<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Juso Blog &#187; Flüchtlinge</title>
	<atom:link href="http://blog.jusos.de/tag/fluchtlinge/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.jusos.de</link>
	<description>Gemeinsam verändern</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 16:31:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Sünder raus und Grenzen dicht?</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2011/09/sunder-raus-und-grenzen-dicht/</link>
		<comments>http://blog.jusos.de/2011/09/sunder-raus-und-grenzen-dicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 21:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Ecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz/ Gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich]]></category>
		<category><![CDATA[FRONTEX]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Schengen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.jusos.de/?p=5090</guid>
		<description><![CDATA[Während die innere Solidarität der EU bröckelt, wird die Reisefreiheit weiter abgebaut. Die schwarz-gelber Regierung spielt dabei eine unrühmliche Rolle. Aber für ein offenes Europa lohnt es sich zu kämpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_1220413_xs.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1014" title="Europe" src="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_1220413_xs.jpg" alt="" width="283" height="210" /></a>Was ist nur aus der vielgepriesenen europäischen Solidarität geworden? Während ein EU-Kommissar die <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13595949/Oettingers-seltsame-Strafen-fuer-Schuldenstaaten.html">Fahnen gerade der Länder auf Halbmast</a> setzen will, die mit beinharten und unsozialen Sparpakten die Zeche für die Entfesselung der Finanzmärkte bezahlen, macht die schwarz-gelbe Regierungskoalition eben jenen Ländern noch mehr zu schaffen. Ob Rettungspaket (Merkel), Euro-Rauswurf (Seehofer) oder „geordnete“ Staatsinsolvenz (Rösler) – es gibt nichts, was VertreterInnen der Bundesregierung <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,785714,00.html">in den letzten Tagen nicht gefordert hätten</a>. Einer Bundesregierung, die sich in einer finanz- und außenpolitisch so hoch sensiblen Frage zeitgleich (!) mehrfach (!!) und diametral (!!!) widerspricht kann man nur den Rauswurf aus dem Kanzleramt wünschen, Fahnen auf Halbmast inklusive.</p>
<p>Aber abseits des Getöses rund um die Zukunft der Währungsunion findet fast unbemerkt ein Kampf um eine andere tragende Säule der europäischen Integration statt: die Reisefreiheit innerhalb der EU und über ihre Grenzen.</p>
<p>Einerseits will die Kommission die Regeln vereinheitlichen, unter denen der Schengen-Vertrag, der die interne Reisefreiheit regelt, ausgesetzt werden kann. Einen entsprechenden Vorschlag will die zuständige EU-Kommissarin Malmström am Freitag vorlegen. Trotz der berechtigten Kritik an der mangelnden demokratischen Legitimation der Kommission scheint dieser Schritt angemessen, schließlich soll die Kommission über die Verträge wachen und die Einschränkung der Reisefreiheit darf kein Gegenstand nationalistischer Alleingänge sein. Aber den <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/streit-um-schengen-abkommen-friedrich-grenzt-sich-ab-1.1142184">CSU-Innenminister Friedrich</a> scheint all das wenig zu interessieren: er lehnt den Vorstoß Malmströms kategorisch ab. Getreu dem Motto: Was scheren mich internationale Verträge &#8211; wer nach Deutschland kommt, entscheide ich! Nicht zum ersten Mal verhält er sich damit rückwärts gewandt und engstirnig, meilenweit entfernt vom europäischen Denken selbst früherer Konservativer.</p>
<p>Gleichzeitig mit der Rückkehr der Schlagbäume an die innereuropäischen Grenzen werden die Außengrenzen weiter hoch gerüstet. Gerade hat das Europäische Parlament einen <a href="http://www.taz.de/EU-Grenzschutzagentur-Frontex/!78031/]">Machtzuwachs für die EU-Grenzschutzagentur FRONTEX</a> beschlossen. Zwar soll ab jetzt ein Sonderinspekteur über die Einhaltung der Menschenrechte wachen und FRONTEX-Booten soll ermöglicht werden, Flüchtlingen in Not auch wirklich zu helfen anstatt sie ertrinken zu lassen. Aber ob diese „Stärkung“ und bessere finanzielle Ausstattung einer auf Flüchtlingsabwehr getrimmten Behörde tatsächlich zu einer Verbesserung der Menschenrechtslage führt, ist mehr als fragwürdig. Die neue Möglichkeit der Behörde, eigenständig „Rückführungsabkommen“ mit Drittstaaten abzuschließen, macht den klaren Auftrag von FRONTEX deutlich: Flüchtlinge gar nicht erst zu europäischen Rechtssubjekten werden lassen.</p>
<p>Interne und externe Reisefreiheit sind Kennzeichen freiheitlich-demokratischer Gesellschaften. Sie zu verteidigen und auszubauen zeichnet das Bild einer EU, für die sich auch finanzielle Opfer lohnen. Die Bundesregierung ist dazu weder willens noch in der Lage. Wenn wir unseren Nachfahren keine neuen nationalistischen Jahrzehnte hinterlassen wollen, sollten wir es sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.jusos.de/2011/09/sunder-raus-und-grenzen-dicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Guantánamo und der dunkle wilhelminische Geist</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2010/04/guantanamo-und-der-dunkle-wilhelminische-geist/</link>
		<comments>http://blog.jusos.de/2010/04/guantanamo-und-der-dunkle-wilhelminische-geist/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 14:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Ecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz/ Gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangene]]></category>
		<category><![CDATA[Guantánamo]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.jusos.de/?p=2856</guid>
		<description><![CDATA[Guantánamo gilt als Sinnbild westlicher Menschenrechtsverstöße. Seit Jahren sagen Bundesregierungen, egal welcher Couleur, dass ihnen die Schließung des Gefangenlagers, in dem Menschen ohne Urteil, ja oft ohne Prozess, lange Jahre einsitzen, ein wichtiges Anliegen ist. US-Präsident Obama hat mittlerweile angekündigt Guantánamo zu schließen. Jedoch darf aufgrund einer Resolution des US-Kongresses vom 23. Oktober 2009 kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/Stacheldraht.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/Stacheldraht-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-2858" /></a>Guantánamo gilt als Sinnbild westlicher Menschenrechtsverstöße. Seit Jahren sagen Bundesregierungen, egal welcher Couleur, dass ihnen die Schließung des Gefangenlagers, in dem Menschen ohne Urteil, ja oft ohne Prozess, lange Jahre einsitzen, ein wichtiges Anliegen ist. US-Präsident Obama hat mittlerweile angekündigt Guantánamo zu schließen. Jedoch darf aufgrund einer Resolution des US-Kongresses vom 23. Oktober 2009 kein Guantánamo-Häftling in die USA einreisen, außer zum Zweck eines Gerichtsverfahrens. </p>
<p>Es sind also noch etwa 40 Häftlinge in Guantánamo, gegen die keine strafrechtlich relevanten Vorwürfe vorliegen, die aber aufgrund drohender Folter und Verfolgung nicht in ihre Heimatländer, darunter Libyen, Tunesien, Syrien, China, Marokko und Russland, zurückkehren können. Die USA sind also auf die Hilfe vor allem der EU-Mitgliedsstaaten angewiesen, um das Gefangenenlager zu schließen. Viele EU-Mitgliedsstaaten sind dem auch nachgekommen, von Großbritannien bis Spanien, von Frankreich bis Ungarn. Die Bundesregierung hingegen hatte sich konstant verweigert, dies sei das Problem der USA.  </p>
<p>Nun endlich hat sich etwas getan. <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,686000,00.html">Das Innenministerium prüft die Aufnahme weniger ehemaliger Häftlinge</a>. Prompt meldet sich die Law-and-Order-Fraktion der Union zu Wort. Der Vorsitzende des Innenausschusses, <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4083678">Wolfgang Bosbach</a>, meint: „Es muss ja Gründe geben, warum diejenigen, um die es jetzt geht, immer noch inhaftiert sind.“ CSU-Generalsekretär <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,686818,00.html">Alexander Dobrindt</a> weiß: &#8220;In Guantánamo sitzen doch keine Unschuldslämmer.&#8221; Und Sachsens Innenminister <a href="http://www.bild.de/BILD/regional/dresden/dpa/2010/03/29/sachsen-will-keine-guantanamohaeftlinge-aufnehmen.html">Markus Ulbig</a> posaunt: „In Sachsen ist kein Platz für Terroristen“. Aha. Das, was sämtliche Justizbehörden und Geheimdienste der USA mittlerweile ausschließen, haben die Herrn Dobrindt, Ulbig, und Co. in ihrer unendlichen Weisheit per Blitzdiagnose herausgefunden: Dass nämlich die jahrelang unschuldig inhaftierten und teilweise gefolterten Menschen, die immer noch in Guantánamo sitzen, Terroristen seien. Diejenigen, deren Unschuld angezweifelt wird (und davon gibt es auch einige in Guantánamo), werden eben nicht freigelassen, sondern in den USA vor Gericht gestellt.</p>
<p>Es weht der dunkle wilhelminische Geist durch die Köpfe der Union, getreu der reaktionären Grundhaltung: <em>Wen der Staat einsperrt, der wird schon was verbrochen haben.</em> Für nichts und wieder nicht werden ja keine Menschen in Knäste oder Lager gesteckt! Oder vielleicht doch? Es ist bedrückend, welch atemberaubend paternalistische, vordemokratische Vorstellung vom Verhältnis zwischen Staat und Bürger in derjenigen Partei vorherrscht, die die Regierungschefin der Bundesrepublik Deutschland stellt. In einem Land, das auf zwei Diktaturen mit willkürlichen Verhaftungen, Folter und staatlichem Mord zurückblickt, maßt sich die größte Regierungspartei an, Menschen dafür zu verurteilen, dass sie anerkanntermaßen unschuldig in Haft saßen!</p>
<p>Derweil hat sich die Stadt München zur Aufnahme ehemaliger Guantánamo-Häftlinge bereit erklärt. OBM Christian Ude erklärte, die Stadt wolle sich an dieser <a href="http://www.sueddeutsche.de/J5638E/3292833/Von-Guantanamo-nach-Muenchen.html">&#8220;zutiefst humanitären Aktion beteiligen&#8221;</a>. Es fragt sich nur, wie sie dahin kommen sollen. Schließlich hat der grenzschützende bayerische Innenminister Herrmann schon Mal vorsorglich verlauten lassen: „Nach Bayern kommt mir keiner rein!“. Chapeau! Ein Prosit auf die wehrhafte Demokratie der Union! Sie hat jede Glaubwürdigkeit in Menschenrechtsfragen verloren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.jusos.de/2010/04/guantanamo-und-der-dunkle-wilhelminische-geist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abschiebung und dann?</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2009/10/abschiebung-und-dann/</link>
		<comments>http://blog.jusos.de/2009/10/abschiebung-und-dann/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 11:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Tiedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Kosovo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.jusos.de/?p=2072</guid>
		<description><![CDATA[Zehn Jahre nach dem Kosovo- Krieg sollen 14 000 Flüchtlinge aus Deutschland in ihre &#8220;Heimat&#8221; zurückkehren – die meisten von ihnen sind Roma. Noch im Laufe des Herbstes sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Bundesregierung plant mit der Regierung des Kosovo ein entsprechendes Rücknahmeabkommen zu unterzeichnen. Vorgesehen ist, dass der Kosovo auch Menschen ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_5799454_xs11.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_5799454_xs11.jpg" alt="fotolia_5799454_xs11" width="157" height="209" class="alignleft size-full wp-image-2075" /></a>Zehn Jahre nach dem Kosovo- Krieg sollen 14 000 Flüchtlinge aus Deutschland in ihre &#8220;Heimat&#8221; zurückkehren – die meisten von ihnen sind Roma. Noch im Laufe des Herbstes sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Bundesregierung plant mit der Regierung des Kosovo ein entsprechendes Rücknahmeabkommen zu unterzeichnen. Vorgesehen ist, dass der Kosovo auch Menschen ohne kosovarische Staatsangehörigkeit aufnehmen soll, wenn sie im Kosovo geboren sind oder dort ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort hatten. Danach könnten auch Menschen aus anderen Staaten in den Kosovo abgeschoben werden, wenn sie von dort aus illegal nach Deutschland eingereist sind. Nach Berichten von Hilfsorganisationen erwartet aber die Roma im Kosovo das blanke Elend und ein Leben am Rande der Gesellschaft. Ohne Zukunftsperspektiven. Integration wird dort schwer zu verwirklichen sein. Diskriminierung von Minderheiten sind dort immer noch an der Tagesordnung. Besonders im Fall der nun vor der Abschiebung stehenden Roma. In ihrer Heimat will sie niemand empfangen. Und dann kommt noch hinzu, dass die meisten Roma staatenlos sind. Viele haben in den Wirren des Krieges die Papiere verloren. Der Staat Jugoslawien, vor dem sie geflohen sind, existiert heute nicht mehr. Die Regierung im Kosovo ist angesichts der Massenarbeitslosigkeit auch gar nicht in der Lage, die Flüchtlinge zu integrieren. Außerdem sind die Auffanglager im Kosovo völlig überfüllt und einige sogar kontaminiert. Das ist menschenunwürdig. Damit stellt sich die neue Bundesregierung direkt am Anfang ihrer Amtszeit ein ungenügendes Zeugnis in Sachen Flüchtlingsschutz aus. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.jusos.de/2009/10/abschiebung-und-dann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Regeln in der EU geplant: Für einen menschlichen Umgang mit Flüchtlingen!</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2009/08/neue-regeln-in-der-eu-geplant-fur-einen-menschlichen-umgang-mit-fluchtlingen/</link>
		<comments>http://blog.jusos.de/2009/08/neue-regeln-in-der-eu-geplant-fur-einen-menschlichen-umgang-mit-fluchtlingen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 07:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.jusos.de/?p=1509</guid>
		<description><![CDATA[Gestern kam die Nachricht, dass die EU Ihre Flüchtlingspolitik überdenken und im Oktober einen ersten Vorschlag für neue Regelungen vorstellen möchte. Dabei soll es insbesondere darum gehen, wie die Verantwortung für Asylsuchende besser auf die Staaten der europäischen Union verteilt werden kann. Die Verantwortung sollen nicht länger nur die Randstaaten Europas tragen. Zeit wird’s. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern kam die Nachricht, dass die EU Ihre Flüchtlingspolitik überdenken und im Oktober einen ersten Vorschlag für neue Regelungen vorstellen möchte. Dabei soll es insbesondere darum gehen, wie die Verantwortung für Asylsuchende besser auf die Staaten der europäischen Union verteilt werden kann. Die Verantwortung sollen nicht länger nur die Randstaaten Europas tragen.</p>
<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_12502296_xs.jpg"><img src="http://blog.jusos.de/uploads/fotolia_12502296_xs.jpg" alt="Asyl " width="283" height="210" class="alignnone size-full wp-image-1510" /></a></p>
<p>Zeit wird’s. Das Dublin II-System, dass Flüchtlingen vorschreibt, in dem Staat den Asylantrag zu stellen, dessen Boden sie zuerst betreten, steht seit Anbeginn in der Kritik. Die Regelung führt zu einer überproportionalen Belastung der Küstenländer mit den fatalen Folgen: menschenunwürdige Bedingungen in Aufnahmelagern, Verweigerung der Möglichkeit einen Asylantrag zu stellen, rigides Vorgehen der Grenzagentur FRONTEX auf hoher See. Hier muss endlich eine Kehrtwende eintreten.</p>
<p>Das Recht auf ein Asylverfahren steht jedem Flüchtling zu. So sagt es die Genfer Flüchtlingskonvention. Menschen, die gezwungen sind, aus ihren Heimatländern zu fliehen, müssen das Recht auf einen Schutzantrag haben. Der Zwang zur Flucht kann jeden Menschen treffen. In der Praxis wird dieses Recht jedoch vielen tagtäglich verweigert. Boote werden auf hoher See zurück getrieben. Asylanträge werden nicht ausreichend geprüft und teilweise einfach im Masseverfahren abgelehnt.  Schaffen es Flüchtlinge doch einen Antrag zu stellen, müssen sie in Lagern ausharren, deren Zustände oft katastrophal sind. </p>
<p>Hier kann es nur eins geben: Weg mit Dublin II: Ein gerechte Verteilung der Verantwortung auf alle europäischen Länder! Europäische Mindeststandards für Asylverfahren! Aufnahmeorte, die der Menschenwürde entsprechen! Keine Abschiebung von Kindern oder Jugendlichen! Keine Aufenthalte in Gefängnissen für abgelehnte Asylbewerber! Europa muss beim Thema Flüchtlinge endlich auf die Menschlichkeit setzen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.jusos.de/2009/08/neue-regeln-in-der-eu-geplant-fur-einen-menschlichen-umgang-mit-fluchtlingen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berlusconi &#8211; Auf nach ganz rechts!</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2009/05/berlusconi-auf-nach-ganz-rechts/</link>
		<comments>http://blog.jusos.de/2009/05/berlusconi-auf-nach-ganz-rechts/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 22:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Burger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Gegen Rechts]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.jusos.de/?p=661</guid>
		<description><![CDATA[Mit einem Vertrauensvotum versuchte Berlusconi am Mittwoch rechte Wähler für seine neue Partei PDL bei den Europawahlen zu gewinnen. Das abgestimmte Gesetz zur Bekämpfung illegaler Einwanderung gleicht einem Schreckenskatalog. So gilt ab sofort in Italien: &#8220;illegale Einwanderung&#8221; kann mit einem Bußgeld von bis zu 10.000€ bestraft werden. die ohnehin strengen Einbürgerungsregeln wurden verschärft. Bürgerwehren werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-670" title="Berlusconi" src="http://blog.jusos.de/uploads/berlusconi-300x207.jpg" alt="Berlusconi" width="300" height="207" />Mit einem Vertrauensvotum versuchte Berlusconi am Mittwoch rechte Wähler für seine neue Partei PDL bei den Europawahlen zu gewinnen. Das abgestimmte Gesetz zur Bekämpfung illegaler Einwanderung gleicht einem Schreckenskatalog. So gilt ab sofort in Italien:</p>
<ul>
<li>&#8220;illegale Einwanderung&#8221; kann mit einem Bußgeld von bis zu 10.000€ bestraft werden.</li>
<li>die ohnehin strengen Einbürgerungsregeln wurden verschärft.</li>
<li> Bürgerwehren werden zugelassen.</li>
<li>Wohnungslose müssen sich registrieren.</li>
<li>&#8220;illegale Migranten&#8221; können nun bis zu 6 Monaten in Auffangzentren zur Identifikation und zum &#8220;Rücktransport&#8221; festgehalten werden. Geplant waren 18 Monate.</li>
</ul>
<p>Dies zeigt wohin die von Berlusconi gegründete neue Partei PDL will &#8211; nach rechts außen. Die Konservativen Parteien Europas und vor allem die CDU/CSU müssen sich endlich öffentlich von Berlusconi distanzieren.</p>
<p>Bisher war dies leider nicht der Fall. Wilfried Martens, Präsident der mitte-rechts gerichteten Europäischen Volkspartei (EVP) &#8211; der auch die CDU/CSU angehört, begrüßte die Gründung der PDL als Nachfolgepartei der Forza Italia, einem langjährigen Mitglied der EVP.</p>
<p>Martens war sich auch sicher, dass die neue Partei eine Zerstreuung der italienischen Rechten verhindern könne. Die PDL festige die mitte-rechts Parteien Italiens und ihr Anführer Silvio Berlusconi habe politische Gruppen in die Mitte gerückt, die sonst nationalistisch oder euroskeptisch geworden wären.</p>
<p>Wer sich den Kampf gegen den Rechtsextremismus auf die Fahnen schreibt, darf hier nicht Schweigen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.jusos.de/2009/05/berlusconi-auf-nach-ganz-rechts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Flüchtlinge endlich gleich stellen!</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2009/05/fluchtlinge-endlich-gleich-stellen/</link>
		<comments>http://blog.jusos.de/2009/05/fluchtlinge-endlich-gleich-stellen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 09:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.jusos.de/?p=649</guid>
		<description><![CDATA[Aufgrund des Votums der Konservativen letzten Donnerstag im Europäischen Parlament haben Flüchtlinge keinen Anspruch auf Leistungen in Höhe der Sozialhilfe erhalten. Lediglich dem Anliegen, dass Flüchtlinge bereits nach sechs Monaten einen Arbeitsplatz annehmen, ist das Europäische Parlament gefolgt. Diese Debatte sollte in Deutschland als Anlass genommen werden, um eine positive Vorreiterrolle einzunehmen und das Asylbewerberleistungsgesetz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Aufgrund des Votums der Konservativen letzten Donnerstag im Europäischen Parlament haben Flüchtlinge keinen Anspruch auf Leistungen in Höhe der Sozialhilfe erhalten. Lediglich dem Anliegen, dass Flüchtlinge bereits nach sechs Monaten einen Arbeitsplatz annehmen, ist das Europäische Parlament gefolgt.</p>
<p class="MsoNormal">
<div id="attachment_112" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><a href="http://blog.jusos.de/uploads/juso_image_final_51.png"><img class="size-full wp-image-112" title="juso_image_final_51" src="http://blog.jusos.de/uploads/juso_image_final_51.png" alt="Jusos" width="294" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Jusos</p></div>
<p>Diese Debatte sollte in Deutschland als Anlass genommen werden, um eine positive Vorreiterrolle einzunehmen und das Asylbewerberleistungsgesetz zu überdenken. Die Leistungen, die nach dem Asylbewerberleistungsgesetz Asylsuchenden und Geduldeten zustehen, betragen ca. zwei Drittel der Leistungen für Bezieherinnen und Bezieher der Sozialhilfe. Bisher bekommen Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in Deutschland oftmals lediglich Sachleistungen wie Essensmarken oder Kleidungsgutscheine ausgestellt.</p>
<p class="MsoNormal"><span>Die medizinische Versorgung ist auf die „Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände“ (§ 4 AsylbLG) beschränkt. Weitere Leistungen, die für die Gesundheit oder den Lebensunterhalt unerlässlich sind, können aber müssen nicht gewährt werden (§ 6 AsylbLG). Das ist nicht hinnehmbar.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Verfassungsrechtlich ist dieses Gesetz hinsichtlich der Menschenwürde aus Art. 1 GG, des Diskriminierungsverbotes aus Art. 3 GG und des Sozialstaatsgebotes aus Art. 20 GG problematisch. <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Alle Menschen in diesem Land müssen menschenwürdig leben können. Das Anliegen der EU-Kommission, in ganz Europa Asylbewerberinnen und Asylbewerbern mindestens Sozialhilfeleistungen zu zahlen, war ein Schritt in die richtige Richtung. Die konservative Mehrheit im Europäischen Parlament hat dies verhindert. </span></p>
<p><span>Dies ist nicht nur ein Anlass mehr, für eine linke Mehrheit in Europa zu kämpfen, sondern auch in diesem Land ein Zeichen zu setzen und sich klar gegen diese konservative Mehrheit in Europa zu positionieren.</span><span> </span><!--EndFragment--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.jusos.de/2009/05/fluchtlinge-endlich-gleich-stellen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

