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	<title>Juso Blog &#187; Bildung</title>
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		<title>Keine neuen Argumente bei Debatte um Studiengebühren</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 07:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike Strauß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Debatte um die Sinn und Unsinn von Studiengebühren lahmt vor sich hin. Auch das Fachgespräch im Bundestag vergangene Woche konnte keine neuen Erkenntnisse bringen. GebührenbefürworterInnen wie GebührengegnerInnen haben alle Argumente ausgetauscht. Jetzt müssen sie auch wirklich überall abgeschafft werden. Im letzten Jahr haben sowohl Nordrhein-Westfalen als auch Hamburg und Baden-Württemberg die Abschaffung der Studiengebühren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/gebuehren-gekippt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4334" src="http://blog.jusos.de/uploads/gebuehren-gekippt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Debatte um die Sinn und Unsinn von Studiengebühren lahmt vor sich hin. Auch das <a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_01/2012_041/02.html">Fachgespräch im Bundestag vergangene Woche</a> konnte keine neuen Erkenntnisse bringen. GebührenbefürworterInnen wie GebührengegnerInnen haben alle Argumente ausgetauscht. Jetzt müssen sie auch wirklich überall abgeschafft werden.<br />
Im letzten Jahr haben sowohl Nordrhein-Westfalen als auch Hamburg und Baden-Württemberg die Abschaffung der Studiengebühren beschlossen. Hessen und Saarland sind schon seit einigen Semestern wieder gebührenfrei. Das Projekt Studiengebühren ist gescheitert. Bis jetzt bleiben noch zwei Gebühren-Länder übrig: Auch in Bayern und Niedersachsen müssen die unsozialen Gebühren fallen.<br />
In der letzten Woche haben noch einmal Expertinnen und Experten, Studiengebührenverfechterinnen und Studiengebührenverfechter sowie GebührenkritikerInnen auf Einladung des Bildungs-Ausschusses im Bundestag über die Auswirkungen von Studiengebühren diskutiert. Immer wieder tauchen Studien auf, die angeblich zeigen, dass Gebühren sich nicht negativ auf die Studierneigung junger Menschen auswirke, wie zuletzt auch eine <a href="http://www.wzb.eu/de/pressemitteilung/gebuehren-mindern-studierneigung-nicht-0">Studie des Wissenschaftszentrums Berlin </a>im Herbst letzten Jahres. Dagegen stehen <a href="http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=387">Studien</a>, die Studiengebühren sehr wohl einen negativen Effekt nachweisen.<br />
Auf Anfrage von SPD und Grünen im Bundestag konnte die Bundesregierung auch keinen Nachweis über Qualitätsverbesserungen im Studium bringen. Das Argument, Studiengebühren würden die Lehre verbessern und das Studium qualitativ aufwerten, hängt damit haltlos im Raum.<br />
Das Fachgespräch im Bundestag zeigte eindeutig, dass der Studiengebührendebatte die Argumente ausgehen. Die Proteste der letzten Jahre und nicht zuletzt auch die Wahlentscheidungen bei den Landtagswahlen haben deutlich gezeigt, dass es keine Mehrheit für Studiengebühren in der Gesellschaft gibt. Sie sind unsozial, können die Qualität der Lehre an Hochschulen nicht verbessern und fördern die soziale Selektion. Also, endgültig weg damit!</p>
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		<title>Starke Zusammenarbeit und mehr, statt weniger Einheitlichkeit im deutschen Bildungssystem!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>taner_uenalgan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder ein besonderer Moment, wenn Forderungen, die man selber schon lange stellt &#8211; aus guten Gründen &#8211; plötzlich auch von der eigenen Mutterpartei übernommen werden. 2006, vor sechs Jahren etwa, beschloss die damals regierende Große Koalition aus SPD und Union im deutschen Bundestag die Föderalismusreform. Damit wurde auch bestimmt, dass der Bund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/Juso-Schüler_blog.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/Juso-Schüler_blog.jpg" alt="" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-5101" /></a>Es ist immer wieder ein besonderer Moment, wenn Forderungen, die man selber schon lange stellt &#8211; aus guten Gründen &#8211; plötzlich auch von der eigenen Mutterpartei übernommen werden. 2006, vor sechs Jahren etwa, beschloss die damals regierende Große Koalition aus SPD und Union im deutschen Bundestag die Föderalismusreform. Damit wurde auch bestimmt, dass der Bund mit den Bundesländern im gesamten Schul- und Bildungsbereich nicht mehr kooperieren darf. Bildungspolitik ist schließlich Ländersache. Und Föderalismus generell ein großartiges Ding. Wir Juso-SchülerInnen sagen fast genau so lange, wie besagtes Kooperationsverbot besteht, dass es ein fataler Fehler ist! Unserer Meinung nach brauchen wir im deutschen Bildungssystem im Sinne des Bestmöglichen für die Schülerin, den Schüler eine starke Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern und dem Bund. Da darf es kein bürokratisches Kompetenzdenken geben, da sollten die Länder und LandespolitikerInnen auch keine Ängste haben, dass nach Kippen des Kooperationsverbotes die Bildungspolitik für jeden Ort zentral in Berlin gestaltet wird. Natürlich kennen die Bildungsministerien in den Ländern und die Bildungsausschüsse in den Kommunen die Struktur vor Ort viel besser, als dass sie von Berlin aus zentral bestimmt werden könnte. Dass Bund und Länder aber zusammenarbeiten sollten, weil es positive Effekte hat, sieht man z.B. am damaligen Ganztagsschulprogramm des Bundes. Das hatte gute Auswirkungen. Und wenn der Bund (richtigerweise) die UN-Behindertenrechtskonvention unterschreibt und Inklusion &#8211; gerechterweise &#8211; überall, natürlich auch in den Schulen umgesetzt werden soll, dann macht es doch nur Sinn, wenn der Bund die Schulen in den einzelnen Ländern auch mit entsprechenden finanziellen Programmen für die materielle und pädagogische Umsetzung vor Ort ausstattet bzw. überhaupt ausstatten darf. Am vergangenen Donnerstag beriet also der Bundestag über das Kooperationsverbot und nachdem die SPD die Reform 2006 mitgetragen hatte, gab Frank-Walter Steinmeier, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag, zu, dass dies ein Fehler gewesen sei. Deshalb freut es uns als SchülerInnen bei den Jusos auch, dass die SPD-Bundestagsfraktion jetzt einen <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/084/1708455.pdf">Antrag</a> im Bundestag einbringt, der dieses Verbot aufheben soll. Bildungschancen sind von vielen Aspekten abhängig. Unnötigerweise auch von den Finanzen des jeweiligen Landes, in dem die Schule steht. Es ist weder gerecht, noch irgendwie in Ordnung, dass SchülerInnen in Bayern ein anderes (besseres?!) Abitur machen sollen, als z.B. in Hessen. Das ist eine weitere Forderung. Wir brauchen mehr Zusammenarbeit und mehr Einheitlichkeit im deutschen Schulsystem. Schön, dass auch die SPD-Bundestagsfraktion &#8211; und übrigens auch alle anderen im Bundestag vorhandenen Fraktionen, außer die ewig bildungskonservative CDU, in diesem Punkt an Einsicht gewonnen haben: &#8220;Das Kooperationsverbot muss weg. Es ist blödsinn.&#8221; (Dr. Steinmeier) &#8211; Wir Juso-SchülerInnen sagen: &#8220;Na endlich. Also los!&#8221;.</p>
<p><strong>Links zum Thema:</strong></p>
<p>Bund-Länder-Kooperation wieder auf der Agenda (<a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/37558563_kw04_de_bildung/index.html">bundestag.de</a>)</p>
<p>Steinmeier: Kooperationsverbot muss weg (<a href="http://www.spd.de/aktuelles/Kurz_notiert/23370/20120127_kooperationsverbot.html">spd.de</a>)</p>
<p>SPD-Antrag &#8211; Drucksache 17/8455 (<a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/084/1708455.pdf">dt. Bundestag</a>)</p>
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		<title>Software-Flop bei der Hochschulzulassung</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2012/01/software-flop-bei-der-hochschulzulassung/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 21:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike Strauß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Homepage der Stiftung für Hochschulzulassung wird der Start des Online-Verfahrens zur Studienplatzvergabe noch groß zum Wintersemester 2012/2013  angekündigt. Doch schon seit einigen Wochen ist klar: Die Software zur Studienplatzvergabe mit dem sperrigen Namen „dialogorientiertes Serviceverfahren“ kann nicht halten, was sie versprochen hat. Zum Wintersemester können nach Angaben der Stiftung für Hochschulzulassung nur 40 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der<a title="Hochschulstart.de" href="http://www.hochschulstart.de/index.php?id=3110"> Homepage der Stiftung für Hochschulzulassung</a> wird der Start des Online-Verfahrens zur Studienplatzvergabe noch groß zum Wintersemester 2012/2013  angekündigt. Doch schon seit einigen Wochen ist klar: Die Software zur Studienplatzvergabe mit dem sperrigen Namen „dialogorientiertes Serviceverfahren“ kann nicht halten, was sie versprochen hat. Zum Wintersemester können nach Angaben der Stiftung für Hochschulzulassung nur 40 von 300 Hochschulen das neue Online-Verfahren nutzen, und das auch nur für Einfachstudiengänge. Damit ist das Projekt augenscheinlich auf ganzer Linie gescheitert.</p>
<p>Die erneute Verschiebung des Startes der Software zur Studienzulassung führt derzeit zu einem Gerangel um Verantwortlichkeiten zwischen den beteiligten AkteurInnen. Das Bundesministerium scheint sich nun die HIS GmbH als Sündenbock gesucht zu haben, die als Anbieter von Hochschulsoftware in der Trägerschaft von Bund und Ländern steht. Nach Berichten der letzten Tage plant Schavans Ministerium jetzt die Privatisierung der Software-Sparte des Unternehmens. Das kann aber nicht die Lösung sein!</p>
<p>Doch abgesehen davon, wer wie was falsch gemacht hat: Die Folgen des Scheiterns sind fatal. Denn alleine im vergangenen Wintersemester blieben fast 20.000 Studienplätze an den Hochschulen unbesetzt. Auf der andern Seite stand eine Rekord-Zahl an StudienbewerberInnen, von denen viele aufgrund mangelnder Vorbereitung auf den Ansturm und teilweise enormen Numeri Clausi bei der Vergabe von Studienplätzen leer ausgingen. Die Software sollte genau diese Lücke schließen, um die eh schon knappen Kapazitäten voll nutzen zu können. Vor dem Hintergrund von noch weiter ansteigenden StudienbewerberInnenzahlen und einem doppelten Abiturjahrgang 2013 im bevölkerungsreichsten Bundesland ist das Scheitern der Software ein Desaster. Das erklärte Ziel, mehr Schülerinnen und Schülern einen Hochschulabschluss zu ermöglichen, wird damit vollständig lächerlich gemacht.</p>
<p>Um endlich klare Verantwortlichkeiten bei der Studienplatzvergabe zu schaffen und die Studienplatzvergabe einheitlich und transparent zu regeln, wäre ein Bundesgesetz zur Hochschulzulassung ein erster richtiger Schritt. Bei der Entwicklung von Lösungen für die aktuellen Probleme bei der Studienplatzvergabe müssen die Hochschulen eng mit Bund und Ländern zusammenarbeiten. Denn ein Software-Flop kann nicht der Grund dafür sein, dass zehntausenden jungen Menschen die Zukunft verbaut wird!</p>
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		<title>Am Welt-Aids-Tag internationale Solidarität zeigen</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2011/12/am-welt-aids-tag-internationale-solidaritat-zeigen/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 09:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GastautorIn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit BreakTheCycle gegen den Teufelskreis aus HIV/Aids, Armut und mangelndem Bildungszugang Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. In diesem Jahr markiert dieses Datum ein trauriges Jubiläum, denn 30 Jahre ist es bereits her, dass die Krankheit Aids und ihr Erreger, das HI-Virus entdeckt wurden. Bis heute ist es nicht gelungen, eine Therapie für Aids zu finden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/breakthecycle.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5293" title="breakthecycle" src="http://blog.jusos.de/uploads/breakthecycle.jpg" alt="" width="283" height="210" /></a><strong>Mit BreakTheCycle gegen den Teufelskreis aus HIV/Aids, Armut und mangelndem Bildungszugang</strong></p>
<p>Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. In diesem Jahr markiert dieses Datum ein trauriges Jubiläum, denn 30 Jahre ist es bereits her, dass die Krankheit Aids und ihr Erreger, das HI-Virus entdeckt wurden. Bis heute ist es nicht gelungen, eine Therapie für Aids zu finden – noch immer endet die Krankheit tödlich. HIV/Aids ist ein globales Problem, jedoch hat es einen regionalen Schwerpunkt: Im südlichen Afrika sind ca. 22,5 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, das sind knapp zwei Drittel der weltweit Betroffenen. Allein in Südafrika sterben heute 800 bis 1000 Menschen an Aids – jeden Tag. Seit dem Ausbruch der Epidemie haben in Subsahara-Afrika 15 Millionen Kinder eins oder beide Elternteile aufgrund von Aids verloren. Sie sind die am stärksten Betroffenen, denn sie sind nach dem Verlust ihrer Eltern teilweise bereits im frühen Alter auf sich allein gestellt. Fast 50 % dieser Aids-Waisenkinder leiden an Unterernährung.</p>
<p>Armut und HIV/Aids stehen in engem Zusammenhang. Die hohe Zahl an Erkrankungen führt zu einer Verschlechterung der Einkommenssituation in den betroffenen Familien – Menschen im erwerbsfähigen Alter können mit fortschreitender Krankheit nicht mehr arbeiten und müssen gepflegt werden. HIV/Aids verursacht damit Armut. Aber Armut führt auch zu neuen HIV-Infektionen: Kinder können nicht mehr zur Schule gehen, weil Gebühren nicht bezahlt werden können. Der mangelhafte Bildungszugang führt dazu, dass viele junge Menschen kaum Zugang zu Informationen über Gefahren wie HIV/Aids bekommen, oder sie einfach gar nicht lesen können. Gleichzeitig fehlen ihnen die Grundlagen für einen Job und die Möglichkeit, der Armut zu entkommen – davon sind insbesondere Frauen betroffen.</p>
<p>HIV/Aids, Armut und mangelnder Bildungszugang verketten sich im südlichen Afrika zu einem Teufelskreis, den man nur mit gezielter Bildungsförderung durchbrechen kann. Gerade die vorschulische und die Primärbildung eröffnen Kindern die Perspektive, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Es ist unsere Verantwortung, internationale Solidarität zu zeigen und sie dabei zu unterstützen. Am 1. Dezember 2011 werden deutschlandweit unter dem Kampagnenmotto BreakTheCycle viele junge Menschen aktiv gegen den Teufelskreis und für junge Menschen im südlichen Afrika. Sei dabei und hilf mit, diese Nachricht zu verbreiten.</p>
<p>Mehr Informationen zum Teufelskreis und zur Kampagne gibt es auf <a href="http://www.BreakTheCycle.de">www.BreakTheCycle.de</a>.<br />
<em><br />
Von Benjamin Werner, BreakTheCycle</em></p>
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		<title>Bildungsgerechtigkeit erreichen!</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2011/10/bildungsgerechtigkeit-erreichen/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 09:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juso-SchülerInnen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Antwort ist Bildung. Für uns Juso-SchülerInnen ist klar: Das deutsche Bildungssystem muss dringend reformiert und verbessert werden! Es muss sich an den eigentlichen Interessen und Neigungen der SchülerInnen, an einer freien und kreativen, an einer selbstständigen und solidarischen Erziehung orientieren und auf keinen Fall an wirtschaftlicher Verwertbarkeit. Es muss Chancengleichheit bieten – für arme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/juso-Schülerinnenkongress.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/juso-Schülerinnenkongress.jpg" alt="" title="juso-Schülerinnenkongress" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-5203" /></a>Die Antwort ist Bildung. Für uns Juso-SchülerInnen ist klar: Das deutsche Bildungssystem muss dringend reformiert und verbessert werden! Es muss sich an den eigentlichen Interessen und Neigungen der SchülerInnen, an einer freien und kreativen, an einer selbstständigen und solidarischen Erziehung orientieren und auf keinen Fall an wirtschaftlicher Verwertbarkeit.<br />
Es muss Chancengleichheit bieten – für arme und reiche, für schwächere und stärkere SchülerInnen, egal woher sie kommen oder was ihre Vorgeschichte ist.</p>
<p>Bei der organisatorischen Konferenz der <a href="http://www.jusos.de/wir-jusos/schuelerinnen">Juso-SchülerInnen</a> vom 7.-9. Oktober in Bonn haben wir mit Delegierten aus nahezu allen Bundesländern über gerechte Bildung diskutiert, unsere Arbeit im vergangenen Jahr besprochen und skizziert, wie wir unsere Arbeit in der Zukunft vorstellen.<br />
Dabei unterstützt haben uns der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt und die nordrhein-westfälische SPD-Landtagsabgeordnete für Bildung, Renate Hendricks, mit denen wir zu unseren bildungspolitischen Positionen diskutierten.<br />
Da im November diesen Jahres der Bundeskongress der Jusos stattfindet und wir Juso-SchülerInnen diesen inhaltlich mit bildungspolitischen Anträgen natürlich unterstützen wollen, hatten wir viel Zeit, um gemeinsam zu überlegen, zu welchen Themen wir Anträge erarbeiten wollen. Nach der konstruktiven Arbeit der fünf verschiedenen Arbeitsgruppen zu den Themen u. a. „Leistungsbewertung in Schulen“, „Privatschulen überwinden!“, „Ethik- statt Religionsunterricht!“ konnten die fünf erstellten Anträge am Abend auch genau so konstruktiv diskutiert und beschlossen werden. Jetzt liegt es beim Bundeskongress der Jusos in Lübeck, was mit ihnen passiert – wir kämpfen natürlich für die Annahme.</p>
<p>Besonders viel Freizeit hatten wir bei der Konferenz nicht, denn zusätzlich haben die Delegierten eine neue Bundeskoordination der Juso-SchülerInnen-Gruppe zur Empfehlung an den Juso-Bundesvorstand gewählt – gewählt sind danach Josefine Geib (BaWü), Valentin Blumert (BaWü) und Taner Ünalgan (NRW) wieder für ein Jahr -, berichtet, was in den Landesverbänden zu Juso-SchülerInnen-Arbeit eigentlich los ist, Ideen ausgetauscht, geplant, was vor Ort beim bundesweiten Bildungsstreik am 17. November 2011 stattfinden soll, wir haben zwei Projektgruppen – eine zum Thema Inklusion, die andere zum Thema (SchülerInnen)-BaföG gegründet, in denen alle interessierten Juso-SchülerInnen mitarbeiten können und die bis zum nächsten Jahr Anträge zu den Themen erarbeiten sollen. <a href="http://blog.jusos.de/uploads/Juso-Schülerinnnen.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/Juso-Schülerinnnen.jpg" alt="" title="Juso-Schülerinnnen" width="283" height="210" class="alignright size-full wp-image-5202" /></a></p>
<p>Ein wichtiger Block stellt unser nun beschlossenes, 15-seitiges Arbeitsprogramm dar, in dem wir beschreiben, welche inhaltlichen gesellschafts-, schul- und allgemein bildungspolitischen Positionen wir vertreten, wo es Juso-SchülerInnen in welcher Form gibt und welche Arbeit sie konkret tun, was die Bundeskoordination selber an Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt hat, wo wir, was Public Relations bzw. Öffentlichkeitsarbeit angeht, tätig sind (u. a. facebook, YouTube, Update, Juso-Blog, jusoschuelerinnen.de, Flyer) und als Abschluss erklären, wie unsere Zukunft in den Aspekten unserer Veranstaltungen, in der Struktur unserer Koordination und bei „Sonstiges“ (hier kommt alles rein, was vorher nicht gepasst hat) aussehen soll.</p>
<p>Wir Juso-SchülerInnen glauben, dass wir auf einem guten Weg sind. Unsere Aufgaben sind unter anderem die Menschen davon zu überzeugen, wie relevant Bildungspolitik und Bildungsgerechtigkeit sind, Juso-SchülerInnen-Gruppen zu gründen und schrittweise Verbesserungen im Bildungssystem zu erreichen, um am Ende bei dem anzukommen, was wir als „moderne Bildung“ oder „Bildungsgerechtigkeit“ beschreiben.</p>
<p>Unser Weg lautet: „Bildungsgerechtigkeit erkämpfen. Bildungsgerechtigkeit erreichen“ und diesen Weg gehen wir gemeinsam konsequent weiter, diskutieren gemeinsam darüber, wie wir am besten zum Ziel kommen. </p>
<p>Wenn ihr generell oder bei Projektgruppen zu speziellen Themen mitarbeiten möchtet, meldet euch einfach unter <a style="color: rgb(226, 9, 22);" href="mailto:schuelerinnen@jusos.de">schuelerinnen[at]jusos.de</a>. In Kürze folgen eure Ansprechpartner auch auf <a href="www.jusoschuelerinnen.de">www.jusoschuelerinnen.de</a>. Wir freuen uns auf euch!</p>
<p><em><br />
Von Taner Ünalgan (Mitglied der Bundeskoordination der Juso-SchülerInnen)<br />
</em></p>
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		<title>Bildungsstreik für Solidarität und freie Bildung</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2011/10/bildungsstreik-fur-solidaritat-und-freie-bildung/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 11:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike Strauß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit den letzten großen Bildungspostesten 2009 und 2010 hat sich die Situation im Bildungssystem an einigen Stellen noch weiter zugespitzt. Eine Generation von Schülerinnen und Schülern, die schon als als erster &#8220;G8&#8243;-Jahrgang in Bayern oder Niedersachsen hinhalten musste, steht nun vor überfüllten Hochschulen oder, noch schlimmer, bekommt gar nicht erst einen Studienplatz. Durch die gestiegene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/3699a495b7.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5189" title="3699a495b7" src="http://blog.jusos.de/uploads/3699a495b7-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit den letzten großen Bildungspostesten 2009 und 2010 hat sich die Situation im Bildungssystem an einigen Stellen noch weiter zugespitzt. Eine Generation von Schülerinnen und Schülern, die schon als als erster &#8220;G8&#8243;-Jahrgang in Bayern oder Niedersachsen hinhalten musste, steht nun vor überfüllten Hochschulen oder, noch schlimmer, bekommt gar nicht erst einen Studienplatz. Durch die gestiegene Studierneigung, doppelte Abiturjahrgänge und die Aussetzung der Wehrpflicht ist die Zahl der StudienberwerberInnen im Wintersemester auf ein Rekord-Hoch angestiegen. Die Kapazitäten an den Hochschulen reichen nicht aus, um alle Studierenden aufzunehmen. Deshalb waren auch die Zulassungsbeschränkungen wie Numeri Clausi an den Hochschulen in diesem Jahr so hoch wie nie. In den nächsten Jahren wird sich die Zahl der StudienanfängerInnen voraussichtlich sogar noch erhöhen.<br />
Dem Streit um die Hauptschule, die Einrichtung neuer Schulformen wie zum Beispiel Sekundarschulen in Nordrhein-Westfalen machen zudem das Schulsystem immer unübersichtlicher und kommen unserem Ziel einer Gemeinschaftsschule als einziger Schulform nicht wirklich näher.<br />
Nicht zuletzt ist der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt abhängig von wirtschaftlichen Entwicklungen und durch Wirtschafts-, Finanz- und Eurokrise immer wieder gefährdet. Das Angebot an Ausbildungsplätzen liegt noch immer deutlich unter der Nachfrage und lässt junge Menschen perspektivlos in Reihen von Weiterbildungsmaßnahmen zurück. Eine Arbeitsplatzumlage beispielsweise würde mehr Anreize für Unternehmen und Betriebe geben, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.<br />
Die Bildungspolitik der letzten Jahre konnte die Probleme nicht lösen. Deshalb haben sich Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende zusammengeschlossen, um bundesweite Bildungsproteste am und um den <strong>17. November</strong> zu organisieren und gemeinsam auf die Straße zu gehen. Auch die Jusos, Juso-Hochschulgrppen und Juso-SchülerInnen unterstützen den Aufruf zum Bildungsstreik im November. Auf der<a href="http://http://www.bildungsstreik.net/"> Homepage des Bildungsstreiks</a> findet ihr den Aufruf mit allen Forderungen der Unterstützenden, den ihr auch online unterzeichnen könnt.</p>
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		<title>Sag mir den höchsten Bildungsabschluss deiner Eltern&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 17:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike Strauß</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeit & Soziales]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; und ich sag dir, was du erreichen kannst?! Bildungschancen hängen in Deutschland sehr stark vom Ausbildungsstand der Eltern ab. In den letzten Jahren wurde viel darüber diskutiert, doch wirklich geändert hat sich daran wenig. Auch der neuste Sozialbericht des Statistischen Bundesamtes und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), der in dieser Woche präsentiert wurde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/ILLU_JUSOH_einladungsflyer_screen_klein3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5160" title="ILLU_JUSOH_einladungsflyer_screen_klein" src="http://blog.jusos.de/uploads/ILLU_JUSOH_einladungsflyer_screen_klein3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>&#8230; und ich sag dir, was du erreichen kannst?! Bildungschancen hängen in Deutschland sehr stark vom Ausbildungsstand der Eltern ab. In den letzten Jahren wurde viel darüber diskutiert, doch wirklich geändert hat sich daran wenig. Auch der neuste <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/Datenreport__downloads.psml">Sozialbericht</a> des Statistischen Bundesamtes und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), der in dieser Woche präsentiert wurde, zeigt, wie sehr der Bildungserfolg junger Menschen von ihrem sozioökonomischen Hintergrund abhängt.<br />
Das wird vor allem bei der Beteiligung an verschiedenen Schulformen deutlich: Während an Gymnasien 10% der Schülerinnen und Schüler im Referenzjahr 2009 aus einem Elternhaus stammen, in dem die Eltern einen Hauptschulabschluss oder keinen formalen Schulabschluss als höchsten Bildungsgrad besaßen, lag dieser Anteil an Hauptschulen bei 56%. Dafür betrug der Anteil der Schülerinnen und Schüler aus einem Elternhaus mit einer (Fach-)Hochschulreife an Gymnasien ganze 59%.<br />
Unterschiede zeigen sich auch bei der Beteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, der je nach höherem angestrebtem Bildungsabschluss abnimmt: Während laut Bericht der Anteil an Hauptschulen bei 43% der gesamten SchülerInnen liegt, sind es an Gymnasien nur knapp 23%.<br />
Gleichzeitig mit dem Sinken der Chancen auf einen höheren Bildungsabschluss für Kinder aus einem Elternhaus mit Hauptschluss oder ohne formalen Schulabschluss, nimmt auch die Aussicht auf eine berufliche Ausbildung für junge Menschen mit niedrigerem Schulabschluss ab. Rund 20% derer, die im Jahr 2009 einen Ausbildungsvertrag abschlossen, hatten Abitur oder Fachhochschulreife, 42% einen Realschulabschluss. Die Hälfte der jungen Menschen, die nach einem Hauptschulabschluss eine Ausbildung begannen, hatte bereits an weiteren berufsqualifizierenden Maßnahmen wie Berufsfachschulen oder ein Berufsvorbereitungsjahr durchlaufen.<br />
Auch an Hochschulen zeigt sich immer wieder, dass vor allem Kindern mit nicht-akademischem Hintergrund der Weg ins Studium häufig verwehrt bleibt. Der Sozialbericht zeigt, dass schon im dreigliedrigen Schulsystem diejenigen benachteiligt werden, deren Eltern über einen niedrigen beziehungsweise keinen formalen Schulabschluss verfügen. Noch immer scheint ein Durchbrechen von Bildungshürden nur wenigen zu gelingen.<br />
Der Bericht sollte uns noch einmal daran erinnern, dass eine Diskussion um eine Schulreform unumgänglich ist. Das dreigliedrige System ist höchst selektiv, wir brauchen Alternativen, um endlich allen Kindern gleiche Startvoraussetzungen bieten zu können. Dafür ist es dringend notwendig, dass die Ausgaben in Bildung deutlich erhöht werden. Um individuelle Betreuung und Förderung sowie Ganztagsangebote flächendeckend anbieten zu können, muss investiert werden. Denn Bildung darf nicht vom Elternhaus abhängen!</p>
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		<title>Lernen geht auch anders – aber wie?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 08:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juso-SchülerInnen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Juso-SchülerInnen und das Fachforum Bildung der Grünen Jugend luden zum Workshop „Lernen geht auch anders – aber wie?“ ein. Mit dem renommierten Reformpädagogen, Psychologen und Autoren Otto Herz sprachen wir darüber, welche reformpädagogischen Konzepte in alle Schulen einfließen können und unserer Meinung nach auch müssen, um moderne Schule und modernes Lernen zu erreichen. Otto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/Juso-Schüler_blog.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/Juso-Schüler_blog.jpg" alt="" title="Juso-Schüler_blog" width="283" height="210" class="alignleft size-full wp-image-5101" /></a>Die Juso-SchülerInnen und das Fachforum Bildung der Grünen Jugend luden zum Workshop „Lernen geht auch anders – aber wie?“ ein. Mit dem renommierten Reformpädagogen, Psychologen und Autoren Otto Herz sprachen wir darüber, welche reformpädagogischen Konzepte in alle Schulen einfließen können und unserer Meinung nach auch müssen, um moderne Schule und modernes Lernen zu erreichen. </p>
<p>Otto Herz fragte nach den Erwartungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die wollten darüber sprechen, wie Schule Spaß machen kann und was „modernes Lernen“ eigentlich bedeuten muss. Unser Referent zeigte viele und auch viele einfache Möglichkeiten auf, Lernen zum Erlebnis zu machen. Auf die Frage: „Wie sollen wir reagieren, wenn immer gesagt wird, dass kein Geld vorhanden sei?“ Antwortete er damit, dass nichts unmöglich sei: „Wenn wir wollen, fliegen wir sogar zum Mond! In einem so reichen Land wie Deutschland ist die Aussage lächerlich, dass z. B. keine zusätzlichen Räume für SchülerInnen eingerichtet werden können.“</p>
<p>Otto Herz erklärte uns, dass es in einer modernen Schule, um die Interessen der Schülerinnen und Schüler gehe. Sie seien der Faktor, an dem sich Schule orientieren müsse. Klausuren sollen dann geschrieben werden, wenn die SchülerInnen den Stoff auch begriffen haben und nicht an festen, vorgegebenen Terminen: „Das Netz reißt, wenn zu viel Druck ausgeübt wird.“ Außendruck kann manchen SchülerInnen helfen, es komme aber darauf an, sie individuell zu fördern: Lernorte sollen individuell bestimmt werden. Wer besser mit Druck lernen kann, soll ein gewisses Maß Druck erhalten. LehrerInnen sollen nur helfen, wenn Hilfe gewünscht wird. Das alte Lernziel der Schule, die Glaubensrichtung vorzugeben beziehungsweise Konformität zu fördern, muss aufgebrochen werden. Otto Herz und wir treten für einen Paradigmenwechsel im Bildungssystem ein. Es muss um Bildungsgerechtigkeit gehen. SchülerInnen sollen für’s Leben lernen.</p>
<p> Zum Abschluss ermutigt er uns: „Welche Art von Welt wollt ihr haben? Wir sind nicht nur die Gäste dieser Welt, wir sind die Erschaffer und müssen uns die Frage stellen, in was für einer Welt wir leben wollen und uns für unsere Idee von einer besseren Welt engagieren!“</p>
<p>Bildungsgerechtigkeit erkämpfen, Bildungsgerechtigkeit erreichen. Das ist unser Weg. Wir bedanken uns bei Herrn Herz für seine ermutigenden, kämpferischen, idealistischen Worte. Wir nehmen sie ernst und werden für eine Schule der Zukunft, eine, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, kämpfen und eintreten.</p>
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		<title>Das Chaos ist vorprogrammiert!</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 18:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike Strauß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem Abitur zieht es viele an die Hochschule. Doch was, wenn die schon voll ist? Prognosen sagen voraus, dass im kommenden Wintersemester eine halbe Millionen Studienanfängerinnen und -anfänger an die Hochschulen kommen. So viele wie nie zuvor. An den Hochschulen droht das Chaos. Denn schon jetzt sind viele Hochschulen und Städte mit den hohen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/CIMG01881.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4992" title="Rettungspaket für Hochschulen - Jetzt!" src="http://blog.jusos.de/uploads/CIMG01881-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach dem Abitur zieht es viele an die Hochschule. Doch was, wenn die schon voll ist? Prognosen sagen voraus, dass im kommenden Wintersemester eine halbe Millionen Studienanfängerinnen und -anfänger an die Hochschulen kommen. So viele wie nie zuvor. An den Hochschulen droht das Chaos.<br />
Denn schon jetzt sind viele Hochschulen und Städte mit den hohen Studierendenzahlen überfordert. Die Kapazitäten reichen vielerorts schon lange nicht mehr aus. Jetzt ist es allerhöchste Zeit zu handeln, um das große Chaos zum Semesterstart im Oktober zu verringern!<br />
Das Desaster war vorhersehbar: Doppelte Abiturjahrgänge und die Aussetzung der Wehrpflicht spülen im kommenden Wintersemester tausende zusätzliche Studienberechtigte an die Hochschulen. Die Bundes-und Landesregierung sagten den Hochschulen 1,5 Mrd. Euro als Aufstockung zum Hochschulpakt zu, um die durch die Aussetzung der Wehrpflicht zusätzlich nötigen Studienplätze zu finanzieren. Diese Mittel reichen bei weitem nicht aus. Die Zahlen, die den Berechnungen zugrunde gelegt wurden, waren viel zu niedrig angesetzt.<br />
Ausbaden dürfen das jetzt alle, die zum Wintersemester ein Studium beginnen wollen. Ihnen drohten, wenn sie denn überhaupt einen Studienplatz bekommen,  Vorlesungen in umfunktionierten Kinosälen, weil die großen Hörsäle alle belegt sind. Veranstaltungen sollen spät abends stattfinden, wenn die Raumbelegung tagsüber schon ausgebucht ist. Sprechstunden von Dozierenden werden schon Wochen im Voraus ausgebucht sein und wer einen Termin im Studierendensekretariat haben will, sollte den lieber schon mal Monate im Voraus vereinbaren.<br />
Auch die sozialen Rahmenbedingungen sind auf die Masse der Studierenden nicht vorbereitet. An Studi-Alltag ist nicht zu denken, wenn Studierende auf dem Parkplatz im Auto schlafen, weil sie kein bezahlbares Zimmer finden, wenn Mensen restlos leergegessen sind und die Schlangen vor dem BAföG-Amt sich einmal um den ganzen Block schlängeln.<br />
Damit die Katastrophe nicht so großes Ausmaß annimmt, muss schnell ein Rettungspaket für die Hochschulen von Bund und Ländern bereit gestellt werden. Der Hochschulpakt muss aufgestockt werden und an die reellen Studierendenzahlen angepasst werden. Die Deckelung muss aufgehoben werden. Außerdem muss ein gemeinsames Programm zum Ausbau von Wohnheimplätzen auf den Weg gebracht werden. Für mehr als 500.000 neue Studierende werden über 60.000 neue Wohnheimplätze benötigt, um den Status Quo in der Relation von Wohnheimzimmern und Studieren aufrecht zu erhalten. Dafür müssen Bund und Länder den Studierendenwerken mindestens 1 Mrd. Euro an öffentlichen Geldern zur Verfügung stellen.<br />
Bundes- und Landesregierungen dürfen die zukünftigen Studierenden nicht im Regen stehen lassen, sondern müssen endlich Verantwortung übernehmen. Wir brauchen ein Rettungspaket für die Hochschulen. Jetzt!</p>
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		<title>Freier Zugang zum Master!</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2011/04/freier-zugang-zum-master/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 14:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike Strauß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Master]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammen mit den Studierendenverbänden fzs (freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften), CampusGrün, DGB Jugend, Linke.SDS und LHG (Liberale Hochschulgruppen) haben die Juso-Hochschulgruppen in der vergangenen Woche eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, in der ein freier Zugang zum Master gefordert wird. Die zentralen Forderungen der Studierenden sind eine Aufwertung des Bachelors als berufsqualifizierender Abschluss, der Abbau von Zugangshürden zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zusammen mit den Studierendenverbänden fzs (freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften), CampusGrün, DGB Jugend, Linke.SDS und LHG (Liberale Hochschulgruppen) haben die Juso-Hochschulgruppen in der vergangenen Woche eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, in der ein freier Zugang zum Master gefordert wird.</p>
<p>Die zentralen Forderungen der Studierenden sind eine Aufwertung des Bachelors als berufsqualifizierender Abschluss, der Abbau von Zugangshürden zum Masterstudium sowie die Ausweitung der Kapazitäten an Master-Studienplätzen durch ein Bund-Länder-Programm.<br />
An allen Hochschulen in Deutschland kämpfen Bachelorabsolventinnen und Bachelorabsolventen darum, einen Masterplatz zu bekommen. Zu geringe Studienplatzkapazitäten, hohe NCs, intransparente Bewerbungsverfahren oder schlicht unerreichbare Zulassungsvoraussetzungen machen Studierenden den Wechsel zum Master schwer und viel zu oft auch unmöglich.<br />
Die Juso-Hochschulgruppen haben nun zu Aktionen vor Ort aufgerufen, um an den Hochschulstandorten die Problematik um den Masterzugang ins Bewusstsein zu rufen und Öffentlichkeit zu erzeugen.</p>
<p>Wie auch ein Rechtsgutachten zeigt, das im Auftrag der GEW erstellt und ebenfalls in der letzten Woche vorgestellt wurde, ist es möglich, das Recht auf einen freien Zugang in einen Master auch in einem Bundesgesetz zu verankern! Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich ein solches Gesetz zu erlassen, um Bachelor-Studierende nicht im Regen stehen zu lassen!<br />
Die gemeinsame Erklärung der Studierendenverbände könnt ihr unter <a href="http://www.freier-masterzugang.org/index.html">www.freier-masterzugang.org</a> lesen und unterzeichnen!</p>
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