Möglichkeiten das Amt zu gestalten und zu prägen. Doch van Rompuy macht seinem Ruf als diplomatischer Vermittler bisher alle Ehre. Spanien bekleidet den Vorsitz des EU-Rats für die erste Hälfte des Jahres 2010, ehe am 1. Juli Belgien übernehmen wird. Gemeinsam mit Ungarn, welches die Präsidentschaft in der ersten Hälfte des Jahres 2011 übernimmt, haben Spanien und Belgien ein <a href="http://register.consilium.europa.eu/pdf/en/09/st16/st16771.en09.pdf">18-monatiges Arbeitsprogramm </a>aufgestellt. In diesem sichern die Länder u.a. zu, &#8220;bei der Verlängerung der &#8216;Strategie nach Lissabon 2010&#8242; die Bedeutung von Forschung und Entwicklung in vollem Umfang zu berücksichtigen.&#8221;Was von der spanischen Ratspräsidentschaft zu erwarten ist, hat sich schon in den ersten Tagen gezeigt. </p>
<p>Inhaltlich wird Spanien u.a. wohl folgende <a href="http://www.euractiv.com/de/prioritaten/spanische-eu-ratsprsidentschaft/article-188359">Akzente</a> setzen: </p>
<p>1. die Wiederbelebung der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes und die Strategie &#8220;EU 2020&#8243;. (März 2010)<br />
3. die Gleichstellung von Mann und Frau<br />
4. die Umsetzung des Lissabonner Vertrages<br />
5. die Stärkung der Rolle Europas in der Welt</p>
<p>Dazu kommt, dass Anfang 2010 einige Staaten der Eurozone, vor allem Griechenland, unter starken finanziellen Druck gerieten. Die spanische Präsidentschaft steht nun vor der Herausforderung eine  Antwort auf die griechische Krise zu finden. Aber auch Spanien selbst steht unter finanziellem Druck. Es wird interessant werden diesen Prozess auf europäischer Ebene zu begleiten. </p>
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		<title>Was stört mich mein Geschwätz von gestern &#8230;</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2010/01/was-stort-mich-mein-geschwatz-von-gestern/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 16:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Tiedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz Gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine reine Truppenstellerkonferenz dürfe das Afghanistan-Treffen in London nicht werden, verkündete Außenminister Guido Westerwelle noch letzte Woche im Tagesspiegel und im Focus: Tagesspiegel: „In der schwarz-gelben Koalition verfestigt sich nach einem Bericht des Berliner der Widerstand gegen die Entsendung zusätzlicher Bundeswehreinheiten nach Afghanistan. FDP-Kreise versicherten demnach, Westerwelle habe intern bereits klargestellt, dass die von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_339455_xs1.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_339455_xs1.jpg" alt="fotolia_339455_xs1" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-2510" /></a>Eine reine Truppenstellerkonferenz dürfe das Afghanistan-Treffen in London nicht werden, verkündete Außenminister Guido Westerwelle noch letzte Woche im Tagesspiegel und im Focus: </p>
<p>Tagesspiegel:<br />
„In der schwarz-gelben Koalition verfestigt sich nach einem Bericht des Berliner der Widerstand gegen die Entsendung zusätzlicher Bundeswehreinheiten nach Afghanistan. FDP-Kreise versicherten demnach, Westerwelle habe intern bereits klargestellt, dass die von den USA gewünschte Truppenaufstockung in Höhe von rund 2500 Soldaten «außerhalb jeder Diskussion» stehe. Eine Aufstockung jenseits einer Größenordnung von <strong>200 </strong>Soldaten gemessen an der Mandatsobergrenze werde es «mit Sicherheit nicht geben.“</p>
<p>Focus:<br />
„WESTERWELLE: Deutschland wird beim zivilen Aufbau mehr tun. Eine verkürzte Debatte ausschließlich über die Aufstockung von Truppen lehne ich ab. Wir haben gerade erst die Obergrenze unseres Kontingents von 3500 auf 4500 aufgestockt. Manche halten es schon für eine gute Außenpolitik, wenn man einfach zu allem Ja sagt, was von anderen Regierungen vorgeschlagen wird. Mein Anspruch ist, dass wir uns selbst eine Meinung bilden und dann mit unseren Verbündeten gemeinsam eine Strategie entwickeln.“</p>
<p>Jetzt hat er offenbar doch nichts gegen zusätzliche deutsche Soldaten am Hindukusch: </p>
<p>„Ich habe nie gesagt, dass es keinerlei Truppenaufstockung geben darf», sagte der FDP-Vorsitzende am Sonntag (24.01.2010) im ARD-«Bericht aus Berlin“. Nach unbestätigten Informationen der «Rheinischen Post» (Montag) sollen sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Westerwelle und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) bereits darauf verständigt haben, das Bundeswehr- Kontingent um <strong>500 </strong>auf dann maximal 5000 Soldaten aufzustocken.</p>
<p>Wo bleiben die wichtigeren zivilen Angebote Herr Außenminister?</p>
<p>Wir Jusos sind der Meinung, dass der Aufbau ziviler Maßnahmen massiv voran getrieben werden muss. Wir fordern, dass die Mittel für die Entwicklungshilfe und den zivilen Wiederaufbau Afghanistans massiv erhöht werden. Wir fordern einen klar erkennbarer Strategiewechsel vom militärischen Schwerpunkt zum Vorrang des Zivilen, dies muss sich in der Finanzierung widerspiegeln. Mindestens 50% der Gelder müssen in den zivilen Wiederaufbau gehen. Wir lehnen zusätzliche militärische Aufgaben für die Bundeswehr und eine Aufstockung der Truppenkontingente ab. </p>
<p>Weiteres findet ihr im <a href="http://www.jusos.de/sites/default/files/Positionspapier_Afghanistan.pdf">Positionspapier des BuVo</a>. Es gibt aber noch viele offene Fragen, die wir alle gemeinsam diskutieren werden. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwarz-Gelb: Zuerst der Binnenmarkt, dann die Menschen</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2009/11/zuerst-der-binnenmarkt-dann-die-menschen/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 13:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Tiedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz/ Gelb]]></category>
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		<category><![CDATA[Koalitionsvertrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Koalitionsvertrag ist eine klare Absage an ein soziales und demokratisches Europa. Sie machen in der Europapolitik keinen Hehl daraus, was sie wirklich wollen. Für Schwarzgelb ist „Grundlage des Wohlstandes in Deutschland […] der unverfälschte Wettbewerb im europäischen Binnenmarkt“. Plötzlich kein Wort mehr von der sozialen Marktwirtschaft. Jegliche protektionistische Tendenzen werden abgelehnt. Damit stellen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Koalitionsvertrag ist eine klare Absage an ein soziales und demokratisches Europa. Sie machen in der Europapolitik keinen Hehl daraus, was sie wirklich wollen.  Für Schwarzgelb ist „Grundlage des Wohlstandes in Deutschland […] der unverfälschte Wettbewerb im europäischen Binnenmarkt“. Plötzlich kein Wort mehr von der sozialen Marktwirtschaft. Jegliche protektionistische Tendenzen werden abgelehnt. Damit stellen sie sich gegen mehr europäische Rechtssicherheit und gegen die öffentlichen Dienstleistungen der Daseinsvorsorge. Die Koalition stellt sich klar gegen soziale Mindestandards in Europa. </p>
<p>Völlige Konzeptlosigkeit der der EU-Haushaltspolitik<br />
Eine EU Steuer wird ohne Begründung einfach abgelehnt. Eine handlungsfähige EU, die ausreichend Finanzmittel zur Erreichung ihrer politischen Ziele zur Verfügung hat, lässt sich so jedenfalls nicht erreichen. Bei gleichbleibenden Einnahmen will die Koalition zudem auf der Ausgabenseite die Mittel für die Gemeinsamen Außen und Sicherheitspolitik (GASP) erhöhen. Die dringend notwendige Reform des EU-Haushalts durch das Umschichten von Mitteln aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zugunsten von Bildung, Beschäftigung, erneuerbarer Energien und der sozialen Agenda der EU wird hier eine klare Absage erteilt. Die notwendige Reform der GAP wird hier mit keinem Wort erwähnt. Die neue Koalition betreibt hier klare Klientelpolitik und verliert vor allem die Zukunft der jungen Menschen in Europa aus dem Blick.</p>
<p>Was das demokratische Europa angeht, wird auf reine Zusammenarbeit auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs gesetzt. Das EP als einziges direkt legitimiertes Organ der EU wird nicht einmal erwähnt.<br />
In diesem Teil des Koalitionsvertrages tritt die neoliberale Ideologie dieser Koalition wirklich offen zutage. Das ist die Ideologie von Leipzig pur. Angela Merkel möchte keine handlungsfähige Kommission, kein starkes Europäisches Parlament und damit auch kein soziales und demokratisches Europa. Die Nominierung von Günther Oettinger beweist das eindrücklich. Hier wird sie wieder einmal mehr dem Spruch „Hast du einen Opa, schick ihn nach Europa“ gerecht. Oettinger wird mit Sicherheit nicht der Vorkämpfer für ein soziales und demokratisches Europa sein können. Wir behalten die weiteren Entwicklungen kritisch im Auge. </p>
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		<title>Abschiebung und dann?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 11:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Tiedtke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zehn Jahre nach dem Kosovo- Krieg sollen 14 000 Flüchtlinge aus Deutschland in ihre &#8220;Heimat&#8221; zurückkehren – die meisten von ihnen sind Roma. Noch im Laufe des Herbstes sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Bundesregierung plant mit der Regierung des Kosovo ein entsprechendes Rücknahmeabkommen zu unterzeichnen. Vorgesehen ist, dass der Kosovo auch Menschen ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_5799454_xs11.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_5799454_xs11.jpg" alt="fotolia_5799454_xs11" width="157" height="209" class="alignleft size-full wp-image-2075" /></a>Zehn Jahre nach dem Kosovo- Krieg sollen 14 000 Flüchtlinge aus Deutschland in ihre &#8220;Heimat&#8221; zurückkehren – die meisten von ihnen sind Roma. Noch im Laufe des Herbstes sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Bundesregierung plant mit der Regierung des Kosovo ein entsprechendes Rücknahmeabkommen zu unterzeichnen. Vorgesehen ist, dass der Kosovo auch Menschen ohne kosovarische Staatsangehörigkeit aufnehmen soll, wenn sie im Kosovo geboren sind oder dort ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort hatten. Danach könnten auch Menschen aus anderen Staaten in den Kosovo abgeschoben werden, wenn sie von dort aus illegal nach Deutschland eingereist sind. Nach Berichten von Hilfsorganisationen erwartet aber die Roma im Kosovo das blanke Elend und ein Leben am Rande der Gesellschaft. Ohne Zukunftsperspektiven. Integration wird dort schwer zu verwirklichen sein. Diskriminierung von Minderheiten sind dort immer noch an der Tagesordnung. Besonders im Fall der nun vor der Abschiebung stehenden Roma. In ihrer Heimat will sie niemand empfangen. Und dann kommt noch hinzu, dass die meisten Roma staatenlos sind. Viele haben in den Wirren des Krieges die Papiere verloren. Der Staat Jugoslawien, vor dem sie geflohen sind, existiert heute nicht mehr. Die Regierung im Kosovo ist angesichts der Massenarbeitslosigkeit auch gar nicht in der Lage, die Flüchtlinge zu integrieren. Außerdem sind die Auffanglager im Kosovo völlig überfüllt und einige sogar kontaminiert. Das ist menschenunwürdig. Damit stellt sich die neue Bundesregierung direkt am Anfang ihrer Amtszeit ein ungenügendes Zeugnis in Sachen Flüchtlingsschutz aus. </p>
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		<title>Strahlende Sieger !!!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 14:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Tiedtke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und der FDP sind bereits in vollem Gange. In einigen Bereichen stehen bei den Koalitionsverhandlungen harte Auseinandersetzungen zwischen der erlahmten Union und der durch ein gutes Wahlergebnis gestärkten FDP bevor. In einigen Bereichen besteht aber bereits heute weitgehend Einigkeit über eine gemeinsame Marschrichtung. In der Energiepolitik ist die Lage nämlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/atommuell104_v-grossgalerie16x9.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/atommuell104_v-grossgalerie16x9.jpg" alt="atommuell104_v-grossgalerie16x9" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-1978" /></a>Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und der FDP sind bereits in vollem Gange. In einigen Bereichen stehen bei den Koalitionsverhandlungen harte Auseinandersetzungen zwischen der erlahmten Union und der durch ein gutes Wahlergebnis gestärkten FDP bevor. In einigen Bereichen besteht aber bereits heute weitgehend Einigkeit über eine gemeinsame Marschrichtung. In der Energiepolitik ist die Lage nämlich zunächst eindeutig: Hier steht Deutschland vor gewaltigen Umwälzungen. Beide Parteien wollen die Laufzeiten für Kernenergie verlängern, beide sehen die hohen Fördersätze für die Solarindustrie kritisch. Während der Atomlobby Milliarden winken, drohen der Sonnenstrombranche herbe Einschnitte. Mit dieser historischen Rolle Rückwärts in der Energiepolitik werden die notwendige Investitionen in die Solarindustrie verhindert. Dennoch es muss deutlich gemacht werden, dass die Menschen in Deutschland nicht die CDU und FDP gewählt haben weil sie mit dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Atomenergie geworben haben, sondern trotz ihrer positiven Haltung zur Atomenergie. Die Bevölkerung ist immer noch gegen eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. Was auch das derzeitige ringen in der Atompolitik erklärt. Union und FDP verhandeln in der Atompolitik darum, ob sie im Koalitionsvertrag konkrete Daten für die Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken nennen. Es soll laut FDP deutlich werden, wann die Atomkraft als Brückentechnologie nicht mehr nötig sein wird. Die CDU ist gegen eine Festlegungen hinsichtlich der Akw- Laufzeiten im Koalitionsvertrag. Alles eine Hinhaltetaktik der neuen Koalitionäre, was der Stimmung in der Bevölkerung Rechnung tragen soll aber an der Verlängerung ändert das nichts. Statt längere Laufzeiten für Atomkraftwerke zu beschließen, müssen sich die Energiekonzerne und die Politik endlich der nach wie vor ungelösten Frage der sicheren Entsorgung des Atommülls stellen. Bisher gibt es weltweit kein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Der Salzstock in Gorleben ist jedenfalls aus geologischer Sicht kein geeigneter Standort für ein Atommüllendlager. Wir Jusos werden gegen die Laufzeitverlängerung unseren Kampf fortsetzen und gemeinsam mit unserer erneuerten SPD, den anderen Oppositionsparteien und der Zivilgesellschaft ein starkes Bündnis gegen die Atomkraft schmieden. </p>
<p>Auch für uns Jusos warten neue Herausforderungen aber auch Chancen durch den unfreiwilligen Gang der SPD in die Opposition. Wir müssen als Jusos in der SPD ehrlich, selbstkritisch und konstruktiv die letzten 11 Regierungsjahre inklusive des Wahlergebnisses analysieren und dann vor allem umfassend definieren, wie wir unsere Rolle in diesen veränderten politischen Zeiten sehen und wie wir unsere Strategie darauf hin ausrichten. Denn unser Ziel muss es sein, dass verloren gegangene Vertrauen vor allem in der jüngeren Bevölkerung zurückzugewinnen.</p>
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		<title>Was ich mir wünsche? Keine Schwarz-Gelbe Koalition für Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 10:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Tiedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Atomenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die große Mehrheit der Deutschen will mit der Atomkraft nichts mehr zu tun haben und blickt verängstigt auf die strahlenden Müllberge in Gorleben und anderswo. Kein Wunder bei den Störungen im Kernkraftwerk Krümmel, der absaufenden Asse und der nicht geklärten atomaren Endlagerung. Ich gehöre zu dieser ängstlichen Mehrheit der Deutschen und blicke mit Schrecken auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/1225104632190l.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/1225104632190l.jpg" alt="1225104632190l" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-1842" /></a>Die große Mehrheit der Deutschen will mit der Atomkraft nichts mehr zu tun haben und blickt verängstigt auf die strahlenden Müllberge in Gorleben und anderswo. Kein Wunder bei den Störungen im Kernkraftwerk Krümmel, der absaufenden Asse und der nicht geklärten atomaren Endlagerung. Ich gehöre zu dieser ängstlichen Mehrheit der Deutschen und blicke mit Schrecken auf die Entscheidungen, die da kommen mögen, wenn schwarz-gelb am Sonntag eine Mehrheit einfahren sollte. Das darf nicht passiere. Die Chancen, dass sie wieder einmal diese Mehrheit nicht erreichen stehen relativ gut aber die bekannten Vorhersagen reichen nicht aus. Wir müssen weiter kämpfen und noch einen Zahn zulegen, damit die Menschen erfahren, was am Sonntag auf dem Spiel steht. Wir Jusos und unsere ParteigenossInnen sind auf den Straßen unterwegs und wissen ganz genau, was für Sorgen die Menschen haben. Die Menschen haben Angst vor schwarz-gelben Entscheidungen und Einschnitten im sozialen Bereich. Und die wird es geben, wenn die FDP und die Union an ihren unrealistischen Steuersenkungsplänen festhalten. Vor allem aber auch die Angst vor einem Zurück zur Atomkraft beängstigt viele Menschen. Es gibt genug Gründe seine Stimme nicht der FDP und der CDU zu geben aber vor allem gibt es mehr als genug Gründe uns, der SPD, die Stimmen anzuvertrauen. </p>
<p>Wir wollen den gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 7,50 Euro, halten am Atomausstieg fest, führen die Börsenumsatzsteuer und eine Finanztransaktionssteuer ein, wollen den Bildungssoli, setzten uns für weltweite Abrüstung ein und kämpfen im Gegensatz zur konservativen Kanzlerin für reale Gleichstellung. </p>
<p>Es geht am Sonntag, um nicht weniger als, um eine sichere und soziale Zukunft für uns alle. Helft alle mit, geht zur Wahl und wählt SPD. Denn Deutschland kann tatsächlich noch viel mehr und hat besseres verdient als Angela Merkel. </p>
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