Junge Menschen besonders hart von der Wirtschaftskrise und ihren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt betroffen. Bei den 20 bis 24jährigen ist die Arbeitslosigkeit dreimal so stark gestiegen wie bei älteren Beschäftigten.
spätestens das – auf naja etwas demokratisch fragwürdigem weg – verabschiedete wahlprogramm nebst fragwürdigen inhalten zeigt: schwarz-gelb muss unbedingt verhindert werden. klar kompromisse gehören zum politischen geschäft, aber wie sehen die kompromisse zwischen cdu und csu aus? die cdu-chefin hält steuererleichterungen eigentlich nicht für tragbar (sagt sie zumindest), was ökonomisch vernünftig ist und sozialpolitisch meist [...]
Am Montag wird die Union in Berlin ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl vorstellen. Schon jetzt ist klar: Dieses Programm ist unglaubwürdig. Vieles bleibt unkonkret, eine Gegenfinanzierung fehlt. Das Unions-Wahlprogramm mag auf den ersten Blick sozialer sein als das Programm von 2005, es ist aber auch unehrlicher.
Angesichts der aktuellen Zahlen zum Ausbildungsmarkt fordert die SPD-Bundestagsfraktion einen Schutzschirm für Ausbildung. Die Fraktion bekräftigt das Ziel, auch in diesem Jahr mindestens 600.000 Ausbildungsplätze zu erreichen. Dazu haben sich die Arbeitsgruppen Arbeit und Soziales und die Arbeitsgruppe Bildung auf ein Maßnahmenpaket verständigt.
Die betriebliche Mitbestimmung hat sich in den vergangenen Jahren scharfer Angriffe widersetzen müssen. Die Ausweitung der Mitbestimmungsrechte hingegen rückte in weite Ferne. Angesichts der Wirtschaftskrise muss jedoch die Frage nach stärkerer Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen im Betrieb erfolgen. Denn die Beschäftigten haben die langfristige Perspektive ihrer Arbeitsplätze im Blick.
Der erste Mai 2009 wurde von zwei Kämpfen geprägt: Der Kampf der Gewerkschaften um Arbeit in Zeichen der Wirtschaftskrise und der Kampf gegen die bundesweit geplanten Nazi-Aufmärsche. Wir Jusos waren bundesweit bei den DGB-Demos und den antifaschistischen Gegendemos präsent.
Über „soziale Unruhen“ wird derzeit viel diskutiert. Die einen warnen davor, die anderen warnen jene, die davor warnen und irgendwie scheint klar zu sein, „soziale Unruhen“ sind auf jeden Fall was negatives, das zu beherrschen, zu verhindern oder was auch immer ist. Warum eigentlich? Sozial ist nach dem Duden als jenes, was der Allgemeinheit nutzt [...]
einig sind wir uns darin, dass, auch wenn bisher nicht für alle spürbar, die wirtschaftskrise fast jeden und jede erreichen wird. ob direkt oder im persönlichen umfeld, es ist nur eine frage der zeit. über die spezifischen auswirkungen auf frauen redet jedoch fast niemand und auf die idee, mal die konjunkturpakete der regierung unter geschlechterperspektive [...]
Die Wirtschaftskrise ist derzeit das am meisten diskutierte Thema. Täglich werden neue Nachrichten über die Krise bekannt. Dabei ist eine differenzierte Diskussion über die Ursachen der Wirtschaftskrise nötig, um zukünftige Fehlentwicklungen zu vermeiden. (...)
Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft 2009 um 5,6 Prozent schrumpfen wird. Selbst Bundesfinanzminister Steibrück hält einen Rückgang von über 5 Prozent für wahrscheinlich. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik ist die Wirtschaftsleistung um mehr als ein Prozent gesunken. Überhaupt gab es bisher in der BRD nur 3 Jahre [...]
Mittwoch, 22.Juli 2009 von Ralf Höschele
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