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	<title>Juso Blog &#187; Schavan</title>
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	<description>Gemeinsam verändern</description>
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		<title>Bessere Bildung erkämpfen! 9. Juni unterstützen!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 15:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erkan Ertan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Thema Bildungstreik wird in absehbarer Zeit wohl nicht zum Ende kommen, denn der letzte Bildungsstreik hat gezeigt: Wer bessere Bildung will, muss dafür auf die Straße gehen. Nur so lassen sich Veränderungen erkämpfen. Ohne den Druck von der Straße zeigen die handelnden bildungspolitischen Akteure keine Korrekturbereitschaft. Aber auch der bisherige Protest hat nicht ausgereicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Bildungstreik wird in absehbarer Zeit wohl nicht zum Ende kommen, denn der letzte Bildungsstreik hat gezeigt: Wer bessere Bildung will, muss dafür auf die Straße gehen. Nur so lassen sich Veränderungen erkämpfen. Ohne den Druck von der Straße zeigen die handelnden bildungspolitischen Akteure keine Korrekturbereitschaft. Aber auch der bisherige Protest hat nicht ausgereicht. So versuchte  Bundesministerin Schavan mit ihrer Bologna-Konferenz, bei der es nie um einen ehrlichen Dialog mit Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern ging, den Protest zu befrieden. Zahlreiche  StudierendenvertreterInnen – darunter auch die Juso-Hochschulgruppen – haben sich an der Vorbereitung und der Konferenz selber beteiligt, in der Hoffnung, dass hier tatsächlich Kurskorrekturen, Zuständigkeiten und ein fester Fahrplan beschlossen werden können. Davon sind wir aber dank zurückhaltender Länderministerinnen und –minister wie auch der Bundesbildungsministerin noch Lichtjahre entfernt. Frau Schavan hat die Stimme der Studierenden nicht ernst genommen, es gibt keine Bewegung in irgendeine Richtung und die bisher ergriffenen Maßnahmen reichen lange nicht aus!</p>
<p>Deshalb kämpfen wir weiter für gute Bildung für alle. Dazu gehören gebührenfreie Bildung, mehr BAföG, einen freien Zugang zum Master und mehr Mitbestimmung in Schule und<br />
Hochschule. Wir brauchen aber auch eine bedarfsgerechte Finanzierung von Bildung und keine irrsinnigen Steuerreformen und Sparprogramme von Schwarz-Gelb, die insbesondere Ländern und Kommunen die Finanzbasis für dringend benötigte Mittel entziehen. Der Bildungsstreik muss solange fortgeführt werden, bis tatsächlich studierendenfreundliche Kurskorrekturen umgesetzt sind.</p>
<p>Dafür gehen wir zum bundesweiten Aktionstag am 9. Juni auf die Straße und setzen auch ein Zeichen für die MinisterInnenkonferenz am 10. Juni. Macht alle mit, damit ein weiteres Zeichen gesetzt und weitere Schritte erzwungen werden können.</p>
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		<title>2010 &#8211; Der Kampf um Bologna geht weiter!</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2010/02/2010-der-kampf-um-bologna-geht-weiter/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erkan Ertan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An den Hochschulen stehen derzeit Klausuren an und die bitterkalten Temperaturen tun ihr Übriges. In den nächsten Wochen ist wohl kein größerer Protest mehr zu erwarten. Nur wenige können es riskieren, durch Prüfungen zu fallen und möglicherweise ein zusätzliches Semester auf sich zu nehmen, um den Protest fortführen zu können. Die Wut über die unhaltbaren Bedingungen werden aber bewirken, dass mit den wärmeren Temperaturen auch der Bildungsprotest wieder an Fahrt gewinnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember waren die Proteste für eine bessere Bildungspolitik noch in aller Munde. Feuilletons wie Titelseiten waren voll über die sogenannten Bologna-Reformen, wie sie in ihrer ursprünglich geplanten Form gescheitert sind und wie die Studierenden ihrem Ärger kund tun. Mit den Weihnachtsferien wurden anschließend auch an zahlreichen Universitäten besetzte Hörsäle geräumt und jeglichem studentischen Protest im Weihnachtstrubel der Garaus gemacht. Nach der letzten großen Protestaktion am 10. Dezember 2009 zur Kultusministerkonferenz in Bonn schien es ruhig zu werden um die Bildungsstreikenden&#8230; Oder ist das wirklich so?</p>
<p><img class="size-medium wp-image-2532 alignleft" src="http://blog.jusos.de/uploads/dsc00429-300x225.jpg" alt="dsc00429" width="300" height="225" /></p>
<p>Der von den Studierenden genutzte und eroberte Freiraum ist geräumt worden, die Ziele der Studierenden aber noch lange nicht. Noch immer haben wir eine Bundesbildungsministerin Anette Schavan auf ihrem Posten, die kein Interesse an Korrekturen der bisherigen Hochschulreformen zu haben scheint und zuletzt wieder im Dezember offen sagte, dass das Ziel nicht sein darf, dass jeder einen Master studiert. Die Mär, die Qualität des Master-Studiums müsse vor unterqualifizierten Bachelor-AbsolventInnen frei gehalten werden, ist weiterhin nicht aus den Köpfen der politischen Akteure verschwunden. Das Master-Studium für diejenigen, die einen akademischen Abschluss &#8220;verdient&#8221; haben und denjenigen, die schnell die Hochschule zu verlassen haben und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen müssen &#8211; Es kommt einem unweigerlich in den Sinn, dass ein Zwei-Klassen Studium nicht organisatorisches Versagen sondern politischer Wille sei.</p>
<p>Auch die Kultusminister haben bei ihrem Treffen im Dezember zu der Frage nach dem Übergang von Bachelor zu Master keinen Satz verloren. Auswahlkriterien, Quoten oder &#8211; wie in Hessen zu Zeiten der Studiengebühren geplant &#8211; doppelt und dreifache Studiengebühren für das Master-Studium sind noch immer in der Planung vorgesehen oder bereits umgesetzt. Die schwarz-gelbe Regierung führt diese Elitenförderungspläne sogar weiter und plant die BAföG-Erhöhung in diesem Jahr mit der Einführung eines Nationalen Stipendienprogramms zu koppeln um so auch die SPD-geführten Länder zu einer Zustimmung zu zwingen.</p>
<p>Genauso wie wir Jusos können auch die Bildungsstreikenden eine solche Entwicklung nicht akzeptieren! Der Zugang zu Bildung muss frei sein, wie auch die Studierenden selber die Entscheidung haben müssen, welchen Bildungsweg sie gehen wollen. Ein freier Zugang zum Master-Studium ist dabei ein elementarer Bestandteil. Nur so können Studierende entscheiden, ob der Übergang in die Berufswelt für Sie nach dem Bachelor-Abschluss besser ist, oder eine weitere akademische Laufbahn sinnvoller wäre. Der Bachelor hat dabei natürlich seine Berechtigung und sollte dadurch nicht an Wert verlieren. Durch die individuelle Entscheidungsfreiheit wird er gestärkt.</p>
<p>An den Hochschulen stehen derzeit Klausuren an und die bitterkalten Temperaturen tun ihr Übriges. In den nächsten Wochen ist wohl kein größerer Protest mehr zu erwarten. Nur wenige können es riskieren, durch Prüfungen zu fallen und möglicherweise ein zusätzliches Semester auf sich zu nehmen, um den Protest fortführen zu können. Die Wut über die unhaltbaren Bedingungen werden aber bewirken, dass mit den wärmeren Temperaturen auch der Bildungsprotest wieder an Fahrt gewinnt. Einige Diskussionen und Konferenzen zu Bologna warten in den kommenden Monaten auf uns. Die Bundesbildungsministerin möchte im April eine Konferenz durchführen, das zehnjährige Jubiläum des Bologna-Prozesses findet bereits im März statt.</p>
<p>Zudem wird es im Mai Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen geben und hier stehen die Zeichen voll auf Bildung. Geht es nach den Bildungstreikenden, so soll die Landtagswahl zu einem Votum über die Bildungspolitik von Jürgen Rüttgers und seinem Kultusminister Andreas Pinkwart werden. Zahlreiche Aktionen sind geplant und auch bundesweite Demonstrationen gegen Studiengebühren mit Fokus auf NRW werden immer wahrscheinlicher.</p>
<p>Die Streikenden werden mit Sicherheit diese Chance nicht verpassen und unseren gemeinsamen Forderungen<span> für ein </span><span>offenes, durchlässiges und gerechtes Bildungssystem für alle mit zahlreichen Aktionen Raum verleihen. Wir Jusos sind hier mit dabei und werden diese solange unterstützen, bis die entscheidenden Akteure endlich handeln und den berechtigten Forderungen der Bildungsstreikenden nachgeben. Bologna war keine schlechte Idee, sie muss nur endlich richtig umgesetzt werden.</span></p>
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		<title>Wer streikt, ist auch schnell ein Feind</title>
		<link>http://blog.jusos.de/2009/11/wer-streikt-ist-auch-schnell-der-feind/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 13:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz/ Gelb]]></category>
		<category><![CDATA[68er]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Linksextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Schavan]]></category>

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		<description><![CDATA[Studierendenproteste, Unibesetzungen und die Forderung nach freier Bildung. Studiengebühren, schlechte Umsetzung von Bologna und soziale Selektion. Der Protest der Studierenden: endlich ist er da. Erfreulich, dass er sich über die gesamte Bundesrepublik erstreckt. Wann hat es das letzte Mal eine solche umfassende Bewegung wie den Bildungsstreik gegeben? Während sich viele politische Organisationen – wie auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studierendenproteste, Unibesetzungen und die Forderung nach freier Bildung. Studiengebühren, schlechte Umsetzung von Bologna und soziale Selektion. Der Protest der Studierenden: endlich ist er da. Erfreulich, dass er sich über die gesamte Bundesrepublik erstreckt. Wann hat es das letzte Mal eine solche umfassende Bewegung wie den <a href="http://www.bildungsstreik.net">Bildungsstreik</a> gegeben?</p>
<p>Während sich viele politische Organisationen – wie auch die <a href="http://www.jusos.de/pressemitteilung/2009/11/16/fuer-gleiche-bildungschancen-einstehen-bildungsproteste-unterstuetzen">Jusos</a> – mit den Studierenden solidarisieren, hört man anderenorts schon <a href="http://andersdenken20.de/2009/06/21/mehr-bildung-statt-bildungsstreik/">die Angst vor einer gesellschaftlichen Bewegung aufkeimen.</a> Sind die Studierenden möglicherweise Brandstifter, Linksextreme, Verrückte, Irre? Ist der Bildungsstreik eine Ausgeburt der 68er? Wird er von linksextremistischen Gruppen instrumentalisiert? Wird dort eh nur eine Minderheitenmeinung vertreten?</p>
<p>Oder fürchtet man einfach, dass die Studierenden mit ihren Protesten Erfolg haben könnten und gar Unverbesserliche wie <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E021FDF8893DE4504A2A5063577869CCA~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Frau Schavan  belehrt würden</a>?</p>
<p>Eins ist klar. Die Forderungen nach:</p>
<p>-	Abschaffung der Studiengebühren<br />
-	einem Master für alle<br />
-	Reform von Bologna</p>
<p>betreffen alle Studierenden und kommen allen Studierenden zugute. Wer den Bildungsstreik kritisiert, hat nicht begriffen, dass es beim Thema Bildung um ein Menschenrecht geht und das ein solches Thema Öffentlichkeit und damit auch ungewöhnliche bzw. öffentlichkeitswirksame Formen des Protestes braucht. Diskutieren ist gut, streiken ist besser! Studierende und SchülerInnen wir stehen hinter Euch!</p>
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